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Ermittler sicher: Peggy wurde nicht im Wald ermordet

Ermittler sicher: Peggy wurde nicht im Wald ermordet

News Team
05.07.2016, 09:15 Uhr
Beitrag von News Team

Der Fall Peggy Knobloch ist einer der rätselhaftesten Kriminalfälle der jüngsten Vergangenheit. Ein Nachbar hatte zunächst den Mord an dem Mädchen gestanden, wurde dann aber frei gesprochen, weil die Leiche fehlte. Der Skelett-Fund könnte nun für Klarheit sorgen.

Die am Wochenende von einem Pilzsammler in einem Waldstück bei Rodacherbrunn (Thüringen) gefundenen Knochenteile gehören zur seit 15 Jahren verschwundenen Peggy Knobloch. Das Mädchen sei jedoch nicht im Wald ermordet worden.

Zu dieser Erkenntnis kamen die Ermittler nach rechtsmedizinischen Untersuchungen, teilte das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bayreuth mit. Zudem wurden am Fundort des Skeletts Gegenstände - unter anderem eine Armbanduhr - sichergestellt, die auf die damals Neunjährige hindeuten. Es gebe jedoch noch keine belastbaren Hinweise zur Todesursache.

Das geschah damals

Die kleine Peggy war 2001 in Lichtenberg verschwunden - nur 15 Kilometer vom Fundort entfernt.
Bei ersten Ermittlungen hatte damals ein Nachbar, der geistig behinderte Ulvi K., gestanden, das Mädchen am 3. Mai 2001 in seiner Wohnung missbraucht zu haben. Am 7. Mai habe er es auf dem Heimweg abgepasst und sich entschuldigen wollen. Peggy sei jedoch weggelaufen und habe damit gedroht, ihn zu verraten. Auf dem Lichtenberger Schlossplatz habe er sie eingeholt. Nachdem er sie niedergestoßen habe, sei sie schreiend am Fuß einer Treppe liegen geblieben. Er habe ihr Mund und Nase zugehalten, bis sie erstickt sei. Später widerrief K. und wurde im Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen.

Chronologie des Vermisstenfalls Peggy Knobloch


7. Mai 2001: Peggy verschwindet
Die neunjährige Peggy Knobloch aus dem oberfänkischen Lichtenberg macht sich auf den Heimweg von der Schule. Das Mädchen kommt nie zu Hause an. Noch am Abend meldet ihre alleinerziehende Mutter die Neunjährige vermisst.

11. Mai 2001: Appell an mögliche Entführer

Peggy Mutter Susanne Knoblauch appelliert in einer Pressekonferenz unter Tränen an mögliche Entführer: "Ich will doch nur, dass sie wieder heimkommt."

Mai/Juni/Juli 2001: Wochenlange Suchaktion

Eine beispiellose Suchaktion startet. Mit Tornados der Bundeswerh, Hubschraubern, Tauchern und Wärmebildkameras durchkämmen die Helfer die Gegend - ohne Erfolg.

31. Juli 2001: Lebensgefährte festgenommen
Susanne Knoblochs Lebensgefährte wird festgenommen, jedoch am selben Tag wieder freigelassen.

August 2001: Geistig behinderter Verdächtiger legt Geständnis ab
Der 23-jährige Ulvi K. wird verhaftet. Der Gastwirtssohn, der wegen einer frühkindlichen Hirnhautentzündung geistig behindert ist, gesteht den sexuellen Missbrauch an Peggy und drei weiteren Kindern. Er habe die Neunjährige umgebracht, um seine Tat zu vertuschen. Später widerrief K.

7. Oktober 2003: Prozessauftakt gegen Ulvi K.
Vor dem Landgericht Hof beginnt der Prozess gegen Ulvi K.

30. April 2004: Verurteilung wegen Mordes

Ulive K. wird wegen Mordes an Peggy zu lebenslanger Haft verurteilt.

