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"Luca" wurde auf Ebay verscherbelt - dahinter steckt eine Hundefänger-Masche ...

"Luca" wurde auf Ebay verscherbelt - dahinter steckt eine Hundefänger-Masche der Bettelmafia

News Team
14.02.2017, 10:48 Uhr
Beitrag von News Team

Rumäne unter Verdacht: Er fängt entlaufene Hunde und verkauft sie auf Ebay

In München verbreitet ein Hundefänger Angst und Schrecken. Und der Tierschutzverein ist dem skrupellosen Geschäftsmann auf den Fersen. Er schreckt nicht einmal davor zurück, vermisst gemeldete Tiere zu suchen und zu verscherbeln.

Eveline Kosenbach von der Vermisstenstelle der Tierfreunde ließ das Verschwinden des Golden Retrievers Luge keine Ruhe. Sie ging dem Fall nach.

„Dahinter steckt ein regelrechter Krimi und reinste Skrupellosigkeit“, teilt der Verein auf Facebook mit.

Der Rumäne hatte den Hund an eine ahnungslose Frau ins Ostallgäu verkauft, wie der ansässige „Merkur“ berichtet.

Er hatte das Tier als armen, verlassenen Hund auf Ebay verkauft. Für 200 Euro. Die Vermisstenstelle fand die Anzeige auf ebay und schaltete die Polizei ein.

Inzwischen ist der Hund durch den Einsatz der Tierschützer wieder bei seiner Familie!

Zwei weitere, sehr ähnliche Fälle beschäftigen Polizei und Tierschutzverein derzeit.

Der Verdächtige gehört zu einem rumänischen Familienclan, wie der „Mekur“ weiter schreibt. Dieser Clan gehöre der Bettelmafia an. Im Bereich Neuperlach und Unterhaching seien immer wieder Hunde verschwunden.


Der Tierschutzverein startet diesen Aufruf


Der 7-jährige Luca wurde, kurz nachdem er beim Gassi gehen ausgebüchst war, von einem Mann, der uns bekannt ist, eingefangen und eiskalt verschachert. Wir müssen leider davon ausgehen, dass dieser Mann nicht zum ersten Mal so gehandelt, sondern, dass er es sich zum Geschäftsmodell gemacht hat, entlaufene Hunde zu stehlen und weiter zu verkaufen. Weiter spricht viel dafür, dass er seine Opfer auf Facebook aussucht: Er spioniert wohl einschlägige Gruppen für Suchmeldungen über vermisste Tiere und darauf bezogene Sichtmeldungen aus, um dann vor Ort die zutraulichen Tiere abzufangen.

Wir bitten euch deshalb zum einen Augen und Ohren offen zu halten und Merkwürdiges bei unserer Vermisstenstelle (Tel.: 0157 / 321 79 352) zu melden und zum anderen möchten wir unsere Kollegen der anderen Tierheime in Bayern warnen, sich vor der Herausgabe von Fundtieren möglichst beweisen zu lassen, dass das Tier auch wirklich zum Halter gehört.

Eine letzte Bitte: Wir verstehen eure Gefühle, bitten aber darum, von menschenverachtenden Kommentaren und Gewaltaufrufen abzusehen. Das hilft weder den Tieren, noch den betroffenen Haltern.

VIDEO: Unfassbar, was diese Hunde für eine depressive Frau taten


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