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Gruseliger Kettenbrief auf WhatsApp - Das steckt hinter dem Profil „Momo“

News Team
26.07.2018, 19:51 Uhr
Beitrag von News Team

Kettenbriefe kennt jeder: Fast immer enthalten sie eine schöne Botschaft und natürlich auch die - mittlerweile langweilige - Aufforderung, die Nachricht an mindestens so und so viele Kontakte weiterzuleiten. Ansonsten hat man Pech in der Liebe, nimmt unglaublich schnell zu, oder verliert alle seine Freunde. Aber wer hat schon mal von Sterben gehört?

Das ist genau das Schicksal, das einem droht, wenn er oder sie einen neuen auf WhatsApp geteilten Brief nicht weiterleitet. Der Absender: Momo, eine blutrünstige und angeblich vor drei Jahren bei einem Autounfall verstorbene Frau, die nun auf der Suche nach neuen Opfern zu sein scheint.

„Hallo, ich bin Momo und bin vor drei Jahren verstorben ich wurde von einem Auto angefahren und wenn du nicht möchtest das ich heute Abend um 00:00 Uhr in deinem Zimmer stehe und dir beim schlafen zuschaue schicke diese Nachricht an 15 Freunde sonst wirst du heute Nacht sterben.“

Das ist die Nachricht, die schon Tausende von WhatsApp-Nutzern auf der ganzen Welt erhalten haben. Bei den Absenderdetails oben ist dann auch ein Foto von Momo zu sehen: eine gruselige Fratze mit schwarzen Haaren, die ein bisschen wie die aus Lumpen zusammengenähte Sally aus Tim Burtons Stop-Motion-Film „Der Alptraum vor Weihnachten“ aussieht.


Eigentlich sollte man ahnen, dass das Ganze nichts anderes als geschmacklose Betrügerei ist, und dass es Momo gar nicht gibt. Aber nun scheint die Bloody Lady sogar eine deutsche Handynummer zu haben und hierzulande ihr Unwesen treiben zu wollen. Was steckt genau dahinter? wize.llife ist der Geschichte auf den Grund gegangen.

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Polizei warnt vor möglichem Betrug

Bei der blutrünstigen Momo handelt es sich weniger um einen bösen Geist als möglicherweise um eine Betrugsmasche, deren Ziel kriminell oder auch nicht sein könnte. Neben japanischen und deutschen WhatsApp-Nutzern haben auch Spanier die gruselige Nachricht erhalten. Dort warnt schon die Polizei davor, auf den Kettenbrief zu antworten oder die Nummer anzurufen:


Bekannt ist aber, woher das Profilbild von Momo stammt: Medienberichten zufolge ist die Bloody Lady in der Tat eine Skulptur, die es 2016 bei einer Ausstellung in der Vanilla Gallery in Tokyo zu sehen gab. Dem gruseligen Gesicht schließen sich ein stummeliger Körper und zwei Hühnerbeine an, den Namen „Momo“ haben sich vermutlich Besucher ausgedacht, nachdem sie die Skulptur in Tokyo sahen.
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15 Kommentare

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Man braucht nur ein wenig Mathematik-Kenntnisse, um solche Kettenbriefe als Unsinn zu entlarven. Würden nämlich wirklich alle, die einen Kettenbrief erhalten, diesen innerhalb eines Tages an 15 Freunde weiterleiten, dann wären bereits nach 9 Tagen alle 8 Milliarden Erdenbürger mit dem Kettenbrief versorgt.
  • 02.08.2018, 12:50 Uhr
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In Anlehnung an ABBA: ......mommo mio..........., ansonsten gleiche Meinung wie Chriss hier unter mir.
  • 28.07.2018, 12:25 Uhr
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Gequirlte Sch................
  • 27.07.2018, 12:25 Uhr
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okay an meine Feinde wäre ich vielleicht bereit den Müll zu schicken.Nur wo soll ich 15 Feinde hernehmen die kriege ich nie im Leben zusammen
  • 27.07.2018, 11:51 Uhr
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wer so was weiterleitet hat gewaltig einen an der Waffel.Aber ich bin mir sicher das es User gibt die das an ihre "Freunde" schicken und den Scheiß glauben.
  • 27.07.2018, 11:00 Uhr
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Und?
  • 27.07.2018, 00:37 Uhr
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die hat einen an der Waffel!!!
  • 26.07.2018, 23:07 Uhr
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lächerlicher Kinderkram!
  • 26.07.2018, 23:05 Uhr
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Da können die nur kleine Kinder mit bang machen aber kein logisch denkender Erwachsene.
  • 26.07.2018, 22:59 Uhr
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Auf WhatsApp kommen immer mal wieder diffuse Kettenbriefe mit den unmöglichsten Inhalten. Inzwischen kann man förmlich dran "riechen", dass das aufgesetzter Quatsch ist.
  • 26.07.2018, 22:55 Uhr
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