wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Nach Unfall mit einem Toten: Gaffer zückt Handy und beschimpft Polizei

Nach Unfall mit einem Toten: Gaffer zückt Handy und beschimpft Polizei

News Team
15.04.2018, 12:55 Uhr
Beitrag von News Team

Ein Gaffer hat einen tragischen Unfall am Sonntagvormittag noch ein bisschen schlimmer gemacht. Nachdem ein 21-Jähriger Slowake auf der B303 kurz vor Stadtsteinach im Kreis Kulmbach sein Leben verlor, zückte der Fahrradfahrer laut Polizei sein Handy, um die Unfallstelle abzulichten. Nachdem ihn die Polizei ermahnte und seine Personalien aufnahm, sagte der Radler sichtbar erregt: „Ich habe nur die Musik auf meinem Handy gewechselt, die Polizisten wollen nur ihre Macht ausspielen, die sollten mit Fachkompetenz auftreten und nicht so.“

VIDEO: Feuerwehrmann Rudi H. setzt sich mit Song gegen Gaffer ein


Zuvor verlor der 21-jährige Autofahrer, der auf der B303 von Untersteinach (Lkr. Kulmbach) in Richtung Stadtsteinach unterwegs war, in einer langgezogenen Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Straße ab. Zunächst stürzte der Mann mit seinem Skoda eine rund drei Meter tiefe Böschung hinab, ehe sich das Auto auf dem Feld neben der Straße mehrfach überschlug und schließlich 50 Meter entfernt von der Straße zum Liegen kam. Während der Überschläge wurde der Slowake, der laut Polizei vermutlich nicht angeschnallt war, aus seinem Fahrzeug geschleudert, dabei verletzte er sich so schwer, dass die eintreffenden Rettungskräfte nur noch seinen Tod feststellen konnten.

Für den Skoda-Fahrer kommt jede Hilfe zu spät
Für den Skoda-Fahrer kommt jede Hilfe zu spät

„Es war ein tragisches Unglück, es ist immer schöner, wenn wir jemanden finden, dem wir noch helfen können“, sagt Manuel Steinl, der Kommandant der Feuerwehr Stadtsteinach. Der Fahrradfahrer, der an der Unfallstelle sein Handy gezückt hat, erzürnt Steinl. „Der Unfall war schlimm genug, da müssen keine Fotos gemacht werden, das verabscheuen wir zutiefst“, sagt der Feuerwehrmann.

Die Feuerwehr war im Großeinsatz
Die Feuerwehr war im Großeinsatz

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Unfallstelle bestellt. Warum der junge Autofahrer die Kontrolle über sein Auto verlor, ist bisher auch den Einsatzkräften noch ein Rätsel.

Mehr zum Thema

1 Kommentar

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
einsperren den GAFFER FÜR 10 JAHRE
  • 15.04.2018, 19:04 Uhr
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren