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Seine Eltern setzten ihn im Wald aus - Nur ein Zufall rettete ihm das Leben

Seine Eltern setzten ihn im Wald aus - Nur ein Zufall rettete ihm das Leben

News Team
04.06.2016, 10:57 Uhr
Beitrag von News Team

Weil ein siebenjähriger Junge aus Japan fahrende Autos mit Steinen bewarf, setzten ihn seine Eltern zur Strafe allein im Wald aus. Das Kind hatte weder Essen noch Trinken bei sich und wurde tagelang vermisst - Nur ein glücklicher Zufall rette ihm das Leben.

Yamato Tanōka, sieben Jahre alt, wanderte Tagelang allein durch bewaldete Berge, in denen es von wilden Bären wimmelt. Seine Eltern setzten ihn zur Strafe aus und fanden ihn danach nicht wieder.

Hunderte Einsatzkräfte der japanischen Polizei, sowie Freiwillige durchkämmten die Umgebung auf der Suche nach dem Kind. Der vermisste Junge überlebte sechs Tage lang und schlug sich auf eigener Faust durch den Wald. Wie japanische Medien berichten, fand das Kind eine stillgelegte Militärbasis - Fünf Kilometer von dem Ort entfernt, an dem ihn seine Eltern ausgesetzt hatten.

Glücklicherweise soll sich zu dem Zeitpunkt eine Gruppe Soldaten auf dem Gelände aufgehalten haben - Diese versorgten ihn mit Reisbällen und riefen den Rettungsdienst.

Der an Erschöpfung und Dehydration leidende Yamato wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.

Wie die japanische Zeitung "Hokkaido Shimbun" berichtete, wurde Yamato Tanōka am Samstag in einem Waldstück auf der nördlichen Insel Hokkaido zurückgelassen. "Wir wollten ihn bestrafen", sagte der Vater des Jungen. Fünf Minuten später seien sie zwar zurückgekehrt, aber von ihrem Sohn fehlte schon jede Spur. In der Region gibt es kaum Menschen, es ist bergig und dort leben wilde Bären.

Über 100 Polizisten suchten nach dem siebenjährigen Yamato. Auch Spürhunde und Pferde waren im Einsatz. Das Ehepaar hatte den Behörden zuerst gesagt, dass ihr Sohn beim Beerenpflücken verloren gegangen sei.

Dem Sender NTV sagte der Vater es täte "ihm so leid für sein Kind". Auch bedaure, dass er so vielen Menschen Umstände mache. Die japanische Öffentlichkeit reagierte mit Entsetzen. In sozialen Medien schrieben Nutzer: "Das ist keine Erziehungsmaßnahme, das ist Missbrauch!" und "Diese Eltern sind so dumm, dass es mir die Sprache verschlägt."

Auch die Menschen in der Region sorgten sich um den Jungen. In der Nacht als er verschwand, soll es heftige Regenschauer in dem Gebiet gegeben haben. "Hier kommen nicht viele Menschen oder Autos entlang", erklärte ein Sprecher der Stadt Nanae. Jederzeit könnten wilde Bären auftauchen.

Die Mutter dieses schwerverletzten Kindes hat eine wichtige Botschaft an alle Eltern

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2 Kommentare

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na man kann ja bestrafen, aber bei einem Kind solle man vorsichtig sein,
dasha er bestimmt nicht gern gemacht, und die Eltern hätten mit ihm
reden sollen undnicht so radikal bestrafen.
  • 04.06.2016, 21:32 Uhr
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Seine " Eltern " haben ihn aus gesetzt
Das sind doch keine Eltern ...
  • 04.06.2016, 20:15 Uhr
  • 0
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