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Extreme Kälte - jetzt drohen Erfrierungen auf ungeschützter Haut!

Extreme Kälte - jetzt drohen Erfrierungen auf ungeschützter Haut!

News Team
27.02.2018, 11:11 Uhr
Beitrag von News Team

Die Arktische Kaltluft von Hoch Hartmut hat uns weiter fest im Griff. Die letzte Nacht war auf dem Brocken mit -18,4 Grad die kälteste Nacht seit 6 Jahren und auf der Zugspitze fielen die Temperaturen auf -30,5 Grad. So kalt war es auf Deutschlands höchstem Berg seit 1987, also seit über 30 Jahren nicht mehr.

Am Dienstag kommen dazu kräftige Schneeschauer, besonders an der Ostseeküste auf. Dazu weht ein beißender und böiger Nordost- oder Ostwind. Es kommt zu Schneeverwehungen bis nach Hamburg, die auch unwetterartig ausfallen können. Gerade auf Nebenstrecken könnten auch Autos in den Schneewehen stecken bleiben. Die Schneeschauer bringen dem Norden 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee. Der Schneefall reicht zwar bis in die Mittelgebirge, nimmt aber nach Süden schnell ab.


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Bereits in der Mitte ist es meist sonnig, aber es herrscht auch hier Dauerforst. Selbst am sonst so milden Niederrhein steigen die Werte nicht über 0 Grad. Im Osten und Süden wird es extrem kalt. Zusammen mit dem Wind liegen die gefühlten Temperaturen bei bis zu -19 Grad. Es kann zu Erfrierungen auf ungeschützter Haut kommen. Am Alpenrand kann es leicht schneien.

Erfrierungen durch extreme Kälte (Symbolbild)
Erfrierungen durch extreme Kälte (Symbolbild)

In der Nacht zum Mittwoch schneit es weiter in Schleswig-Holstein und auch Schneeverwehungen sind weiter möglich. Ansonsten wird es einfach nur abscheulich kalt. Die Werte fallen auf -9 Grad in Köln und -14 Grad in Dresden und München.

Örtlich können die Werte auch auf -20 Grad fallen, besonders im Süden und Osten.

Der Wind weht in der Nacht weiter und verschärft die Lage. Auf ungeschützter Haut kann es binnen Minuten zu Erfrierungen kommen.
Am Mittwoch ist dann der Höhepunkt der Kältewelle erreicht. Es bleibt sonnig und kalt bei Höchstwerten von 0 bis -8 Grad. Es ist weiter mit dem schneidenden Ostwind zu rechnen.

Aber es ist Milderung in Sicht. Bereits am Donnerstag setzt sich etwas wärmere Luft von Südwesten durch und es beginnt zu schneien. Aber es ist auch Eisregen möglich, was die Straßen gefährlich glatt werden lässt. Am Freitag breitet sich die mildere Luft weiter aus. Es geht aber nicht rasend schnell bergauf mit den Temperaturen, sondern eher langsam. Dabei bleibt die Gefahr von Eisregen oder Blitzeis bestehen und das Wochenende könnte dann eine richtige Rutschpartie werden.

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2 Kommentare

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wir hatten heute morgen am Küchenfenster (in 3m Höhe) -12,7°C. obwohl ich mit dem Hund draußen spazieren war, haben wir nicht gefroren.
  • 28.02.2018, 16:01 Uhr
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Selten so gelacht, meine Frau und ich sind gestern 11 km durch diese "EXTREMKÄLTE" gejoggt. Ist natürlich nichts für die heutigen Weicheier und Schlaffis, die vor jeder Missgeburt aus den arabisch/afrikanischen Hinterwäldlerländern kuschen ...
  • 28.02.2018, 10:28 Uhr
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