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Ändern Sie Ihr Passwort besser sofort! Über 700 Millionen Accounts in die Hände von Hackern geraten

News Team
02.09.2017, 10:46 Uhr
Beitrag von News Team

Mehr als 700 Millionen E-Mail-Adressen und eine Reihe dazu gehöriger Passwörter stehen auf einer Liste, die einem Sicherheits-Blogger zugespielt worden ist: Die E-Mail-Accounts sollen von einem Spambot zum Versenden gefährlicher E-Mails und Spam-Mails verwendet worden sein. Dies könnte der größte Spambot-Skandal sein, den es je gegeben hat.

Die Daten der kompromittierten Mails stammen vermutlich von einem Spambot namens "Onliner" aus den Niederlanden und wurden dem Sicherheits-Blogger "Troy Hunt" zugesandt.

Benutzern der betroffenen Konten wird empfohlen, ihr Passwort so schnell wie möglich zu ändern, um weitere Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Der Computersicherheitsexperte Troy Hunt aus Australien war der erste, der die Öffentlichkeit nach dem Daten-Leak alarmierte. Er betreibt auch die Website "Have I Been Pwned" mit der Sie überprüfen können, ob Ihr Konto durch Hacker geknackt worden ist.

Hier können Sie überprüfen, ob Ihr Konto gehackt wurde.

Ein Spam-Bot wie dieser, sammelt die Daten gehackter Accounts, verbreitet über sie heimlich Malware und Spam-Mails, stiehlt die Bankdaten der Opfer und überträgt Viren auf die Geräte der Leute, die weiteres Ausspähen und Datenklau ermöglichen.

Laut dem Sicherheitsexperten Hunt seien die Daten der 711 Millionen Accounts der größte Leak, den er je auf seiner Website öffentlich machte. Auf seinem Blog schreibt er:

Nur um das Ausmaß zu verstehen: Das ist fast eine Adresse für jeden einzelnen Mann, jede Frau und jedes Kind in ganz Europa.

Selbst der Sicherheitsexperte ist betroffen! Auch seine eigene E-Mail sei auf der Liste.

Eine unbequeme Wahrheit: meine E-Mail-Adresse steht auch da drin. Zweimal.

In den durchgesickerten Daten waren auch Millionen von Passwörtern enthalten:

Das sagt Edward Snowden über Deutschland & BND, Donald Trump und mehr!

Die meisten dieser Passwörter wurden offenbar schon bei früheren Sicherheitslücken gesammelt. Mehr als eine Million Passwörter sollen bei dem Hack der Plattform LinkedIn 2012 gestohlen worden sein.

Obwohl die Daten mehr als 700 Millionen E-Mail-Adressen enthalten, könnte die Zahl der echten Konten deutlich geringer sein. Da einige Konten doppelt aufgeführt waren oder auf eine nicht existierende womöglich nur geratene Domain-Endung verwiesen.

Er klaut alle eure Passwörter: Dieser gefährliche Virus breitet sich gerade über Facebook aus

Das perfekte Passwort


Wie finden Sie ein sicheres Passwort, um Ihre Accounts und somit Ihre Daten zu schützen? Hier sind ein paar wichtige Hinweise und praktische Tipps, wie Sie Ihr perfektes Passwort finden und es sich auch noch leicht merken können.

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