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Fünf Lkw krachen ineinander: Fahrer tot, A3 gleicht Schrottplatz - Polizei ä ...

Fünf Lkw krachen ineinander: Fahrer tot, A3 gleicht Schrottplatz - Polizei äußert sich frustriert

News Team
15.05.2018, 11:56 Uhr
Beitrag von News Team

Zu einer Karambolage zwischen insgesamt fünf Lastwagen ist es in den Morgenstunden des Dienstags gekommen. Der Unfall ereignete sich auf der A3 auf Höhe der Ausfahrt Wörth und Wiesent im Landkreis Regensburg.

Fahrer stirbt im Wrack


Nahezu ungebremst war ein Lastwagen auf seinen Vordermann geprallt. Es handelte sich um einen 40-Tonner. Das Führerhaus des aufgefahrenen Lkw wurde stark zusammengequetscht. Für den eingeklemmten Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch während der Bergungsarbeiten.

Die A3 musste über Stunden gesperrt werden
Die A3 musste über Stunden gesperrt werden

Nach ersten Informationen drückte der Lkw den vor ihm fahrenden Lastwagen in ein drittes Fahrzeug. Ein weiterer Laster sowie ein Muldenkipper waren zusätzlich am Unfall beteiligt. Bis auf den Kipper wurden alle Fahrzeuge schwer beschädigt.

Die Autobahn wurde an der Unglücksstelle für mehrere Stunden gesperrt.

"Fahrer schneiden sich Fußnägel"

Fast schon wöchentlich wiederholen sich mittlerweile die schrecklichen Bilder. Die Polizei geht davon aus, dass die Hauptursache der katastrophalen Zusammenstöße vor allem abgelenkte Fahrer sind. Autofahrer halten ihr Handy in der Hand, Lastwagenfahrer kochen Kaffee. "Wir haben sogar schon Lkw-Fahrer beobachtet, die sich während der Fahrt auf dem Lenkrad die Fußnägel geschnitten haben", äußert sich der Leiter der Verkehrspolizei in Feucht, Stefan Pfeiffer. Ihm ist unverständlich warum die Fahrer nicht aus ihren Fehlern lernen.

Zu spät kam jeder gut gemeinte Rat für den Fahrer des verunglückten Brummis. Sein Führerhaus wurde massiv zusammengepresst. Immer wieder versucht die Polizei an die Menschen zu appellieren, damit sie aufmerksamer fahren. Selbst die hohen Geldbußen haben offensichtlich keinen Effekt auf die Fahrer. Auch Pfeiffer weiß keine Lösung, um die schrecklichen Crashs zu verhindern. "Das ist letztendlich ein Kampf gegen Windmühlen, man sieht es jede Woche wieder und es ist schon fast ein bisschen Ratlosigkeit mittlerweile dabei."

Ein Gutachter soll nun genauer untersuchen, wie es zu dem grausamen Unfall kommen konnte. Von einem technischen Versagen oder einem Verstoß gegen die Einhaltung der Ruhezeiten geht die Polizei jedoch nicht aus.

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