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Orkantief Sebastian fordert 3 Menschenleben - Zugverkehr lahmgelegt - Es war ...

Orkantief Sebastian fordert 3 Menschenleben - Zugverkehr lahmgelegt - Es war erst der Anfang

News Team
14.09.2017, 09:31 Uhr
Beitrag von News Team

Er ist lange nicht so schlimm wie Hurrikan Irma, doch Orkantief Sebastian hat vor allem im Norden Deutschlands für Chaos gesorgt. Entwurzelte Bäume blockierten Bahnstrecken und sorgten für Chaos im Pendlerverkehr. Drei Menschen starben, Dutzende wurden verletzt. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

In Hamburg starb ein Fußgänger unter einem herabstürzenden Gerüst, ein Rollstuhlfahrer stürzte in die Elbe. Im Hochsauerland wurde ein 53-Jähriger von einer 20 Meter hohen Fichte erschlagen.


Bahnverkehr stark eingeschränkt

Die Deutsche Bahn gab zudem bekannt, dass im Norden gleich vier Strecken gesperrt sind. Betroffen sind die Strecken zwischen Hamburg und Flensburg (RE7), Kiel und Husum (RE74), Kiel und Rendsburg (RB75) sowie Lübeck und Puttgarden (RB85).


Der private Betreiber Metronom teilte mit, dass auch zwischen Hamburg und Stade und Stade und Cuxhaven kein Zug verkehren könne. Auf weiteren Strecken sind nur einzelne Gleise befahrbar. Daraus resultieren zahlreise Verspätungen.

So müssen Reisende zwischen Bremen und Oldenburg sowie Bremen und Norddeich mit Verzögerungen rechnen, da laut Bahn in der Nähe von Delmenhorst nicht alle Gleise befahrbar seien. Ebenfalls betroffen: Verbindungen von und nach Rostock.


THW versorgt gestrandete Reisende

Derzeit hat die Bahn Hunderte Mitarbeiter losgeschickt, die Gleise von umgestürzten Bäumen zu befreien und beschädigte Oberleitungen zu reparieren.

Festsitzende Passagiere haben die Möglichkeit, in Hotelzügen in Bremen, Dortmund, Hamburg und Hannover zu übernachten. Das Technische Hilfswerk versorgte die Reisenden zudem mit Decken, Suppen und Getränken.

Tief wandert in Richtung Südwesten

Als nächstes soll nun der Südwesten Deutschlands betroffen sein. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Donnerstag vor heftigen Unwettern.

In Hessen, Teilen Baden-Württembergs, Rheinland-Pfalz und Saarland könne es demnach zu Dauerregen mit Hochwasser, Überschwemmungen und Erdrutschen kommen.
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15 Kommentare

