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Berliner Starkoch Hildmann bekommt Knöllchen - Dann eskaliert die Situation  ...

Berliner Starkoch Hildmann bekommt Knöllchen - Dann eskaliert die Situation völlig

News Team
09.03.2018, 16:34 Uhr
Beitrag von News Team

Er ist der Star der veganen Koch-Szene: Attila Hildmann. Doch nun hat der Berliner Unternehmer mächtig Ärger mit der Polizei. Wie am Freitag bekannt wurde, lieferte sich Hildmann am Vortag erst einen Streit, dann eine Verfolgungsjagd wegen eines Falschparker-Knöllchens.

Sowohl Polizei als auch Hildmann schildern eine jeweils andere Sicht der Dinge.

Attila Hildmann schrieb zunächst auf Facebook "Hab falsch geparkt, es folgte ein Großeinsatz gegen den Daisho Shogun... niemand wird mich brechen, auch nicht 5 Polizeiwagen mit 11 Beamten mit Handschellen! Irgendwann regiere ich dieses Land, einschließlich der Exekutive!"

Star-Koch Hildmann postete das Foto auf Facebook
Star-Koch Hildmann postete das Foto auf Facebook

Nun reagierte die Polizei ebenfalls auf dem sozialen Netzwerk:

Demnach herrschte der Star-Koch, nachdem er seinen Porsche im Halteverbot geparkt hat, Polizeibeamte an, die sich gerade um einen anderen Verkehrssünder in Berlin-Charlottenburg kümmerten:

"Idiot, hast du nichts besseres zu tun."

"Spinnst du"

"Weitere Streifen werden dazu gerufen. Der wütende Parksünder lässt sich davon aber nicht beirren, stößt unsere Kollegen zur Seite, steigt in seinen Porsche und flüchtet. Wenige Meter weiter endet die Flucht aber mit Hilfe weiterer Streifen unseres Abschnitts", so die Polizei.

Bei der anschließenden Festnahme soll Hildmann der Berliner Polizei zufolge die Beamten munter weiter beleidigt und Widerstand geleistet haben.

"In Handschellen und mit Strafanzeigen wegen Widerstands, Beleidigung (belegt mit Geld- oder Freiheitsstrafe) sowie einem Bericht an die Fahrerlaubnisbehörde endet die Geschichte in #Charlottenburg. Zu prüfen bleibt, ob der Mann aufgrund seines Verhaltens geeignet ist, künftig am Straßenverkehr teilzunehmen."

Die Polizei schließt: "Ach ja, und dann war da noch das Knöllchen...💶 Wir sind uns sicher, dieser Ausgang hätte mit respektvollem Umgang ganz sicher verhindert werden können."

So reagiert Hildmann

Der Koch gibt an, vor seinem Restaurant und nicht im Halteverbot gestanden zu haben. Er sei trotzdem rausgegangen und habe den Wagen, an dem ein Knöllchen steckte, kommentarlos umgeparkt. Fünf Minuten später habe es an der Tür geklopft: "Führerschein, Personalausweis, und parken sie den Wagen richtig, sonst schleppen wir ihn ab!".

Hildmann erwiderte, ob die Beamten denn nichts anderes zu tun hätten, Berlin versinke in Kriminalität und er hätte das Knöllchen ja schon erhalten.

Hildmann weiter: "Man rief einen zweiten Streifenwagen und drohte mir, den Wagen abzuschleppen." Er sei nach draußen gegangen und habe den Wagen auf seinen Stellplatz gestellt. "Nach 500 Metern wurde ich von 5 Streifenwagen mit insgesamt 11 Polizisten abgefangen, man zerrte mich aus dem Wagen, legte mir Handschellen an und ich empfand das als unverhältnismäßig und wehrte mich, es folgten Würgegriffe und die Frage an die Beamten, ob sie noch alle Tassen im Schrank haben, weil ich wie ein Schwerstkrimineller behandelt werde wegen einer Ordnungswidrigkeit."

Die Polizei reagierte Hildmann zufolge so: "Mach so weiter und du landest gleich auf dem Asphalt." Er erwiderte: "Macht doch, ich hab keine Angst vor euch!"

Weiter schreibt Hildmann auf Facebook: "Ich beleidigte keinen der Beamten als Idiot, ich duzte sie, das, sagten sie mir, sei eine Beleidigung." Es folgte offenbar ein Besuch auf der Wache für einen Drogentest. "Ich pisste vor den 2 Beamten, die mich zuvor würgten in eine Schale (Ergebnis natürlich negativ!) und dann wurde ich wieder zum Laden gebracht und zeigte ihnen meine Papiere."

Hildmann schließt: "Wenn schwangere Frauen die U-Bahn-Treppen runtergetreten werden, passiert wochenlang nichts, wenn Leute in Not die Polizei rufen, werden sie oft vertröstet, für einen "Idiot" würde niemals die Polizei ausrücken... am Kottbusser Tor werden Frauen angetanzt, beklaut, beleidigt und auf offener Straße werden Drogen vertickt, dieses ganze Land schaut zu, wenn Millionen Tiere täglich gequält werden und man ihnen UnRECHT tut, aber man macht so ein Faß auf, weil ich vor meinem Laden (mit gültiger Plakette) nicht optimal geparkt hab, dafür sind dann Steuergelder also da!"

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1 Kommentar

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Der bildet sich wohl ein weil der angeblich ein" Starkoch "ist kann der sich Sonderrechte raus nehmen . Hoffe de haben sie gleich den Führerschein abgenommen und eine Rechnung für den Polizeieinsatz geschickt.
  • 10.03.2018, 19:30 Uhr
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