wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?

Großevakuierung in Osnabrück! 16.500 Einwohner müssten ihre Wohnung verlassen!

Großevakuierung in Osnabrück! 16.500 Einwohner müssten ihre Wohnung verlasse ...
News Team
15.12.2017, 09:44 Uhr
Beitrag von News Team

Bei Sondierungsarbeiten im Vorfeld von Brückenbauarbeiten im Verlauf der Straße „An der Petersburg“ in Osnabrück wurde ein möglicher Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Um diesem Verdacht nachgehen zu können, werden am Samstag, 6. Januar, weitere Sondierungsarbeiten durchgeführt – dann entscheidet sich, ob evakuiert werden muss oder nicht. 16.500 Einwohner wären betroffen.

Der Bahnbetrieb muss zumindest teilweise eingestellt und Gleise abgebaut werden. Sollte sich der Verdacht eines Blindgängers bestätigen, muss am Sonntag, 7. Januar, ein weiträumiger Bereich im Stadtgebiet evakuiert werden. Bestätigt sich der Verdacht nicht, wird die Evakuierung am Samstag, 6. Januar, im Laufe des Nachmittags abgesagt.

Im Falle einer Entschärfung

Sollte eine Evakuierung erforderlich sein, müssen für die notwendigen Maßnahmen am Sonntag, 7. Januar, rund 16.500 Personen aus den Stadtteilen Innenstadt, Gartlage, Schinkel, Fledder, Schölerberg, Kalkhügel und Wüste ihre Häuser und Wohnungen räumen und bis 9 Uhr den Evakuierungsbereich verlassen.

Für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger steht ein Evakuierungszentrum in der Gesamtschule Schinkel, Windthorststraße 79-83 zur Verfügung.

Die Straßen im Evakuierungsbereich sind ab 9 Uhr gesperrt. Der Linienverkehr des Verkehrsbetriebs läuft bis zum Abschluss der Evakuierung weiter. Ein Aussteigen im vorgenannten Bereich ist nicht mehr möglich.

Die den Bereich der Evakuierung begrenzenden Straßen und Flächen bleiben frei zugänglich beziehungsweise befahrbar.

Wichtiger Hinweis: Die Entschärfung des Blindgängers kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Es wird daher dringend darum gebeten, den Evakuierungsbereich bis 9 Uhr zu verlassen und den Anweisungen der Ordnungskräfte Folge zu leisten.

Züge fahren nur noch eingeschränkt

Der Bahnverkehr wird auf der Strecke Richtung Münster und Bielefeld ab Samstag, 6. Januar, ab 0 Uhr eingeschränkt beziehungsweise eingestellt. Während der möglichen Evakuierungsmaßnahme am Sonntag, 7. Januar, wird ab 9 Uhr auch der Hauptbahnhof gesperrt und der Verkehr auf den Strecken Richtung Hannover, Rheine und Oldenburg für die Dauer der Maßnahme eingestellt.

Nähere Informationen über die Streckensperrungen, insbesondere über Ersatzverkehre, finden Sie zu gegebener Zeit auf den Seiten der Deutschen Bahn beziehungsweise der anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen im Internet oder bei der Reisezugauskunft.

Hilfe für Bedürftige

Für bettlägerige oder kranke Personen bestehen Transportmöglichkeiten, die über die Regionalleitstelle Osnabrück (Telefon: 0541 323-4455) angefordert werden können. Es ist unbedingt anzugeben, ob die Person sitzend oder liegend transportiert werden kann, ob ansteckende oder infektiöse Krankheiten oder gegebenenfalls sogar eine Transportunfähigkeit bestehen. Notwendige Transporte können ab sofort, müssen jedoch unbedingt vor der Maßnahme angemeldet werden. Je eher die Information erfolgt, desto besser kann für den Transport gesorgt werden.

Die Maßnahme wird mehrere Stunden dauern. Es sollten daher die unbedingt notwendigen Dinge (Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung) sowie angemessene Kleidung mitgenommen werden.

Die die Stadt Osnabrück bittet darum, ältere und insbesondere auch ausländische Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren. Die Betroffenen sollten sich vor dem Verlassen Ihrer Wohnung vergewissern, dass sie Elektro- und Gasgeräte (Bügeleisen, Herd usw.) ausgeschaltet und alle Wasserhähne geschlossen haben.

Informationsmöglichkeiten

Die Stadt Osnabrück informiert – auch über Rundfunkdurchsagen – sobald die Maßnahme abgeschlossen ist und die Bewohner in Ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren können.

Für Fragen ist am Samstag, 6. Januar, von 8 bis 18 Uhr und Sonntag, 7. Januar, von 8 Uhr bis zum Ende der Maßnahme ein Bürgertelefon unter 0541 323-4490 geschaltet.

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren