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Milch von Edeka, Lidl, Netto, Penny und Kaufland infiziert: Unternehmen teil ...

Milch von Edeka, Lidl, Netto, Penny und Kaufland infiziert: Unternehmen teilt offiziell Erreger mit

News Team
26.09.2016, 15:07 Uhr
Beitrag von News Team

Die Hochwald Foods GmbH nimmt wegen einer Keiminfektion von H-Milch mehrere Produkte zurück. Die Artikel wurden bundesweit in Filialen der Supermarkt-Ketten Edeka, Lidl, Netto, Penny und Kaufland verkauft. Kunden wird dringend davon abgeraten die betroffenen Produkte zu konsumieren. Es besteht Infektionsgefahr!

Hier lesen Sie, welche Chargen in welchen Märkten betroffen sind

Nach Schilderungen von Betroffenen löst der in der Milch enthaltene Keim schwere Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfe und Durchfälle aus.

UPDATE: Inzwischen hat Hochwald offiziell bestätigt, dass es sich um den Cereus-Keim handelt.

Das Unternehmen teilt hierzu mit:

Die heute behördlich publizierten Ergebnisse bestätigen die im Zuge des Produktrückrufs durchgeführte Risikoanalyse der Hochwald Food GmbH. Bei dem die Unsterilität verursachenden Keim handelt es sich um den bazillus cereus, einem Lebensmittel-Keim, der zu Beeinträchtigungen der Gesundheit wie Erbrechen, Magenkrämpfen oder Durchfall führen kann.
Die Hochwald Foods GmbH hatte daher am 23.09.2016 sofort alle erforderlichen Maßnahmen in die Wege geleitet und im Rahmen ihrer Qualitätssicherung die betroffenen Produkte zurückgerufen.

Im Falle des Verzehrs ist eine gesundheitliche Beeinträchtigung bzw. Gefährdung nicht ausgeschlossen.

Entsprechend unserer Information vom 23.09.2016, die unverändert gültig ist, empfehlen wir Verbrauchern daher, die unten aufgeführten Produkte nicht zu verzehren, zu Hause zu entsorgen und an die verkaufende Filiale zurückzugeben, wo der Kaufpreis erstattet wird.

Das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit informiert in einer Verbraucherinformation über diesen Erreger. Dort heißt es, dass es sich um einen hitzebeständigen Erreger handelt, der im Körper auskeimt:

Bacillus (B.) cereus zählt zu den sporenbildenden Bakterien, die in der Lage sind, ungünstige Umweltbedingungen durch Ausbildung von Dauerformen, sogenannten Sporen, lange zu überleben. Einige B. cereus-Stämme sind in der Lage, zwei unterschiedliche Arten von Toxinen (Giftstoffen) zu bilden, die zu einer lebensmittelbedingten Erkrankung führen können. Aussagen über die Infektionsdosis sind schwierig; man geht davon aus, dass etwa 104 bis 106 KbE/g (Kolonie bildende Einheiten pro Gramm) Lebensmittel in der Lage sind, eine für eine Erkrankung ausreichende Menge an diarrhöischem/emetischem Toxin zu bilden. Die Symptomatik unterscheidet sich je nach gebildetem Toxintyp:

diarrhöischer Typ (Durchfall-Typ): Die Bildung des Toxins erfolgt erst im menschlichen Magen-Darm-Trakt. 6 bis 15 Stunden nach Verzehr des kontaminierten Lebensmittels kommt es zu Bauchkrämpfen und Durchfall; die Symptome halten etwa 24 Stunden an.
emetischer Typ (Erbrechen-Typ): Das hitzestabile Toxin wird bereits im Lebensmittel gebildet. Bereits 0,5 bis 6 Stunden nach Verzehr kommt es zu Übelkeit und Erbrechen; die Symptomatik dauert weniger als 24 Stunden an.
Auslöser für eine Erkrankung des Menschen stellen häufig verzehrsfertige Lebensmittel dar, die Sporen enthalten, welche den Erhitzungsprozess überstanden haben. Diese können im Lebensmittel auskeimen, sich vermehren und anschließend die für den jeweiligen Toxintyp typischen Symptome verursachen. Ein weites Spektrum von Lebensmitteln wird mit B. cereus-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Häufig sind Fehler in der Zubereitung der Speisen (Fehler im Temperaturmanagement, wie z. B. nicht ausreichendes Kühlen bzw. Warmhalten bereits fertig zubereiteter Lebensmittel) Ursache einer Erkrankung. Eine erneute Erhitzung ist insbesondere bei B. cereus, emetischer Typ, nicht sinnvoll, da das im Lebensmittel gebildete Toxin hitzestabil ist und die üblichen Kochtemperaturen übersteht.

Verbraucher, die die aufgeführte Produkte im Haushalt haben, werden ausdrücklich gewarnt, vom Verzehr abzusehen und die gennanten Produkte

- vorsorglich zu vernichten,

- nicht weiter zu geben oder mit anderen Lebensmitteln zu vermischen oder

- in die Verkaufsstelle zurückzubringen. Dort wird Ihnen der Preis erstattet.

Hier ist die Liste der betroffenen Discounter und Produkte.


Diese Produkte sind betroffen:



So finden Sie die Informationen auf der Milchpackung:


+++ Achtung: Metallsplitter in Wurstprodukt bei Kaufland - RÜCKRUF! +++


Marke Penny, 1 Liter, 3,5 % Mindesthaltbarkeitsdaten: 27.12.2016, 28.12.2016, 29.12.2016, 30.12.2016, 31.12.2016 und Identitätskennzeichen: DE – RP 221- EG
Marke Penny, 1 Liter, 1,5 %, 27.12.2016, 30.12.2016, 31.12.2016, DE – RP 221- EG
Marke Gutes Land, 1 Liter, 1,5 %, 27.12.2016, 28.12.2016, 29.12.2016, 30.12.2016, DE – RP 221- EG
Marke Gutes Land, 1 Liter, 3,5 %, 26.12.2016, 27.12.2016, 28.12.2016, DE – RP 221- EG
Marke K-Classic, 1 Liter, 1,5 %, 29.12.2016, 31.12.2016, DE – RP 221- EG
Marke K-Classic, 1 Liter, 3,5 %, 28.12.2016, DE – RP 221- EG
Marke Korrekt, 1 Liter, 1,5 %, 27.12.2016, DE – RP 221- EG
Marke Gut & Günstig, 1 Liter, 1,5 %, 27.12.2016, 30.12.2016, DE – RP 221- EG
Marke Gut & Günstig, 1 Liter, 3,5 %, 27.12.2016, DE – RP 221- EG
Marke Milbona, 1 Liter, 1,5 %, 27.12.2016, DE – RP 221- EG

Diese Produkte sind nicht für den Verzehr geeignet!

Hochwald informiert:


Sollten Sie eines der oben aufgeführten Produkte bereits verzehrt haben und im unmittelbaren Zusammenhang damit gesundheitliche Probleme verspüren, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt.

Betroffen seien laut Unternehmen ausschließlich die oben genannten Produkte.

Haben Sie Fragen?

Verbraucheranfragen beantwortet der Hochwald-Kundenservice von Montag bis Samstag in der Zeit von 09:00 bis 20:00 Uhr sowie Sonntag von 9:00 bis 18:00 Uhr unter der

Hotline Tel. 06504 12 5555.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch über unsere E-Mailadresse verbraucherfragen(at)hochwald.de
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