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Wolf erschossen! Jagd auf weitere Ausbrecher-Wölfe läuft in Gebiet von 50 Qu ...

Wolf erschossen! Jagd auf weitere Ausbrecher-Wölfe läuft in Gebiet von 50 Quadratkilometern

News Team
06.10.2017, 14:57 Uhr
Beitrag von News Team

In der Nacht auf Freitag sind aus dem Tier-Freigelände des Nationalparks Bayerischer Wald bei Ludwigsthal Wölfe ausgebrochen. Die Tiere wurden allem Anschein nach freigelassen. Mehrere Sicherungen des Tores wurden außer Kraft gesetzt worden. Die Polizei ermittelt, kann aber derzeit weder zum Motiv noch zum möglichen Täter etwas sagen.

Seitdem sind Mitarbeiter des Parks und Jäger in Abstimmung mit der Regierung im Dauer-Einsatz. Bereits zwei der sechs Wölfe sind tot. Einer wurde von einem Zug überfahren. Ein weiterer wurde mit scharfer Munition erschossen. Auch die Überlebenschancen für die weiteren Wölfe stehen schlecht.

„Wir setzen mit höchstem Personaleinsatz alles daran, die Tiere wieder einzufangen“, hatte Nationalparkleiter Franz Leibl zunächst gesagt. Dazu werde versucht, die ausgebrochenen Wölfe anzufüttern. „Sollte das nicht gelingen, kommen Narkosegewehre zum Einsatz. Das letzte Mittel wäre aus Sicherheitsgründen der Abschuss der Tiere."

Sichtung bitte melden

Von den neun im Gehege lebenden Wölfen waren sechs Tiere ausgebrochen. In freier Wildbahn sind die Tiere jedoch nicht lange Zeit überlebensfähig, da sie bisher ihr gesamtes Leben in menschlicher Obhut verbracht haben.

Die Bevölkerung wird darum gebeten, auf keinen Fall Futter für die Wölfe zu deponieren, sich den Wölfen aktiv zu nähern oder sie zu fotografieren. Jede Sichtung soll dem Haus zur Wildnis (09922/5002-0) mitgeteilt werden. Nach
Auffassung der Fachleute besteht derzeit keine Gefährdung für die Bevölkerung.

Am Sonntag wurde ein Wolf zwischen Ludwigsthal und dem Nachbarort Zwieslerwahldhaus erschossen. Versuche, das Tier einzufangen oder zu betäuben waren gescheitert.

Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, sind die weiteren vier Wölfe in einem rund 50 Quadratkilometer großen Gebiet verstreut. Auch ihnen droht der Tod, sollten die Suchtrupps nicht nah genug an sie herankommen.

Die Nationalparkverwaltuing hatte sich dem Bericht zufolge zum Töten der Tiere entschieden, weil die Gehegewölfe keine Scheu vor Menschen zeigen. Zwei Wölfe, darunter der jetzt erlegte, waren immer wieder in der Nähe von Siedlungen gesichtet wordem. Einer habee sich Spaziergängern genähert und sie angeknurrt.

"Gehegewölfe sind in ihrem Verhalten nicht mit freilebenden Wölfen zu vergleichen. Sie zeigen gegenüber den Menschen wenig Scheu und ein anderes Verhalten.Wir können und werden hier zum Schutz der Menschen kein Risiko eingehen", sagte Nationalparkleiter Franz Leibl
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Die wilden Wölfe sind zurück - und auf Diebestour!

2 Kommentare

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Zeitschrift "Wochenblatt" vom 08.10. http://www.wochenblatt.de/nachrichte...t785,475051
RTL 07.10.
https://rtlnext.rtl.de/cms/bayerisch...128935.html
u.s.w., u.s.w., u.s.w............
  • 09.10.2017, 17:06 Uhr
  • 0
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Hoffe mal weiter ,,das die Wölfe friedlich bleiben.Ich habe auch schon mal ein Wolf in freier Wildbahn gesehen, ein Helleren Typ von Wolf.Ich spatzierte ja auch in ein Grossen Wald. Es war eine Tolle begegnung mit dem Wolf. Jeder hatte seine entfernung sicher gehalten.Wir sahen uns nur gegenseitig ganz Ruhig an.
  • 07.10.2017, 17:09 Uhr
  • 0
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