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Katastrophale Rettungsgasse: Rettungswagen kommt nicht zu verletztem Fahrer!

Katastrophale Rettungsgasse: Rettungswagen kommt nicht zu verletztem Fahrer!

News Team
16.02.2018, 08:21 Uhr
Beitrag von News Team

Obwohl Tag für Tag gepredigt wird, wie eine Rettungsgasse zu bilden ist, hat es am Donnerstagabend auf der A9 mal wieder nicht funktioniert. Die Folge: Der Rettungsdienst kam nicht zur Unfallstelle durch und konnte daher auch den verletzten Trucker nicht versorgen.

Doch von vorne: Ein Lastwagenfahrer, der Blumenerde geladen hatte und in Richtung Berlin unterwegs war, kam kurz vor der Anschlussstelle Triptis (Saale-Orla-Kreis) aufgrund eines Reifenplatzers ins Schlingern. Darauf prallte der 40-Tonner zunächst gegen die Mittelleitplanke, worauf er nochmals quer über die Fahrbahn geschleudert wurde, ehe er in der Seitenplanke hängen blieb und auf seiner Seite zum Liegen kam.

Nach dem Crash wollten die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes schnellstmöglich zur Unfallstelle eilen, um den verletzten Fahrer im Führerhaus des Brummis zu versorgen. Doch die fehlende Rettungsgasse machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Sowohl die Feuerwehr als auch der Rettungsdienst blieben im Stau hängen, da die Autos kreuz und quer dort standen, wo eigentlich die Rettungsgasse sein sollte. "Es war mal wieder eine Katastrophe, Lastwagen standen bis in die dritte Spur hinein", sagt Ronny Schubert, der Stadtbrandmeister der Feuerwehr Schleiz. So verstrichen wertvolle Minuten.

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, musste zuerst der Trucker versorgt werden. Dieser wurde darauf mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Bergungsarbeiten zogen sich mehrere Stunden hin, währenddessen bildete sich ein fünf Kilometer langer Rückstau.

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