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Achtung Hochwasser-Gefahr - Alarmstufe Rot in 16 Landkreisen ausgerufen

Achtung Hochwasser-Gefahr - Alarmstufe Rot in 16 Landkreisen ausgerufen
News Team
21.01.2018, 09:56 Uhr
Beitrag von News Team

WARNLAGEBERICHT für Deutschland ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Sonntag, 21.01.2018, 09:17 Uhr:

In der Mitte und im Südosten weitere Schneeschauer, im Alpenstau Schneefall. Auf den Alpen- und Schwarzwaldgipfeln Sturmböen. Kommende Nacht im Schwarzwald und im Allgäu starkes Tauwetter (Unwetter).

Bei positiven Temperaturen und andauerndem Regen tritt ein starkes Abtauen der Schneedecke ein. Die Abflussmengen erreichen zwischen 50 l/m² und 100 l/m².

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren:


Hochwasser an Bächen und Flüssen ist möglich (Details: www.hochwasserzentralen.de). Unter anderem können Straßen überflutet werden.

In diesen 16 Landkreisen gilt Alarmstufe Rot (Warnstufe 3):

In Baden-Würtemberg
- Enzkreis und Stadt Pforzheim
- Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg
- Kreis Calw
- Kreis Emmendingen
- Kreis Freudenstadt
- Kreis Lörrach
- Kreis Rastatt
- Kreis Rottweil
- Kreis und Stadt Karlsruhe
- Kreis Waldshut
- Ortenaukreis
- Schwarzwald-Baar-Kreis
- Stadt Baden-Baden

In Bayern
- Kreis Lindau
- Kreis Oberallgäu
- Kreis Ostallgäu

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:


SCHNEE/GLÄTTE: In der Mitte und im Süden Schnee oder Schneeschauer, an den Alpen Schneefall. Dabei in den tiefen Lagen meist nur wenige Zentimeter, in der Mitte gebietsweise aber mehr als 5 cm in kurzer Zeit. In den Staulagen von Harz, Erzgebirge und im ostbayerischen Bergland bis zum Abend mehr als 5 cm, im Alpenstau mehr als 10 cm. In den anderen Gebieten vor allem vormittags noch Glätte durch überfrorene Nässe und nur vereinzelt durch Schneematsch.

TAUWETTER (UNWETTER): Im Schwarzwald und an den Alpen sowie im Bereich der Schwäbischen Alb ab der kommenden Nacht bis zur Nacht zum Dienstag Tauwetter, im Schwarzwald und im südlichen Oberallgäu auch Unwetter mit Abflussmengen zwischen 50 und 100 mm in 24 Stunden.

FROST: Anfangs noch verbreitet leichter Frost.

WIND: Alpengipfel Sturmböen 8 bis 10 Bft. Südschwarzwald (oberhalb 1000 m) Sturmböen Bft 8 bis 9. Alpenvorland Böen 7 Bft

NEBEL: Im Nordosten gebietsweise Sichtweiten von unter 150 m.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden bis Montag, 22.01.2018, 07:00 Uhr:


Die nach Deutschland eingeflossene Meeresluft polaren Ursprungs sorgt zunächst noch für wechselhaftes, vielfach nasskaltes Wetter. Erst zu Beginn der neuen Woche setzt von Südwesten eine deutliche Milderung ein.

Heute gibt es vor allem im Südosten noch gebietsweise schauerartige Schneefälle bzw. einzelne Schnee- und Graupelschauer, in tiefen Lagen fällt nach Westen zu teilweise auch Regen. Kurze Gewitter sind vor allem nach Osten zu ebenfalls nicht ausgeschlossen. Insgesamt lassen die Niederschläge im Laufe des Nachmittags aber nach.
Vor allem vormittags besteht auch in den Niederungen vielerorts Glättegefahr durch Schnee und überfrorene Nässe, teilweise gibt es auch noch einige Zentimeter Neuschnee. Tagsüber steigen die Temperaturen in den tiefen Lagen auf knapp über 0 Grad. Im Bergland oberhalb von 400 m bis 600 m bleibt es meist leicht frostig und bis zum Abend fallen vor allem im Stau von Harz, Thüringer Wald und Erzgebirge sowie im ostbayerischen Mittelgebirgsraum teilweise mehr als 5 cm Neuschnee. Im Stau der Alpen schneit es noch für längere Zeit, dort fallen um 10 cm Neuschnee, in exponierten Staulagen auch darüber.
Der Wind frischt im Süden im Tagesverlauf aus West etwas auf, in den Gipfellagen der süddeutschen Mittelgebirge und der Alpen gibt es einzelne Sturmböen aus West, im südlichen Alpenvorland kann es einzelne steife Böen geben. Nachmittags und abends nimmt der Wind ab.

In der Nacht zum Montag ziehen von Südwesten und Westen erneut Niederschläge auf, die sich bis zur Weser und zum Inn ausbreiten. Anfangs fällt meist Schnee mit 1 bis 5 cm Neuschnee, stellenweise mehr, im südöstlichen Bayern auch um 10 cm. Verbreitet wird es glatt.
Im Westen und Südwesten geht der Schnee rasch bis in die Gipfellagen der Gebirge in Regen über, dabei kann es im Übergangsbereich gebietsweise auch gefrierenden Regen mit Glatteis geben, am ehesten in den zentralen Mittelgebirgen und an den Alpen.
Im Schwarzwald und im Allgäu setzt Dauerregen und starkes Tauwetter (Unwetter) ein, das auch den Montag tagsüber andauert. Dabei fallen etwa 30 bis 60 mm Niederschlag innerhalb von 24 Stunden, zusammen mit dem tauenden Schnee ergibt sich damit ein Niederschlagsdargebot von etwa 50 bis 90 mm.
Der Wind dreht auf Südost und frischt im Westen und Süden sowie an der Nordsee auf. Über der offenen Nordsee kann es steife Böen (Bft 7) geben. Ansonsten beschränken sich die Böen meist auf die Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge sowie der Alpen, dort kann es Sturmböen, auf exponierten Gipfeln schwere Sturmböen geben. Im Westen und Südwesten dreht der Wind mit Warmfrontpassage auf Südwest bis West.
Im Westen und Südwesten verläuft die Nacht bereits meist frostfrei, sonst gibt es verbreitet leichten Frost.

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