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Verzweifelter Vater bittet: „Rettet meinen Sohn“ - Der kleine Leo (8) stirbt ...

Verzweifelter Vater bittet: „Rettet meinen Sohn“ - Der kleine Leo (8) stirbt jeden Tag ein bisschen

News Team
19.12.2017, 14:12 Uhr
Beitrag von News Team

Leos größter Feind ist der Tod. Er versucht ihn zu besiegen, doch er hat sich bereits in seinem Körper eingenistet. Der 8-jährige Junge leitet an der seltenen Stoffwechselkrankheit Adrenoleukodystrophie X-ALD.

Die Krankheit ist unheilbar, greift das Gehirn an und zerstört es langsam. Nur eines von 17.000 Neugeborenen erkranken an X-ALD. Aktuell werden in der Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) mehrere hundert Fälle betreut. Leo ist einer davon. Dr. Annette Bley (40), Kinderärztin am UKE in Hamburg sagt zu Bild]"Bild"[/url]:

Bei vielen Kindern erfolgt die Diagnose erst, wenn es keine Chance mehr auf Heilung gibt. Wir können die Kinder dann nur noch begleiten. Das ist auch für Ärzte schwer erträglich.

Immer wenn Leo über seine Zukunft spricht, bricht seinen Elter das Herz


Leo ahnt nicht, wie krank er ist. Er spricht immer wieder über seine Zukunft. Will Ingenieur werden - wie sein Papa. Seinen Eltern bricht dabei jedes Mal das Herz. Denn sie wissen: Leo wird wohl nie erwachsen werden.


Lehrer bemerkte rückläufige Entwicklung


Bis vor ein paar Wochen war die Familie Blankenburg aus Kreuzberg noch glücklich. Leo ging in die Grundschule, seine Schwester in die Kita.

Doch plötzlich bemerkte Leos Lehrer Auffälligkeiten. Die Entwicklung des Jungen verlief auf einmal rückwärts: Er verlernte das Lesen, Schreiben und Rechnen. Der Lehrer riet den Eltern, zum Arzt zu gehen. Das war der Anfang einen langen Kampfes.

Seine Mutter, Sanda Blankenburg, beschreibt den Tag, der alles veränderte als "fette Bombe". Dem „Berliner Kurier“ sagte die Erzieherin:

Wir bekamen eine Anruf: ‚Können Sie und Ihr Mann bitte sofort ins Krankenhaus kommen?‘ Wir hatten Angst und hofften, dass es vielleicht ‚nur‘ Epilepsie ist.

Leider erfüllte sich die Hoffnung nicht.

Leos letzte Hoffnung


Leos Erb-Krankheit ist bisher nicht heilbar. Nach und nach wird die weiße Hirnsubstanz abgebaut, so dass Betroffene am Ende taub und blind werden, sogar das Sprechen, Laufen und Schlucken verlernen.

Doch Vater Olaf gibt die Hoffnung nicht auf und informiert sich permanent über die Krankheit und neue Behandlungsmöglichkeiten. "Wir können doch unseren Sohn nicht einfach aufgeben", sagte der der "Bild". Durch Fachbücher, Messebesuche und Gespräche mit anderen Betroffenen fand er heraus, dass es vielleicht doch eine Überlebenschance für seinen Sohn gibt.

Zur Behandlung von X-ALD wird nämlich ein ähnliches Verfahren angewandt wie bei Krebspatienten. Daher soll Leo dieses Medikament auch nehmen. Der Haken: Das Medikament ist nur in den USA und Kanada erhältlich und kostet 13.600 Euro im Monat. Eine Test-Behandlung würde sich über drei Monate erstrecken. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Therapie, die Leos Leben vielleicht doch noch retten könnte, bislang nicht.

Deshalb legten Freunde und Verwandte zusammen, um Leo die Behandlung zu ermöglichen. Olaf Blankenburg sagt zur „Bild“:

Leo hat keine Zeit mehr. Er baut ab. Jeden Tag ein bisschen mehr. Es ist ein Experiment, aber wir haben nichts mehr zu verlieren.

Halbes Jahr Wartezeit auf MRT-Untersuchung


Leos Krankheit hätte viel früher entdeckt werden können. Doch durch falsche Diagnosen verschiedener Ärzte verlor der 8-Jährige viel Zeit. Vater Olaf sagte: "Erst wurde ADHS vermutet, dann eine Lernbehinderung, motorische Störungen, ein Augenleiden. Leo erhielt ein Dreivierteljahr Ergotherapie."

Erst eine MRT-Untersuchung, auf die der Junge ein halbes Jahr warten musste, brachte schließlich die richtige Diagnose ans Tageslicht.

