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Käse mit Salmonellen infiziert! Dieser Camembert kann Sie vergiften - dringe ...

Käse mit Salmonellen infiziert! Dieser Camembert kann Sie vergiften - dringender Rückruf

News Team
06.09.2016, 12:19 Uhr
Beitrag von News Team

Großer Rückruf in unserem Nachbar- und Urlaubsland Österreich!

Die Agentur für Ernährungssicherheit teilt offiziell mit:

Bei Kontrollen einer Produktionscharge von Bio-Schafcamembert des Herstellers Klosterkäserei Stift Schlierbach GmbH & Co KG, Klosterstraße 1, 4553 Schlierbach wurden bei einer Analyse Salmonellen festgestellt. Es besteht Gesundheitsgefährdung.

Betroffen sind folgende Verpackungsvarianten und Verpackungschargen:
Schlierbacher Bio-Schafcamembert 140 g. Sie sind erhältlich bei Spar, Nah&Frisch, Metro, Transgourmet, Dennre, Eurogast

Ja! Natürlich Schafcamembert 140 g - erhältlich bei Billa, Merkur, ADEG und AGM (in allen jeweiligen Filialen)

Natur Aktiv Bio-Schafcamembert 100 g - erhältlich bei Hofer

EGSH Bio-Schafcamembert 100 g - erhältlich bei Lidl Österreich[/k]

In allen Fällen handelt es sich um die Chargennummer 30301 mit dem MHD 11.09.2016.

Das Produkt ist nicht zum Verzehr geeignet und kann von den Konsumenten (in allen Filialen) zurückgegeben werden. Den Kaufpreis bekommen die Kunden auch ohne Kaufbeleg rückerstattet. Die Klosterkäserei Stift Schlierbach GmbH & Co KG kommt ihrer Eigenverantwortung gemäß den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen nach und hat daher einen Rückruf des Produktes veranlasst. Von diesem Rückruf ist ausschließlich Bio-Schafcamembert mit der angeführten Chargennummer betroffen!

Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung durch unser Unternehmen verursacht wurde.

Rückfragehinweis: Klosterkäserei Schlierbach, +43 650 6239363

Zur Salmonellen-Vergiftung teilt die Behörde mit:

Zumeist setzt nach einer Inkubationszeit (= Zeitdauer von der Aufnahme der Krankheitserreger bis zum Auftreten von Symptomen) von 6 bis 72 Stunden ein akuter Brechdurchfall mit zahlreichen wässrigen, jedoch meist nicht blutigen Stühlen ein. Die Temperatur steigt teilweise auf 39 °C bis 40 °C an. In schweren Fällen besteht ein starkes Krankheitsgefühl und Kreislaufschwäche. Nach 1 - 2 Tagen klingen die Symptome meist ab, doch zieht sich die Erkrankung auch manchmal über mehrere Tage hin.

Ein tödlicher Ausgang - in Österreich glücklicherweise sehr selten - kann bereits am ersten Tag oder später an Herz- oder Kreislaufschwäche eintreten.

Bei Neugeborenen und Säuglingen kann dieser neben der Darminfektion, auch von einer vom Darm ausgehenden schweren systemischen Erkrankung, wie Sepsis und Meningitis (= Gehirnhautentzündung), herrühren. Dasselbe gilt für abwehrgeschwächte oder sehr alte Patienten. Hier reichen wahrscheinlich auch geringere Erregerzahlen, um eine Infektion auszulösen.

Zumeist ist aufgrund des selbstlimitierenden Verlaufs der Durchfallserkrankung eine symptomatische Therapie in Form von Flüssigkeits- und Elektrolytersatz ausreichend. Nur in Ausnahmefällen wird eine antibiotische Therapie erwogen. Bei Neugeborenen und Säuglingen wird wegen der erhöhten Gefahr einer Meningitis ebenfalls eine antibiotische Therapie durchgeführt. Dasselbe gilt für Kleinkinder mit schlechtem Allgemeinzustand sowie für abwehrgeschwächte und sehr alte Patienten. In jedem Fall antibiotisch zu behandeln sind natürliche extraintestinale Salmonella-Erkrankungen (d. h. Salmonella-Infektionen außerhalb des Darms).

1 Kommentar

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Na dann, fröhliches Abführen und denkt an genügend Klopapier. Das macht den Mors wund.
  • 06.09.2016, 13:25 Uhr
  • 0
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