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Radioaktiver Niederschlag in Deutschland - die strahlenden Teilchen kamen au ...

Radioaktiver Niederschlag in Deutschland - die strahlenden Teilchen kamen aus Russland

News Team
12.11.2017, 10:52 Uhr
Beitrag von News Team

Nach der Messung von erhöhten Ruthenium-Werten in Deutschland gehen Experten jetzt von einem Nuklear-Unfall in Russland als Ursache aus. Demnach lässt sich die radioaktive Spur bis in den Ural zurück verfolgen.

Bereits im Oktober 2017 waren zunächst in Österreich, dann auch in den Nachbarländern erhöhte Ruthenium-106 Werte gemessen. Dieser radioaktive Stoff kommt natürlich nicht vor und wird in Kernkraftwerken gewonnen. Zum Einsatz kommt er vor allem bei der Krebstherapie oder zur Energieversorgung von Satelliten. Beim Zurückverfolgen des Weges der radioaktiven Partikel, errechnete das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz BfS einen anzunehmenden Austrittsort im Ural, ca. 1000 Kilometer von Deutschland entfernt.

Die Wissenschaftler gehen inzwischen davon aus, dass es Ende September in einem medizinischen Labor oder einer Stätte für nuklearen Treibstoff im Süden Russlands oder in Kasachstan einen Unfall gegeben habe, bei dem das Ruthium freigesetzt wurde. Ein Reaktorunfall kann demnach ausgeschlossen werden, weil man sonst auch weitere radioaktive Isotope nachweisen hätte können.

Keine Gefahr für die Bevölkerung


Mit einem Wert von 42 Millibecquerel pro Kubikmeter wurde die höchste Belastung im Raum Wien gemessen. Die Strahlendosis lag damit nur 0,01 Prozent über der natürlichen Belastung. Eine gesundheitliche Gefahr für die Bevölkerung bestand laut BfS zu keinem Zeitpunkt:

Selbst bei konstanter Einatmung über den Zeitraum von einer Woche ergibt sich daraus eine Dosis, die niedriger ist als die, die durch die natürliche Umgebungsstrahlung in einer Stunde aufgenommen wird.

(Quelle: u.a. Netzfrauen)
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1 Kommentar

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Faszinierend, dass man das so genau messen und zum Ausgangsort zurückverfolgen kann
  • 13.11.2017, 13:46 Uhr
  • 0
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