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Gab es schon immer so unfassbar viele Rückrufe? Experten geben jetzt Antwort

Gab es schon immer so unfassbar viele Rückrufe? Experten geben jetzt Antwort

News Team
04.04.2017, 15:27 Uhr
Beitrag von News Team

Wurde früher auch schon so viel zurückgerufen? Diese Frage erreicht auch wize.life regelmäßig. Wir informieren im Sinne des Verbraucherschutzes stets, wenn Produkte aus dem Handel genommen werden - und das passiert mehrmals die Woche. Auch große Ketten wie Aldi, Rewe, Netto und Lidl müssen immer wieder Waren zurücknehmen: Mal besteht Stromschlaggefahr, mal wurden Allergene nicht gekennzeichnet, mal wurden in Proben Salmonellen oder Listerien gefunden.

In der Tat: Es wird mehr zurückgerufen. Das zeigt zumindest ein Blick in die Statistik der behördlichen Web-Seite lebensmittelwarnung.de, die für Nahrungsmittel relevant ist. So entwickelte sich die Zahl der Rückrufe.

Vor allem im Jahr 2016 war ein Anstieg auf 148 Lebensmittel-Rückrufe zu verzeichnen - das ist beinahe jeden zweiten Tag ein Rückruf! Im ersten Viertel dieses Jahres liegt der Wert bei 32.

Experten erklärten sich die Zunahme mit gestiegener Transparenz seitens der Unternehmen. Während einst betroffene Produkte häufig nur auf Markt-Ebene zurückgeholt wurden, werden nun immer öfter auch die Kunden informiert.


"Die Rückrufe gab es früher mindestens in gleicher Höhe, aber die Produkte wurden still zurückgerufen, ohne dass es die Verbraucher merkten", sagt Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg zu t-online.

Deshalb werden laut lebensmittelwarnung.de Nahrungsmittel zurückgerufen:

Mikrobiologische Verunreinigung (38 Prozent)

Fremdkörper wie zum Beispiel Plastikteilchen (27 Prozent)

Fehlreifungen (10 Prozent)

Verwechslungsgefahr (10 Prozent)

Kennzeichnungsmängel (9 Prozent)

Grenzwertüberschreitungen (7 Prozent)

Unzulässige Inhaltsstoffe (5 Prozent)

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