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Abo-Alarm: So fies werden Sie mit Routenplanern abgezockt

Abo-Alarm: So fies werden Sie mit Routenplanern abgezockt

News Team
15.09.2016, 14:52 Uhr
Beitrag von News Team

Die Verbraucherzentralen warnen vor unseriösen Routenplanern im Internet. Die Betreiber der Seiten locken Verbraucher in Abo­fallen und verlangen eine Bezahlung mit Amazon-Gutscheinen. Das zeigen Erkenntnisse aus dem Frühwarnnetzwerk des Marktwächters Digitale Welt. Das Marktwächterteam der Verbraucherzentrale Bayern hat die rechtlichen Konsequenzen untersucht und in einem Faktenblatt veröffentlicht.

Im Zeitraum April bis Juni 2016 gingen in das Frühwarnnetzwerk mehr als hundert Verbraucherbeschwerden aus dem gesamten Bundesgebiet über unseriöse Routenplaner wie zum Beispiel routenprofi.net und maps-routenplaner.com ein. Auf den betreffenden Seiten, die zudem ihre Internet-Adresse regelmäßig ändern, müssen sich Verbraucher mit ihrer E-Mail-Adresse registrieren, um eine Route zu planen. Wenig später erhalten sie per E-Mail eine hohe Rechnung von bis zu 500 Euro, in der eine Bezahlung mit Amazon-Gutscheinen gefordert wird.

Probleme für Verbraucher

Welche Probleme diese Abofalle aufwirft, hat das Marktwächterteam der Verbraucherzentrale Bayern aus zivilrechtlicher, wettbewerbsrechtlicher und strafrechtlicher Perspektive analysiert und in einem Faktenblatt zusammengefasst. Folgende Punkte sind aus Verbrauchersicht besonders problematisch:

- Die Identitäten und Adressangaben im Impressum der Internetseiten sind falsch.
- Die Buttonlösung ist dort nur scheinbar umgesetzt.
- Verbraucher werden mittels eines Gewinnspiels in ein Abo gelockt.
- Eine Bezahlung wird per Amazon-Gutschein gefordert.

Betroffene Verbraucher finden Informationen und Musterbriefe auf den Webseiten der Verbraucherzentralen unter dem Suchbegriff „Abofalle Routenplaner“. Persönliche Beratung bieten die örtlichen Beratungsstellen.

Um dieses und weitere Probleme im Digitalen Markt besser zu erkennen und sichtbar zu machen, können Verbraucher ihre Erfahrungen online im Beschwerdepostfach der Marktwächter melden und so die Arbeit der Projekte unterstützen.

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2 Kommentare

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Sicher, schlimm. Schlimmer finde ich allerdings, daß man mit diesen Lumpen überhaupt korrespondieren muß, um sie wieder loszuwerden. Und noch 3x schlimmer finde ich, daß Abo- Fallen in EINDEUTIG betrügerischer Absicht überhaupt möglich sind...
  • 16.09.2016, 07:23 Uhr
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Inetabzocke mit Routenplanern gibt es schon ewig ... wer da noch drauf reinfällt ... mannmannmann
  • 16.09.2016, 02:54 Uhr
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