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........ wieviele Autos haben haben eigentlich die letzte Eiszeit in Europa beseitigt
  • 15.09.2017, 06:10 Uhr
  • 0
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Der Mensch hat die Natur heraus gefordert in dem das er Wälder vernichtet die uns den Sauerstoff liefern die Umwelt zerstört so wie die Ozonschicht usw.Die Natur schlägt zurück da braucht man sich nicht zu wundern .
  • 14.09.2017, 21:53 Uhr
  • 0
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Ich habe direkt am Wasser gewohnt war Geil
  • 14.09.2017, 14:10 Uhr
  • 0
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Ich weiß gar nicht warum man solch ein Lärm daraus macht,dass haben wir Norddeutsche schon seit Jahrzehnten.Früher hat man nichts davon gehört aber heute lasst es sich gut verkaufen.
  • 14.09.2017, 14:09 Uhr
  • 0
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Theodor Storm feiert heute seinen 2oo. Geburtstag. Wer kennt noch
den Schimmelreiter. Hauge, der damalige Deichgraf hat immer ge-
warnt Bürger, wir müssen Deiche bauen, weil die Gezeiten sich
verändert haben, die Bürger aber wollten keine Mauern vor ihren
Häusern haben. Die letzte Seite der Novelle, die Flut kommt mit
aller Wucht, es schauen nur noch die Hände der Bürger heraus.
Wir haben seit Jahrzehnten alles gewußt, wir haben gewarnt,
wir haben demonstriert, diese extremen Wetterlagen werden uns
in Zukunft mit Wucht treffen. Wir haben alles gewußt, aber die
Gier des Menschen war größer als alle Vernunft.
  • 14.09.2017, 13:28 Uhr
  • 3
Ich kenne den Schimmelreiter noch sehr gut aus dem Literaturunterricht......
Aber bedauerlicher Weise zählt der Mensch in der heutigen Zeit nichts mehr.Er dient nur noch als Mittel zum Zweck.
  • 14.09.2017, 17:47 Uhr
  • 1
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Gegen diese Elemente ist der Mensch machtlos :
Wasser - Feuer und Sturm .....
  • 14.09.2017, 11:45 Uhr
  • 2
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es wird immer schlimmer - wer sich gegen die Natur stellt - braucht sich nicht zu wundern. Klimawandel hin oder her.
  • 14.09.2017, 11:31 Uhr
  • 5
Er ist durch Menschenhand entstanden,ohne Rücksicht auf Verluste.....
  • 14.09.2017, 17:49 Uhr
  • 1
ja sehe ich auch so.
  • 15.09.2017, 09:13 Uhr
  • 1
aus Profitgier !
  • 15.09.2017, 19:33 Uhr
  • 1
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Schon in den 70gern, als dier ersten Schneisen im Urwald gerodet wurden, haben Uniprofessoren für Geologie und Biologe, vor genau diesen Stürmen gewarnt. Die Habgier war aber größer. Greenpeace hat ebenfalls auf Auswirkungen hingewiesen und das war damals der Anfang. Weiteres kam hinzu und die Windräder drehen auch ihre Sturmrunden und Atomntest im Meer, strahlen..... aber bestimmt nicht vor Glück.
Auch vor diesen Auswirkungen haben Geologen, Biologen und Meeresbiologen hingewiesen, gewarnt und ohne Ende gepredigt, aber jedem ist der Job heute wichtiger, als die Tatsache, dass der Job nur noch ein bischen länger erhalten bleibt.
Die Stürme, Orkane, Tsunamis und nun auch noch Elektrosmog läßt schon grüßen, denn die werden immer schlimmer.
So lange die Aktie höher bewertet wird, als Umwelterhaltung, der muss mit den Schäden leben. Politiker sollten eines bedenken, auch sie haben Kinder und auch deren Kinder werden eines Tage strahlend aus einem Atomverseuchten Meer vom Schwimmen herauskommen.
Auch deren Hotels werden vom Tsunamis weggerissen.
Auch deren Villen werden über Meilen vertreut liegen.
Selbst dann, schaut der Politiker und der Unternehmer zuerst nach den Börsenberichten, statt auf das, was sie in Habgier an Schäden angerichtet haben
  • 14.09.2017, 10:57 Uhr
  • 10
Hier stockte ich: ...und die Windräder drehen auch ihre Sturmrunden...
Was soll das Bewirken, das Windräder sich drehen. Alles andere ist meines Erachtens richtig. Nur dazu noch ein kleines Marxzitat: "Moral ist die Machtlosigkeit in Aktion".
Gesellschaftliche Naturprozesse zu verstehen ist nicht gerade eine Massenangelegenheit denn meist wird auf die Ideologen der ganzen Kacke verwiesen: Politikerinnen und Politiker. Aber, das Auswechseln des Papstes bringt keine andere katholische Kirche, sondern grundlegende Prozesse der Lebensgewinnung. Oder "die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert - es kommt aber darauf an sie zu verändern". Das Zitat hängt mE. noch in der Humboldt Uni. Nur die Veränderung hat ebenfalls Gesetzmäßigkeiten die es zu entdecken gilt.
Dazu noch folgendes:
Karl Marx
Aus dem Vorwort zur Kritik der Politischen Ökonomie:
In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die
einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen.

