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Chrom, Nickel, Weichmacher: Wer über ein Tattoo nachdenkt, sollte diesen Ris ...

Chrom, Nickel, Weichmacher: Wer über ein Tattoo nachdenkt, sollte diesen Risiken kennen

News Team
11.11.2016, 13:40 Uhr
Beitrag von News Team

"Soll ich mir ein Tattoo stechen lassen?" Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen, ältere Semester ebenso wie junge Leute. Tätowierungen sind im Trend – doch nicht ohne Risiko. In Deutschland ist etwa jeder Zehnte tätowiert. Bei den 18- bis 29-Jährigen ist es sogar jeder Vierte.

Die Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf warnt gerade Schüler: "Der Entschluss zu einem Tattoo ist eine Entscheidung für das ganze Leben. Wer seine Haut unwiederbringlich verändern will, sollte sich das sehr gut überlegen. Ich rate dazu, sich im Vorfeld gründlich zu informieren. Nicht nur die Tätowierung selbst, sondern auch eine mögliche spätere Entfernung birgt gesundheitliche Risiken."

Was die Tätowierfarben im Laufe des Lebens im Körper bewirken, ist bisher nicht restlos erforscht. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit untersucht neben Kosmetika und Bedarfsgegenständen auch Tätowierfarben. In mehreren Untersuchungsreihen wurden darin unter anderem Chrom, Nickel und Weichmacher gefunden.

Deshalb setzt sich der Freistaat schon seit längerem auf EU-Ebene für verbesserte gesetzliche Regelungen bei Tätowiermitteln ein. Scharf: "Bei den Tätowiermitteln besteht Handlungsbedarf. Wir brauchen eine Positivliste auf EU-Ebene mit strengen Vorgaben. Diese sollte nach dem Vorbild der EU-Kosmetik-Verordnung erstellt werden."

Schutz vor Hepatitis und HIV unbedingt beachten


Kunst am Körper hat längst die breite Masse erreicht: Das A und O für alle, die sich ein Tattoo stechen lassen wollen, ist, ein seriöses Studio zu finden, in dem Hygienestandards eingehalten werden, wie Dr. Hans-Joachim Mörsdorf, Facharzt für Allgemeinmedizin und Spezialist für Lymphologie aus Pretzfeld, dem Patientenmagazin "HausArzt" sagte.

"Wichtig ist, dass der Tätowierer seine Werkzeuge ordentlich desinfiziert, um ansteckende Krankheiten wie Hepatitis und HIV zu verhindern." Ist das Tattoo dann gestochen, gilt es laut Mörsdorf, sechs Wochen lang Sonne und Schwitzen zu vermeiden. "Tragen Sie saubere, bequeme Kleidung, und pflegen Sie das Tattoo mit einer Panthenol-Creme", so der Experte.

Diabetiker sollten bedenken, dass bei ihnen der Heilungsprozess etwas länger dauern könne und ihre Haut anfälliger für Entzündungen sei. "Komplikationen drohen auch bei Neurodermitis, Akne und Allergien", erläuterte Mörsdorf. Ganz auf ein Tattoo verzichten sollten Patienten mit einem Lymphödem oder mit Lymphdrüsenkrebs.

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18 Kommentare

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Es kann sich doch jeder bemalen lassen wie er will, bei mir jedenfalls kommt keiner an meinen Körper und wenn ich ein Bild haben möchte, kaufe ich es mir und hänge es mir an die Wand.
  • 11.11.2016, 15:24 Uhr
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Mein Motto "Jeder sollte tun u. lassen, was er möchte" ! Und jeder sollte auch s e i n e Meinung äußern dürfen, ohne sofort "angeranzt" zu werden ! Prost !
  • 11.11.2016, 15:17 Uhr
  • 1
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Ich habe drei Tattoos - bisher, weitere sind geplant.
Die schlimmste Nebenwirkung die ich bislang erlebt habe waren dumme Bemerkungen intoleranter Personen, die einen gleich als asozial und blöde abstempeln. Wobei diese Personengruppe langsam aber sicher abnimmt.

Es ist richtig dass man sich Gedanken machen sollte, welches Tattoo man sich machen lässt und dass man sich ein gutes - aber leider auch nicht billiges - Studio aussucht das hohe Hygienestandarts hat.
Ich war bei Profis und alles ist ohne Nebenwirkungen abgeheilt.
  • 11.11.2016, 15:13 Uhr
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Wer lebt, sollte die Risiken kennen ...
  • 11.11.2016, 14:55 Uhr
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Wahrscheinlich ist dies das Wichtigste, was eine Plattform wie diese wissen muss.
  • 11.11.2016, 14:53 Uhr
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Wenn ich mir über jedes Risiko Gedanken machen würde dürfte ich nicht mehr auf die Strasse zu gehen, dürfte nichts mehr essen und trinken, hätte keine Freunde usw. Meine Güte, das Leben endet nun mal mit dem Tod, ob ich Risiken eingehe oder nicht
  • 11.11.2016, 14:44 Uhr
  • 1
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Auch Beruflich bringt es große Nachteile wen einer mit Kunden Arbeitet. Ich würde keinen Handwerker Akzeptieren der wie en Urwaldkanibale aussieht
  • 11.11.2016, 14:38 Uhr
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Entschuldigung, aber so eine Aussage finde ich einfach nur sch ... Hoch intelligente Menschen mit Doktortitel haben Tattoos, würdest Du den Arzt, der Dir Dein Leben retten könnte, auch nicht akzeptieren?
  • 11.11.2016, 14:42 Uhr
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Lieber verrecke ich als von einem Halbaffen behandelt zu werden
Habe auch noch keinen solchen Arzt gesehen
  • 11.11.2016, 14:44 Uhr
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Na dann viel Spaß beim "verrecken". Ich habe schon Leute aller Berufsgruppen mit Tattoos gesehen. Für mich zählt der Mensch und sein Charakter, nicht sein Aussehen. Traurig, Deine Einstellung.
  • 11.11.2016, 14:47 Uhr
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Lieber Frei Dorfer.
Hirn ist bei ihnen wohl kaum bis nicht vorhanden oder wie soll ich das verstehen, wenn sie einen Menschen mit einem Tattoo als "Urwaldkanibale" oder "Halbaffen" bezeichnet. Das zeugt von einem ganz miesen Charakter.
  • 11.11.2016, 23:26 Uhr
  • 1
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wer sich hin und wieder lebensmittel zwischen die kauleiste schiebt , sollte die risiken kennen
  • 11.11.2016, 14:06 Uhr
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ich glaube aus der Nummer " Leben" kommt keiner von uns lebend raus, daher nehm ich mal das Ganze in Kauf ( wäre jetzt auch zu spät, das zu überdenken ). Ist nicht überall irgendwas drin ? Hilft bei Erkältung nicht mittlerweile ein halbes Hähnchen genauso gut wie eine Pille ? Letztendlich ist doch recht egal, wo man sich das Gift herholt...
  • 11.11.2016, 14:01 Uhr
  • 2
und ich erst
ist man dann schon Sondermüll ?
  • 11.11.2016, 14:34 Uhr
  • 2
ach, irgendwas ist immer
  • 11.11.2016, 14:36 Uhr
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