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Preis-Anstieg um 43 Prozent! Aldi hat in dieser Woche etwas krass verändert  ...

Preis-Anstieg um 43 Prozent! Aldi hat in dieser Woche etwas krass verändert - andere folgen

News Team
02.11.2016, 19:31 Uhr
Beitrag von News Team

Erstmals seit Monaten müssen sich die Verbraucher auf eine teils drastische Verteuerung von Milch und Milchprodukten einstellen. Wie die „Welt“ in der Vorwoche berichtete, werden die Preise je Liter frischer Vollmilch im Lebensmittelhandel schon ab nächste Woche voraussichtlich um mindestens zehn Cent steigen.

Erste Stichproben zeigen, dass diese Prognose bereits wahr geworden ist. Die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd haben den Preis für fettarme Frischmilch um 18 auf 60 Cent je Liter angehoben, wie FOCUS Online berichtet. Das eine Stichprobe bei Aldi Süd am Mittwoch ergeben. Das entspricht einem Anstieg um über 43 Prozent.

Bei frischer Vollmilch stieg der Preis nach Angaben von FOCUS Online um 19 auf 65 Cent je Liter - 41 Prozent mehr als bisher. Das Schwesterunternehmen Aldi Nord habe die höheren Preise bestätigt. Betroffen von der Teuerung sind dem Bericht zufolge auch Bio-Milch und Kräuterquark bei Aldi Süd. Ebenso stieg der Preis für H-Milch, wie Aldi Süd bestätigte.

Aldi gibt bei Milch und Butter traditionell die Preise vor, andere Ketten werden beim Anstieg der Preise mitziehen. Hintergrund der Erhöhung sind neue Verträge zwischen Molkereien und den Handelsketten, die zum 1. November in Kraft traten.

"Wir gehen von Erhöhungen in zweistelligen Cent-Bereich aus“, hatte der Sprecher des Milchindustrie-Verbandes (MIV) der „Welt" in der Vorwoche gesagt - und damit eher noch untertrieben.

Bei anderen Milchprodukten ist die Preiserhöhungswelle bereits in vollem Gange. Der Durchschnittspreis für deutsche Markenbutter sei im Preiseinstiegssegment im September auf 1,29 Euro für die Halbpfund-Packung gestiegen, berichtete Kerstin Keunecke, Expertin der Bonner Marktbeobachtungsstelle AMI, der „Welt“. Noch im August habe der Durchschnittspreis bei 0,99 Euro gelegen. Auch andere Milchprodukte wie Käse und Joghurt würden teurer.

Gut für die Milchbauern!

Die steigenden Verbraucherpreise sind Anzeichen für eine Wende am Erzeugermarkt, die den Milchbauern zugute kommen dürfte. So prognostiziert der Milchindustrie-Verband, dass die Marke von 30 Cent beim Milchgeld „bald flächendeckend erreicht“ werde.

Seit Anfang 2014 waren die Erzeugerpreise gesunken, teilweise auf weniger als 20 Cent pro Liter – ein Niveau, das viele Bauern in Existenzprobleme stürzte. Im Sommer gab es deswegen viele Kundgebungen, Proteste und Krisentreffen. Inzwischen haben viele Bauern in der EU und darüber hinaus ihre Milchproduktion eingeschränkt. Das sinkende Angebot lässt schließlich auch die Erzeugerpreise steigen.

Wer weiß, was Kreide kann, führt ab sofort ein besseres Leben!

44 Kommentare

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wie krass... und ich dachte bei der Ankündigung, die Milch und Butter kommt in veränderter Farbe...
  • 29.10.2016, 10:47 Uhr
  • 1
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War auch Zeit dass die Bauern endlich mehr Geld bekommen
  • 28.10.2016, 17:15 Uhr
  • 2
Wenn das Wörtchen Wenn nicht wäre !
  • 28.10.2016, 19:03 Uhr
  • 1
was hab ich davon? habe mich für dieses Jahr mit Milch eingedeckt
  • 28.10.2016, 23:19 Uhr
  • 0
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... bin voll damit einverstanden - unsere Bauern müssen leben.
@ Ute, die liegst da falsch, ... diese Bauern arbeiten immer auch an WE und Feiertagen, halte dich zurück von dem was du nicht genau weißt
  • 28.10.2016, 16:46 Uhr
  • 2
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Wenn nur die Milchbauern etwas davon abbekämen, das Meiste geht doch an den Staat mit der MWST und die Zwischen- bzw. an den Großhandel. Für den Bauern bleibt das wenigste übrig. Wer den Bauern helfen will holt auf deren Hof seine Milch, Butter und Käse, dann schaltet man die vielen Händler aus. Die kleinen Emmaläden sind eh schon alle kaputt gemacht worden, mit den vielen Auflagen die der Staat ihnen gemacht hat. In Deutschland wird es bald keinen Mittelstand geben, wenn weiter so gewirtschaftet wird.
  • 28.10.2016, 11:55 Uhr
  • 2
Richtig! Leider wird es so kommen! Wirtschaftsmaffia sitzt als Berater im Bundestag.So ist es und wird auch leider so bleiben.
  • 28.10.2016, 19:07 Uhr
  • 2
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Reißerische Überschrift. OK zahlen wir 10 Cent mehr, wenn es den Erzeugern zu Gute kommt sogar gerne. Es waren so und so Dumpingpreise für Milch und Michprodukte. Siehe Frankreich. Wer sich darüber aufregt sollte mal sehen wie inflationär die Spritpreise gestiegen sind im Vergleich zu der Milch Wenn das Benzin heute 1,30 € kostet und dann morgen 15 Cent mehr juckt es kein Schwein und es gibt weder Schlagzeilen noch Proteste. Jeder tankt egal was es kostet. Apropos: Jetzt denkt die Industrie plötzlich an die Milchbauern, wenn das nur kein Täuschungsmanöver ist für eine Preiserhöhung!
  • 28.10.2016, 11:47 Uhr
  • 3
Die Bezinpreise sind derzeit viel zu niedrich, die Ölfirmen verdienen sich dumm. Aber auch hier gibt es Ölländer, denen es ob der viel zu niedrigen Rohölpreise sehr schlecht geht z.B. in Mittelamerika!
  • 28.10.2016, 17:01 Uhr
  • 0
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Ich habe es schon bemerkt: mein Päckchen Käse war gleich 20 Cent teurer, immerhin gut 10%, aber wenn davon genügend bei den Milchbauern ankommt, finde ich es gut.
  • 28.10.2016, 11:44 Uhr
  • 3
das ist die große Frage
  • 28.10.2016, 23:21 Uhr
  • 0
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Gut für die Milchbauern, da zahlt man gerne etwas mehr
  • 28.10.2016, 10:58 Uhr
  • 2
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Wenn die Preiserhöhung wirklich bei den Milchbauern ankommen sollte, akzeptiere ich sie!
  • 28.10.2016, 10:21 Uhr
  • 5
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Höhere Preise für Molkereierzeugnisse nehme ich gerne in Kauf, wenn die Hersteller des Grundprodukts Milch den überwiegenden Teil des Erlöses bekommen würden und nicht die verarbeitende Industrie und der Handel!
Übrigens es gibt auch unzählige kleine Familienbetriebe, die keinen Mercedes fahren.
  • 28.10.2016, 10:02 Uhr
  • 2
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  • 28.10.2016, 09:29 Uhr
  • 0
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