Dies wirklich zu verstehen braucht es mehr als einen akademischen Titel. Es braucht eine tiefsitzende Empathie welche aber der Kapitalprozess regelhaft vernichtet. Doch Handeln ist repressiv möglich. Es geht auch hier um das Prinzip Hoffnung. Trotz der Zwangsgesetze der letzten möglichen auf Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft gerichteten Klassengesellschaft innerhalb der Metaepoche der Klassengesellschaften (ca. zehntausend Jahre). Stumpfsinn ist kein persönlicher Mangel sondern gesellschaftlich Produziert und auch dort zu entdecken.
  • 14.09.2017, 13:03 Uhr
  • 4
Cornelia, gerade vor kurzem war ein Bericht über das illegale Abroden von alten Bämune, die unter Naturschutz stehen.
Was war die Ursache?
Laut Werbung sind Pellets doch so fantastisch wärmend. Kaminholz als Scheite ist nicht mehr In. Nein, jetzt werden Bäume nicht mehr für Möbelbau gerodet, sondern zur Verarbeitung zu Pellets für gemütliche Kaminplauderstunden.
Förster entdecken fortlaufend, wie Bäume einfach abgeholzt werden und diese Bäume stehen unter Naturschutz, sind stabil und nicht wie diese mickerigen Magertannen.
So gehts doch in vielem und mit vielem. Das ist nicht Gottgegeben als Naturkatstrophe. Die Urwaldschneisen waren von Anfang an bedenklich, aber was solls, wenn man damit Gewinn machen kann. Die Auswirkungen bezahlen die Menschen ja später und viele sogar mit ihrem Leben. Heute jagt eine Katstropeh die nächste.
Genau so wird die Windkraft verkauft. Wie viele Vögel verenden im Strudel der Räder und werden zermalmt. Der Kropfkranich steht unter Naturschutz. Genau er fliegt in der Höhe der Windräder und wird zermalmt, so wie viele andere auch. Windkraft und Sturm - mehr brauche ich nicht zu sagen. Man kann nicht ewig alles schönreden und das als Gottgegebene Naturkatastrophen darstellen. Das Volk frisst nicht jede Propaganda, zu Gunsten der Aktionäre. Das Volk ist mündig, nur Politiker glauben, dass das Volk weiterhin deren Prppaganda schluckt, weil es dumm ist.
  • 14.09.2017, 18:17 Uhr
  • 1
Ich kann ihren Zorn verstehen, doch wurde in der Vergangenheit nicht schon immer wieder meist erfolglos gegen Fehler Angekämpft und der Schwung entlud sich in Emeuten oder Revoluzzertum? Was ist es also was die Welt der Menschen im innersten antreibt? Was ich meine ist das die Benennung von Fehlern nicht deren Ursachen wirklich aufdecken kann. Wenn wir keinen Strom nutzen würden könnte ich Ihnen hier zum Beispiel nicht schreiben und es gäbe nicht die Entwicklung der letzten geschätzt 50-70 Tausend Jahre. Hier muss gelernt werden. Doch die Belehrungsindustrie welche Teil der Ideologieindustrie und diese wiederum Teil der ideologischen Superstruktur des gegebenen Gesellschaftssystems ist, hinterlassen Massen an lernunwilligen und lernunfähigen Menschen. Ich weiß das der Marx nicht gerade eine Massenlektüre ist aber wer wissen will muss dort Anfangen und begreifen lernen wie die Welt des Kapitals funktioniert. In der Kritischen Psychologie habe ich neueres Wissen finden können welches den gesicherten Standpunkt, nicht Stehpunkt, festigen kann.

Mein erster Beruf war in der Forstwirtschaft und ich war auch 10 Jahre Förster (zu dieser Zeit war die männliche Bezeichnung noch richtig) und dieser Beruf hatte wahrlich nichts romantisches an sich). Das die Menschen die Natur verändern und damit auch ihr Wesen also sich selbst ist keine Neuigkeit von mir sondern stammt von dem besagten Karl Marx. Das Zeug (43.Bände MEW) ist im Internet kostenlos zu bekommen. Nur wer die ganze Vergangenheit und ihre Gewordenheit erkennt begreift was heute überhaupt geschied und kann versuchen zu handeln. Sich die Vergangenheit zurückzuwünschen wäre fatal, da diese zumeist romantisierend erfasst wird. Wie gesagt sie zählen Symptome auf, es gilt aber nicht nur die Krankheit zu begreifen sondern den Organismus als ganzes zu erfassen. Das ist nicht mit Schlagzeilen zu machen.

Bei You Tube gibt es einige gute Beiträge unter der Rubrik Kritische Psychologie um einen Einstieg in die Gesamtproblematik zu finden. Wenn sich der faschistoide Charakter des Kapitals in seiner Niedergangsphase durchsetzt (konservative, reaktionäre und offen faschistische Tendenzen) wird es noch ganz andere Probleme geben als die aufgezeigten. Als ich vor über 60 Jahren anfing über die Menschen nachzudenken war es noch scheinbar leicht lösbar denn ich war ein Kind. Doch schon die Beschulung führte mir vor Augen wie Menschen sich einander missachten. Nunmehr weiß ich seit kurzer Zeit das ich zu den hochsensiblen Menschen gehöre und mein Denken eben nicht "Normal" ist. Die Normalität ist nach Arno Gruen der Wahnsinn. Leider konnte auch dieser Mann nicht bis in den Kern vorstoßen. Wer soll die Welt anders machen als die Wesen die sie bis hierher gebracht haben.

Hören sie bitte auf Ihre Verzweiflung zu nähren, sie werden daran zerbrechen. Der Zweifel kann uns aber weiterbringen.
  • 14.09.2017, 20:54 Uhr
  • 0
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