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Achtung Haustierbesitzer - Tote Tauben als Giftköder präpariert

Achtung Haustierbesitzer - Tote Tauben als Giftköder präpariert

News Team
19.06.2016, 12:51 Uhr
Beitrag von News Team

Bereits seit 4. Februar legen Tierquäler vergiftete Tauben als Köder aus. Für die Ergreifung der Täter sind 2500 Euro Belohnung ausgesetzt.

Wie die Berliner Morgenpost berichtet, sind auf dem St. Elisabeth-Friedhof in Wedding ein Habicht und zwei Mäusebussarde vergiftet worden. Leider handelt es sich dabei wahrscheinlich nicht um Einzelfälle, sondern um eine gezielte Aktion von Tierquälern.

Der erste bekannte Fall hat sich am 4. Februar 2016 ereignet, als eine Besucherin den toten Habicht auf dem Friedhof an der Wollankstraße gefunden hat. Der sofort benachrichtigte Naturschutzbund Berlin (Nabu) barg den toten Vogel und fror ihn für spätere Untersuchungen ein. Eine Woche später wurden auf demselben Friedhofes zwei Mäusebussarde entdeckt, die flugunfähig neben einer toten Brieftaube saßen.

Im Nackenbereich der Taube fand sich eine klebrig-graue Masse.

Der Körper der Taube wurde dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und dem Zentrum Pharmakologie und Toxikologie in Göttingen zur Untersuchung übergeben. Inzwischen steht fest, dass der Habicht an einer Vergiftung durch das in der gesamten EU verbotene Insektizid Methomyl, ein hochwirksames Kontaktgift, verendete. In der klebrigen Masse an der Taube wurde außerdem Methomyl nachgewiesen. Die Wissenschaftler gehen von einer gezielten Aktion aus:

Es kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass der Tierkörper der Taube mit diesem Gift präpariert wurde und als Giftköder dienen sollte.

Das Komitee gegen den Vogelmord hat am Donnerstag für Informationen eine Belohnung in Höhe von 2500 Euro ausgesetzt.

Zeugen werden gebeten, sich direkt mit dem Komitee in Verbindung zu setzen (E-Mail an edgar@komitee.de und Telefon 0228/ 66 55 21)

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