Zu einem früheren Zeitpunkt hätte die Erkrankung mit Hilfe einer Knochenmarkstransplantation zumindest gestoppt werden können, jetzt bleibt Leo und seiner Familie nur noch die Hoffnung und womöglich Ihre Hilfe.

Spendenkonto


Falls Sie Leo unterstützen wollen, können Sie auf dieses Konto spenden:

Postbank
Olaf Blankenburg
IBAN: DE85100100100967109101
BIC: PBNKDEFF

Alternativ leitet auch die "Bild am Sonntag"-Redaktion alle Einsendungen an die Familie weiter.

Hoffentlich ist die Familie Blankenburg noch lang genug stark, um den Kampf gegen die Krankheit durchzuhalten.

Teils diesen Beitrag, damit genug Geld für Leo zusammen kommt und er die notwendigen Medikamente nehmen kann.


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Wo seid ihr? Das sind Deutschlands vermisste Kinder

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24 Kommentare

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Hier die Kontaktadresse u.Tel.:
Patientenbeauftrage der Bundesregierung
Ingrid Fischbach
Friedrichstr.108
10117 Berlin

Tel: 030/18441-3424

Wäre schön;wenn es weitergeleitet werden könnte!
  • 21.12.2017, 20:25 Uhr
  • 0
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Die Eltern von Leo sollen den Patientenbeauftragten der Bundesregierung um Hilfe bitten!!!
Der nimmt sich deren Anliegen an....das wissen die Wenigsten!
Den Rat habe ich vor Jahren einer Bekannten gegeben.Ihr wurde auch ein teures Medikament versagt u.der Patientenbeauftragte hat die Kostenübernahme durchgeboxt!
  • 21.12.2017, 20:15 Uhr
  • 0
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Es gibt Alternative Heilmethoden, zum beispiel Vitamin B17.
Und viele andere hilfreiche Mittel.
Der Nachteil ist, sie sind zu billig. Wenn eine Papaya 500 Euro kosten würde, dann würde sie auch zur Krebsbekämpfung angewendet.
In Deutschen Apotheken gibt es Ca. 55 000 verschiedenartige Medikamente, ( Todesmedikamente). Und nur ein ganz geringer Teil davon ist Heilsam.
  • 21.12.2017, 00:39 Uhr
  • 0
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Es ist beschämend, dass Krankenkassen, die Millionen Überschuss haben, nicht in der Lage sind, ein Medikament für ein todkranken Kind zu bezahlen.
  • 20.12.2017, 13:59 Uhr
  • 0
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Ich gebe hier mal einen Link an, auf den ich selbst bei der Erforschung der Krankheit meines Sohnes Hubertus stieß.
Auch er hat eine ganz spezielle Form einer Leukodystrophie.
Der SPG35 bedingten Hereditären Spastischen Spinalparalyse, basierend auf dem fehlende Enzym FA2H.

https://www.myelin.de/lorenzo-odone/

Den Film "Lorenzo's Öl" sah ich damals bereits in den 90-er Jahren im Kino.

Ob unser Sohn alt wird, wissen WIR übrigens auch nicht... Zu wenig erforscht, kein Arzt kann uns Prognosen geben.
  • 20.12.2017, 12:09 Uhr
  • 0
Hier unsere Geschichte:
wize.life/meinprofil
  • 20.12.2017, 12:19 Uhr
  • 0
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Ein Punkt des Berichts verwundert mich: Mutter Erzieherin, Vater Ingineur. Wie kommt es, dass die Eltern die Veränderungen des 8jährigen gemerkt hatten. (In der zweiten Klasse habe ich meinen Sohn bei den Hausaufgaben begleitet) Es ist keine Schuldzuweisung, sondern etwas, was mich stutzig macht und verwundert.
  • 20.12.2017, 07:20 Uhr
  • 1
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Sobald ich Kommentare von Sectengurus sehe,gehe ich sofort zur nächsten Seite.
  • 19.12.2017, 19:11 Uhr
  • 0
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welcher Arzt heilt Menschen,dann wäre er bald Arbeitslos,oft werden falsche diagnostiken gestellt
  • 19.12.2017, 19:02 Uhr
  • 1
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Wenn man nicht die Wahrheit findet, ist es kaum möglich gesund zu werden.
  • 19.12.2017, 17:53 Uhr
  • 1
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Buch von Karl Pilsl "und Er Heilte sie alle!" Göttliche Heilung empfangen--Göttliche Gesundheit behalten
  • 19.12.2017, 17:51 Uhr
  • 1
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