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Warnung vor Überflutungen - zweithöchste Warnstufe in diesen 17 Städten und Landkreisen!

Warnung vor Überflutungen - zweithöchste Warnstufe in diesen 17 Städten und  ...
News Team
29.12.2017, 14:53 Uhr
Beitrag von News Team

WARNLAGEBERICHT für Deutschland ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Freitag, 29.12.2017, 14:22 Uhr: Von Westen Schneefall, in tiefen Lagen in Regen übergehend. Im Süden ab Samstag starkes Tauwetter.

Bei positiven Temperaturen und andauerndem Regen tritt im Süden teilweise ein starkes Abtauen der Schneedecke ein. Die Abflussmengen erreichen zwischen 50 l/m² und 80 l/m².

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren:


Hochwasser an Bächen und Flüssen ist möglich (Details: www.hochwasserzentralen.de). Unter anderem können Straßen überflutet werden.

Diese 17 Städte und Landkreise sind betroffen

Enzkreis und Stadt Pforzheim
Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg
Kreis Calw
Kreis Emmendingen
Kreis Freudenstadt
Kreis Lindau
Kreis Lörrach
Kreis Oberallgäu
Kreis Ostallgäu
Kreis Rastatt
Kreis Rottweil
Kreis und Stadt Karlsruhe
Kreis Waldshut
Ortenaukreis
Schwarzwald-Baar-Kreis
Stadt Baden-Baden
Stadt Kempten (Allgäu)

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:


WIND/STURM: An den Küsten und im Westen gebietsweise Böen Bft 7, an der Nordsee exponiert Bft 8. Auf dem Brocken Bft 8 bis 9 aus West bis Südwest.

SCHNEEFALL/GLÄTTE: Oberhalb etwa 200 m von Westen her Schneefall. Dabei bis Samstagvormittag bis 5, im Bergland über 10 und in Staulagen bis 20 cm Neuschnee. Zudem verbreitet Glätte durch Neuschnee, Schneematsch oder überfrorene Nässe.

TAUWETTER (z.T. UNWETTER): Im Südwesten und an den Alpen Tauwetter und durch länger andauernden Regen rasches Abschmelzen der Schneedecke, bis in den Sonntag hinein andauernd.

FROST / GLÄTTE: In der Nacht zum Samstag in höheren Berglagen sowie im Süden und Osten leichter Frost und streckenweise Glätte durch gefrorene Nässe oder Schneematsch.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden bis Samstag, 30.12.2017, 11:00 Uhr:


Deutschland liegt am Rande eines Tiefdruckkomplexes über Skandinavien und dem Nordatlantik. Die auf seiner Südflanke eingeflossene maritime Polarluft liegt unter Zwischenhocheinfluss, bevor im Laufe des Tages von Westen erneut Tiefausläufer auf uns übergreifen.

Am Nachmittag zieht im Westen und Südwesten Niederschlag auf, der oberhalb von etwa 200 bis 300 m anfangs als Schnee fällt. Dabei werden 1 bis 5 cm, in Staulagen der Mittelgebirge teils über 10 cm Neuschnee innerhalb von 12 Stunden erwartet.
Der Wind frischt in den westlichen Mittelgebirgen und an der Nordsee auf mit Windböen (Bft 7, 60 km/h) und dreht auf südliche Richtungen. In höheren Lagen und auf den Inseln treten stürmische Böen (Bft 8, 70 km/h), auf exponierten Bergen (Brocken, Feldberg im Schwarzwald, Alpengipfel) Sturmböen oder schwere Sturmböen (Bft 9 bis 10, 75 bis 100 km/h) auf.

In der Nacht zu Samstag ziehen die Niederschläge unter Abschwächung nach Nordosten, ausgangs der Nacht setzt von Westen her neuer Niederschlag ein, der etwa bis an Rhein und Neckar sowie bis ins Allgäu ausgreift. In der Norddeutschen Tiefebene fällt anfangs Schnee, der in Regen übergeht, wobei die Mengen insgesamt gering bleiben. In den Mittelgebirgen fällt oberhalb von etwa 200 bis 400 m Schnee, zum Morgen steigt die Schneefallgrenze im Südwesten auf etwa 600 bis 800 m an. Dabei können in Staulagen 5 bis 10, in Gipfellagen bis zu 20 cm Neuschnee fallen. Von den Alpen bis zur Ostsee werden Tiefstwerte von 0 bis -4 Grad erwartet, so dass dort Glätte durch Reif oder gefrierende Nässe auftreten kann, im Südosten lokal durch gefrierenden Regen.
Der Wind weht vor allem in der Südhälfte und im Nordseeumfeld stark böig. In Mittelgebirgslagen und an der Nordseeküste muss mit starken Böen (Bft 7, um 55 km/h) gerechnet werden. In Hoch- und Gipfellagen sind Böen der Stärke 8 und 9 (60 bis 85 km/h) zu erwarten. Auf dem Feldberg im Schwarzwald, auf den Alpengipfeln und auf dem Brocken sind Böen Bft 10 bis 11 (90 - 115 km/h) wahrscheinlich.

Am Samstagvormittag greifen die Niederschläge auf die mittleren Gebiete über. Während in den östlichen Mittelgebirgen und am östlichen Alpenrand anfangs Schnee fällt, steigt sonst die Schneefallgrenze rasch auf mehr als 1500 Meter. In Verbindung mit länger andauerndem Regen setzt im Schwarzwald und am gesamten Alpenrand starkes (unwetterartiges) Tauwetter ein.

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