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A1 bei Oldenburg: Jugendliche kollabieren in Reisebus - Klimaanlage defekt

A1 bei Oldenburg: Jugendliche kollabieren in Reisebus - Klimaanlage defekt

News Team
31.07.2018, 10:00 Uhr
Beitrag von News Team

Sie waren auf dem Heimweg vom Ferienzeltlager. Wegen einer defekten Klimaanlage sind auf der A1 Richtung Osnabrück mehrere Jugendliche kollabiert. Einige mussten ins Krankenhaus.

Die Reisegruppe aus Bösel im Kreis Cloppenburg war auf dem Rückweg vom Heidepark Soltau. "Während der Fahrt klagten einige der Teilnehmer über hitzebedingtes Unwohlsein", wie die Polizei am Dienstagvormittag über den Vorfall von Montagabend mitteilte. Der Busfahrer eines doppelstöckigen Reisebusses und drei weitere Kleinbusse stoppten daraufhin auf einem Parkplatz zwischen der Anschlussstelle Wildeshausen-West und dem Autobahndreieck Ahlhorn.

Zur Behandlung wurde zunächst ein Rettungswagen angefordert. Nachdem auch weitere Kinder über Beschwerden klagten, wurden Rettungsfahrzeuge nachgefordert. Insgesamt befanden sich 126 Personen - davon 105 Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren, 20 Betreuer und ein Busfahrer - auf dem Parkplatz, der von der Autobahnpolizei Ahlhorn für die Dauer der Behandlung gesperrt wurde.

Zehn Kinder wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Rest der Reisegruppe setzte die Fahrt zum Zeltplatz nach Langwege fort. Dafür wurde ein Ersatzbus angefordert, da eine Fehlfunktion der Klimaanlage im Doppeldeckerbus nicht ausgeschlossen werden konnte.

Retter im Großeinsatz

Vom Zeltplatz mussten im Laufe des Abends drei weitere Personen aufgrund hitzebedingter Erschöpfungszustände mit Rettungswagen in Krankenhäuser gefahren werden.

Auf dem Autobahn-Parkplatz im Bereich der Gemeinde Großenkneten waren die Freiwillige Feuerwehr aus Ahlhorn mit sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften und Rettungsdienste aus dem Landkreis Oldenburg mit elf Rettungswagen, drei Notarzteinsatzfahrzeugen und weiteren Rettungsfahrzeugen eingesetzt.

Auf dem Zeltplatz in Langwege waren Rettungsdienste aus dem Landkreis Vechta mit fünf Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug eingesetzt.

Der Einsatz war erst am Dienstagmorgen um 01.50 Uhr, beendet.

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