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Das Aus für knackige Pommes? - EU erlässt Gebot wegen krebsverdächtigen Stof ...

Das Aus für knackige Pommes? - EU erlässt Gebot wegen krebsverdächtigen Stoff!

News Team
23.07.2017, 13:16 Uhr
Beitrag von News Team

Wegen Acrylamid, die im Verdacht steht Krebs zu erzeugen, hat die EU-Kommission mehrere Anordnungen erlassen, die 2019 in Kraft treten werden. Die Chemikalie entsteht vor allem bei der starken Erhitzung von der in Kartoffeln enthaltenen Stärke.

In den neuen Regeln wird unter anderem bestimmt, dass nur noch Kartoffelsorten mit wenig Stärke verarbeitet werden und dass die Stärke durch Einweichen oder Blanchieren vor dem Frittieren ausgewaschen wird. Außerdem sollen Chips und Pommes nur noch mit möglichst niedrigen Temperaturen gegart werden.

Die Lebensmittel mit dem größten Beitrag zur Acrylamidexposition sind frittierte Kartoffelerzeugnisse, Kaffee, Kekse, Cracker, Knäcke- und Toastbrot.
Da Acrylamid sich in einer Vielzahl alltäglicher Lebensmitteln findet, betrifft dieses Gesundheitsproblem alle Verbraucher, wobei Kinder (bezogen auf ihr Körpergewicht) die exponierteste Altersgruppe sind.

Die Verbraucherzentrale Hamburg gibt aus aktuellem Anlass folgende Tipps für Verbraucher:


Acrylamid gilt als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen. Der Stoff bildet sich beim Frittieren, Backen, Braten, Rösten und Grillen von Kartoffel- und Getreideprodukten. Durch einfache Maßnahmen wie geringere Zubereitungstemperaturen, kein Verkohlen und die Verwendung von Lebensmitteln mit weniger Stärke bildet sich weniger Acrylamid.

Unsere Tipps sollen euch helfen, zumindest zu Hause alles richtig zu machen. Doch auch bei fertig gekauften Produkten und im Restaurant will uns die EU nun besser vor dem schädlichen Stoff schützen, und zwar indem sie Herstellern und Gastronomen genauere Produktionsrichtlinien vorschreibt.

Wir finden das gut, fänden aber noch viel sinnvoller, wenn es endlich einen ordentlichen Grenzwert geben würde, an dem sich die Unternehmen messen lassen müssen.

Acrylamid wurde aufgrund der Laboruntersuchungen an Ratten und Mäusen als wahrscheinlich krebserzeugend eingestuft. Es hat die UN-Nummer 2074. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlichte im Juni 2015 ein wissenschaftliches Gutachten zu Acrylamid in Lebensmitteln. Demnach liefern Tierstudien Beweise für eine genotoxische und krebserregende Wirkung. Hinweise aus Humanstudien, dass die gegenwärtige Exposition Krebs verursacht, seien derzeit noch begrenzt und nicht schlüssig.
(Quelle: Wikipedia)
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Das ist mal eine Senseo!


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