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Kommentar: Zur Frage der Gefahr des Islam: Rettet die Religion

Kommentar: Zur Frage der Gefahr des Islam: Rettet die Religion

News Team
20.07.2016, 17:26 Uhr
Beitrag von News Team

Lucas Wiegelmann kommentiert für die Zeitung "Welt"

Im Windschatten des Streits über die Frage, ob der Islam nun böse oder lieb ist, hat längst eine noch grundsätzlichere Debatte neue Fahrt aufgenommen. Es geht um die alte These, dass Religion an sich eine Gefahr für den Frieden sei, nicht nur für Angehörige der jeweils konkurrierenden Religionen, sondern für alle Menschen, auch für solche, die an gar nichts glauben (tatsächlich nennen die islamistischen Terroristen ihre Feinde ja meist nicht „Christen“, sondern „Ungläubige“). Doch auch der mörderische Fanatismus Einzelner wie der des Würzburger Terroristen ändert nichts daran, dass wir, wenn überhaupt, nicht weniger, sondern mehr Religion brauchen. Eine Gesellschaft, die Gott, die Götter in ihrer Mitte nicht duldet, wird zu einem trostlosen Ort für alle Menschen, fromme und nicht fromme.

2 Kommentare

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Möchte mich meinem Vorredner anschließen.

Die Aussage "Eine Gesellschaft, die Gott, die Götter in ihrer Mitte nicht duldet, wird zu einem trostlosen Ort für alle Menschen." lässt sich durch rein garnichts belegen.

Im Gegenteil. Ob Inquisition oder Scharia, ob Scheiterhaufen oder Köpfungen, ob Katholen gegen Evangelen oder Sunniten gegen Shiiten - um nur einige Beispiele zu nennen - es ist immer dasselbe Muster.

Darum komme ich persönlich stets zu dem Schluss: Weniger Religion ist mehr.
  • 21.07.2016, 10:31 Uhr
  • 1
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Der nachfolgende und realistische Kommentar aus der Neuen Züricher Zeitung geht ebenfalls auf den Vorfall ein:

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare...7_2016-7-19

Ich habe dazu folgende spontane Stellungnahme abgegeben:

„Ich möchte eigentlich in unserem Deutschland mich nicht daran gewöhnen, dass z. B. bei einem Spaziergang, in einem Reisezug, in einem Festzelt, Wirtshaus, Restaurant usw. damit unbedingt gerechnet werden müsste, dass fremdartige Personen auftauchen, angreifen und im Namen des Islams Unschuldige ermorden“.

Es kann und darf deshalb nicht sein und angehen, dass Deutschland tausende von Flüchtlingen aus den muslimisch geprägten Regionen dieser Welt aufnimmt und im Gegenzug wir Deutschen Bürger für unsere Gastfreundschaft damit leben müssen, quasi als Dank zu jedem Zeitpunkt von diesen Flüchtlingen unter Berufung auf „ihre Religion“ vorsätzlich in unserem Land blutig hingerichtet werden.

Nun, nachdem lt. dem aktuellen Vorgang in Deutschland wohl niemand mehr ernsthaft glaubt, dass diese Art von blinder, barbarischer und vorsätzlicher Gewalt gegen Unschuldige nichts mit dem „Islam“ und noch weniger mit den "Flüchtlingen" und erst recht nichts mit der Politik der „Gutmenschen“ zu tun hätte – gleichzeitig alles politisch und ethisch inakzeptabel wäre und diese Umstände nicht angesprochen und auch irgendwie nicht bekämpft werden sollen, bleibt uns einfachen Deutschen Staatsbürger eigentlich nichts anderes übrig, als dieses Problem über die politische Schiene mit Nachdruck anzugehen, die sich dieser Thematik tatsächlich annimmt und auch konkret dagegen etwas unternimmt.

Es muss deshalb dringend etwas in dieser Richtung geschehen!
  • 20.07.2016, 18:38 Uhr
  • 1
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