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Bundesinstitut warnt: So gefährlich sind Schalen aus Aluminium in Wirklichke ...

Bundesinstitut warnt: So gefährlich sind Schalen aus Aluminium in Wirklichkeit!

News Team
02.07.2017, 10:18 Uhr
Beitrag von News Team

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat in einer aktuellen Studie die Risiken untersuchen lassen, die von Essen in unbeschichteten Aluminium-Schalen ausgeht. Das Ergebnis ist erschreckend!

Auszug aus dem Prüfungsbericht:


"Bei der Verpflegung in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen, Betrieben, Seniorenheimen und der Außer-Haus-Verpflegung kann das Cook & Chill-Verfahren angewendet werden. Dabei kommen oft unbeschichtete Aluminiummenüschalen zum Einsatz, in denen die Speisen portionsweise angeliefert und ausgegeben werden.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat in einem Forschungsprojekt untersucht, ob Aluminiumionen aus diesen Menüschalen in Lebensmittel übergehen können. Dazu hat das BfR als Prüflebensmittel Sauerkrautsaft, Apfelmus (verdünnt) und passierte Tomaten in unbeschichteten Aluminiummenüschalen den Bedingungen des Cook & Chill-Verfahrens mit den Prozessschritten Heißabfüllung, Schnellabkühlen, Kühllagern und Wiedererhitzen sowie der sich anschließenden Warmhaltephase ausgesetzt und den Übergang von Aluminiumionen analysiert."

Die Messergebnisse zeigen, dass vor allem beim längeren Warmhalten hohe Mengen an Aluminiumionen aus diesen Menüschalen freigesetzt werden und in die Speisen übergehen.

"Die orientierenden Ergebnisse zeigen trotz der begrenzten Zahl der untersuchten Proben, dass bereits ein zweistündiges Warmhalten von Lebensmitteln in unbeschichteten Aluminiummenüschalen wesentlich zur Erhöhung der Gesamtexposition der Verbraucher gegenüber Aluminium beitragen kann."

Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt aufgrund dieser Ergebnisse:


"Aluminium wird nach dem Essen von gesunden Menschen weitestgehend über die Niere wieder ausgeschieden. Dennoch kann das Metall teilweise im Körper – etwa in der Lunge oder in den Knochen – verbleiben und beispielsweise die Nervenzellen schädigen.

Darüber hinaus liegen Verdachtsmomente für Brustkrebs oder Alzheimer vor.

Diese konnten jedoch bisher nicht bestätigt werden. Deshalb gilt: Vorsorglicher gesundheitlicher Verbraucherschutz ist wichtig und sollte dazu führen, dass die tolerierbaren Aufnahmemengen nicht überschritten werden. Das gilt insbesondere für Kinder und Senioren."
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