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Trinkwasser in Großstadt verseucht - Abkochen nutzt nichts!

Trinkwasser in Großstadt verseucht - Abkochen nutzt nichts!
News Team
20.12.2017, 12:01 Uhr
Beitrag von News Team

Wegen einer Vergiftung mit Blei dürfen Menschen in dem betroffenen Gebiet selbst abgekochtes Wassen nicht trinken, weil sich das Gift dadurch nicht neutralisieren lässt. Ein Kinderarzt brachte die Behörden auf die Spur.

Wie der NDR berichtet, wurde im Leitungswasser mehrerer Mietwohnungen in Cuxhafen eine erhöhte Bleikonzentration festgestellt. Insgesamt sind 617 Anwohner in rund 50 kleineren Wohnblöcken in der Straße Süderwisch betroffen. Weil der geltende Grenzwert für Blei deutlich überschritten wird, dürfen die Mieter das bleibelastete Wasser nicht mehr trinken oder zum Kochen und Zähneputzen verwenden. Duschen und Waschen sei dagegen unbedenklich.

Woher stammt das Blei?

Das Blei stammt vermutlich aus den alten Rohren der aus den 1960er-Jahren stammenden Häuser. Jetzt sollen sämtliche Wasserleitungen ausgetauscht werden, was mehrere Monate dauern wird. Ab Ende Januar sollen die Bewohner deshalb durch den Hausflur über provisorische Wasserleitungen versorgt werden.

Warum ist Blei gefährlich?

Blei kann vor allem für Ungeborene und Kleinkinder bereits in sehr niedrigen Dosen gesundheitsgefährdend sein. Eine Belastung kann die Blutbildung und Intelligenzentwicklung beeinträchtigen. Bei der Untersuchung eines Kindes wegen Konzentrationsschwäche vermutete der behandelnde Arzt eine Bleibelastung im Trinkwasser. Eine Stichprobe bestätigte seinen Verdacht.
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