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Wetterwarnungen für ganz Deutschland - Schneestürme, Blitz und Donner drohen!

Wetterwarnungen für ganz Deutschland - Schneestürme, Blitz und Donner drohen ...
News Team
10.12.2017, 09:53 Uhr
Beitrag von News Team

WARNLAGEBERICHT für Deutschland ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Sonntag, 10.12.2017, 07:07 Uhr

Zunehmender Wind mit Wind- und Sturmböen bis in tiefe Lagen. Am Abend am Niederrhein schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen. Von Westen her teils kräftige Schneefälle mit Glättegefahr. Später in Regen übergehend und im Südwesten Dauerregen und Tauwetter bis in höhere Lagen.

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:


WIND/STURM:
Nachts Küste und Hochlagen Böen 7-8 Bft (55 bis 70 km/h), auf den Bergen einzelne Sturmböen oder schwere Sturmböen bis 10 Bft (100 km/h). Am Sonntag von Westen erneut Böen 7-8 Bft, Bergland bis zu 10 Bft, exponiert Orkanböen bis 12 Bft.

SCHNEEFALL:
Nachts einzelne Schneeschauer. Sonntag von Westen anfangs her bis in tiefe Lagen, örtlich bis zu 10 cm, in einigen Staulagen noch darüber.

GLÄTTE:
Nacht streckenweise durch Schnee oder Eis (gefrierende Nässe).

FROST: Nacht verbreitet leichter Frost bis -4 Grad, im Süden und in den Mittelgebirgen mäßiger Frost bis -9 Grad, an den Alpen vereinzelt strenger Frost unter -10 Grad.

TAUWETTER:
Südschwarzwald bis Oberschwaben ab Sonntagnachmittag bis Nacht auf Dienstag Tauwetter mit Abflussmengen von 35 bis 60 mm.

DAUERREGEN:
Hunsrück bis Pfalz ab Sonntagmittag und mit Unterbrechung 40 bis 60, vereinzelt 70 mm Regen bis Dienstagmittag.

GEWITTER:
An der Nordsee vereinzelt Blitz und Donner begleitet von Böen Bft 8.

Die zweithöchste Warnstufe 3 gilt für diese 13 Landkreise:

Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen
Kreis Berchteasgadener Land
Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg
Kreis Emmendingen
Kreis Garmisch-Partenkirchen
Kreis Lörrach
Kreis Miesbach
Kreis Oberallgäu
Kreis Ostallgäu
Kreis Traunstein
Kresi Waldshut
Kreis und Stadt Rosenheim
Schwarzwald-Baar-Kreis

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden bis Montag, 11.12.2017, 07:00 Uhr:


Heute greift von Westen her ein neues Frontensystem auf den Vorhersageraum über. Es bringt Teilen des Landes zunächst kräftigen Schneefall, bevor anschließend mildere Luftmassen herangeführt werden.


SCHNEE, GLÄTTE und FROST:
Morgens gibt es vor allem in Bodennähe leichten Frost. Im Süden gibt es mäßigen Frost. Gebietsweise kann es glatt sein, teils durch überfrorene Nässe, teils durch etwas Neuschnee.

Im Tagesverlauf greifen von Westen und Südwesten her teils kräftige Schneefälle auf Deutschland über. Während der Niederschlag am Oberrhein rasch in Regen übergeht, sodass sich keine nennenswerte Schneedecke bilden kann, werden weiter nach Norden und Osten innerhalb von 3 bis 6 h insgesamt 3 bis 9 cm an Neuschnee erwartet. Im Stau des Hunsrücks sind auch bis 15 cm möglich.
Im der zweiten Tageshälfte breiten sich die Schneefälle weiter nach Osten und Nordosten aus. In den betroffenen Regionen werden 1 bis 5 cm Neuschnee innerhalb von 6 h erwartet. Im Westen und Süden gehen die Niederschläge zunehmend in Regen über. In höheren kann es vorübergehend Glätte durch gefrierenden Niederschlag auf den noch gefrorenen Böden geben.

In der Nacht auf Montag fällt im Norden und Nordosten noch Schnee, es werden aber nur noch wenige Zentimeter Neuschnee erwartet. Im Rest des Landes entspannt sich die Glättesituation. Im Nordwesten lockert ausgangs der Nacht gebietsweise die Wolkendecke auf, sodass es überfrierende Nässe geben kann.

WIND:
Heute legt der Südostwind rasch zu und dreht in der zweiten Tageshälfte von Westen her auf Süd bis Südwest. Vor allem über den mittleren Landesteilen und im Südwesten, sowie später auch an der See treten starke bis stürmische Böen (Bft 7/8, 55 bis 75 km/h) auf. Im Bergland muss mit Sturmböen und vereinzelt schwere Sturmböen gerechnet werden (Bft 9/10, 75 bis 100 km/h). Auf exponierten Berggipfeln gibt es Orkanböen (Bft 11/12, 100 bis 130 km/h), im Südschwarzwald und auf den Alpengipfeln sind bis 140 km/h bzw. 160 km/h zu erwarten.

Am Abend besteht vor allem in NRW die Gefahr von Sturmböen, vereinzelt auch schweren Sturmböen (bis 100 km/h)!

In der Nacht auf Montag bleibt es bei starken bis stürmischen Böen im Tiefland (Bft 7/8) und Sturmböen bzw. schweren Sturmböen in den Bergen (Bft 9/10). Auf den Gipfeln sind weiterhin Orkanböen (Bft 11/12) zu erwarten. Der Wind dreht überall auf Süd bis Südwest und lässt in der zweiten Nachthälfte nach.

DAUERREGEN und TAUWETTER:
Im Südwesten gibt es beginnend nach Ende der Schneephase bis in den Dienstag hinein teils länger anhaltende und ergiebige Niederschläge. Dabei werden im Saarland und in Teilen von Rheinland Pfalz (zusammen mit dem dann wieder als Flüssigwasser vorhandenen Schnee) Mengen zwischen 40 und 60 l/qm in 48 h erreicht, in Staulagen sind auch bis 70 l/qm möglich.
Vom Schwarzwald bis nach Oberschwaben kommt zu dem fallenden Niederschlag auch noch eine große Menge an abschmelzendem Schnee hinzu. Damit ergeben sich Abflussmengen zwischen 35 und 60 l/qm in 36 h.
(Quelle: DWD)
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