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Krebs-Gefahr bei Kinderwagen - Stiftung Warentest warnt vor diese 4 Modellen

Krebs-Gefahr bei Kinderwagen - Stiftung Warentest warnt vor diese 4 Modellen

News Team
28.02.2017, 09:15 Uhr
Beitrag von News Team

Die beiden teuersten Kinder­wagen im Test sind mit Schad­stoffen belastet, andere Modelle können kippen oder sind unbe­quem. Nur drei Kinder­wagen sind gut. Die Stiftung Warentest hat für die März-Ausgabe der Zeit­schrift test zwölf Kombi-Kinder­wagen zu Preisen von 299 bis 1080 Euro geprüft.

Diese 4 Kinderwagen stellen eine Gefahr dar:

Bugaboo Buffalo


Seit Oktober 2016 gibt es die Kinderwagen der Kultmarke Bugaboo mit Kunstleder-Griffen. Doch in diesen Kinder­griffen fanden die Tester signifikante Mengen an Tris-Dichlor­propylp­hosphat (TDCPP). Dabei handelt es sich um ein Flamm­schutz­mittel, das vermutlich Krebs erzeugen kann. Für Kinder, die sich an den Griffen festhalten und daran lutschen daran sollte nach Ansicht der Tester die gleichen Grenzwerte gelten, wie bei Spielzeug.

Der Kinder­griff des Bugaboo Buffalo über­steigt den Grenz­wert für TDCPP um ein Vielfaches. Der Wagen ist mangelhaft.

Bergsteiger Capri


Nach den Testergebnissen enthielten beim Berg­steiger sowohl der Kinder­griff als auch die Regenhaube die Chemikalie Naph­thalin nach.

Der Schad­stoff zählt zu den poly­zyklischen aromatischen Kohlen­wasser­stoffen (PAK). Er kann vermutlich Krebs erzeugen. Besorgte Eltern sollten die Griffe entfernen oder über­kleben.

Knorr-Baby Noxxter

Am Sitz des Knorr-Baby müssen vier Metall­stifte einrasten. Sind nur zwei Stifte fest, kann der Sitz kippen
Am Sitz des Knorr-Baby müssen vier Metall­stifte einrasten. Sind nur zwei Stifte fest, kann der Sitz kippen

Hier besteht akute Verletzungsgefahr: Am Sitz des Knorr-Baby müssen vier Metallstifte einrasten. Sind nur zwei Stifte fest, kann der Sitz kippen. Außerdem fanden die Tester auch hier in den Griffen deutliche Mengen Naph­thalin sowie im Kindergriff erhöhte Mengen DEHP.

Dieser Stoff kann die Frucht­barkeit beeinträchtigen und das Kind im Mutterleib schädigen.

Teutonia Bliss


Auch in den Griffen des Teutonia Bliss fanden die Tester deutliche Mengen Naph­thalin. Im Schie­begriff fanden sie deutliche Mengen der Weichmacher DEHP und DINP, sowie im Kinder­griff deutliche Mengen DINP.

Diese Weichmacher machen Kunststoff weich. Sie können ausdünsten, sich durch Speichel und Schweiß lösen. Das kann sowohl für das Kind als auch die Mutter gefähr­lich werden.

Nicht nur die Schad­stoffe bergen Risiken. Bei einigen Kinder­wagen im Test können Sitze falsch einge­setzt werden und kippen. Das Kind könnte sich verletzen. Kinder­wagen sollten nicht nur sicher sondern auch bequem sein. Bei einigen waren die Tragetaschen zu klein, die Sitz­fläche zu lang und die Rückenlehne zu kurz oder der Sitzwinkel konnte nicht verändert werden.

Der ausführ­liche Test Kinder­wagen erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift tesund ist bereits unter www.test.de/kinderwagen abruf­bar.

Wo seid ihr? Das sind Deutschlands vermisste Kinder


2 Kommentare

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Mach ja sein, aber viel schlimmer ist es, dass die Babys nicht mehr flach liegen! Sie sitzen fast in diesen Gefährten. Die Rückenschäden werden schon vorprogammiert!
  • 28.02.2017, 15:30 Uhr
  • 0
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Das schwarze, o.a. Modell , soll ein Kinderwagen sein
Sieht eher wie ein Ufo aus
  • 23.02.2017, 15:17 Uhr
  • 0
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