17. September 2010: Zeuge widerruft Aussage

Ein wichtiger Belastungszeuge widerruft seine Aussage gegen Ulvi K.. Er erhebt schwere Vorwürfe gegen die Ermittler.

22. April 2013: Neue Suchaktion
Die Polizei hat die Suche nach Peggys Leiche wieder aufgenommen. Auf einem Anwesen mitten in Lichtenberg werden Knochen gefunden, die jedoch nicht von Peggy stammen.

21. November 2013: Neuer Verdächtiger im Umfeld der Familie
Ein Mann aus Halle in Sachsen-Anhalt gerät ins Visier der Ermittler. Er war ein enger Freund der Familie und war im Februar 2013 wegen sexuellen Missbrauchs seiner eigenen zweijährigen Tochter zu einer Haftstrafe von sechs Jahren verurteilt worden. Der Verdacht gegen ihn im Fall Peggy erhärtet sich aber nicht.

10. April 2014: Wiederaufnahmeverfahren gegen Ulvi K.
Vor dem Landgericht Bayreuth beginnt der Prozess im Wiederaufnahmeverfahren gegen Ulvi K.

14. Mai 2014: Freispruch
Ulvi K. wird freigesprochen.

3. Juni 2015: "Aktenzeichen XY"
Nachdem das Verschwinden von Peggy in der Fahndungssendung "Aktenzeichen XY" noch einmal thematisiert wird, gehen mehr als 200 Hinweise bei der Polizei ein. Eine heiße Spur ist nicht dabei.

2. Juli 2016: Pilzsammler findet Knochen
In einem Waldstück bei Rodacherbrunn in Thüringen findet ein Pilzsammler Knochen. Der Fundort ist nur 15 Kilometer von Peggy Heimatort Lichtenberg entfernt.

4. Juli 2016: Rechtsmedizinische Untersuchung
Ermittler sind sich schnell sicher, die sterblichen Überreste gehören zur kleinen Peggy. Endgültige Gewissheit soll die rechtsmedizinische Untersuchung bringen.

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91 Kommentare

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Am ende wird festgestellt , dass der Täter der Polizei bekannt war wegen ähnlicher Straftaten, und deshalb gesessen hat und die Gutachter, wenn man von Gutachter sprechen kann, haben festgestellt , dass er geheilt ist und man lässt ihn auf die Menscheit los.
  • 06.07.2016, 18:09 Uhr
  • 0
Leider immer wieder das gleiche Problem.....wann begreifen die...das solche Täter NIEMALS geheilt werden können?
  • 08.07.2016, 14:29 Uhr
  • 0
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was die Ermittler alles herausfinden, toll! Aber Tod ist ,glaube ich Tod. Also her mit dem Mörder und den "Festplatte" runter vom Hals, da ist vermutlich ein Virus drin!
  • 06.07.2016, 13:12 Uhr
  • 0
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Der Mörder, er steht ja noch nicht fest, ja der hat nichts anderes als das selbe wie die kleine Peggy verdient. Er ist es nicht wert auf Staatskosten weiter zu leben. Geistig gestört kann so einer, ich nenne ihn bewußt nicht Mensch denn so ein Individium hat die, Bezeichnung Mensch nicht verdient. In meinen Augen ein Monster. Ich muß noch anfügen, ich bin nicht generell für die Todesstrafe aber in solchen Fall schon.
  • 06.07.2016, 11:55 Uhr
  • 0
Die Todesstrafe ist immer falsch. Zu oft wurden Menschen hingerichtet, deren Unschuld später erwiesen wurde.
  • 06.07.2016, 12:32 Uhr
  • 1
Das stimmt auch, aber für mich hat so eine Monster wenn es denn 100% erwiesen ist , nichts anderes verdient.
  • 06.07.2016, 12:42 Uhr
  • 3
Niemand hat das recht einen anderen menschen zu töten! ein kind zu töten ist sicher das schwerste aller verbrechen trotzdem möchte ich nicht dass es die todesstrafe bei uns wieder gibt. Ich hoffe der mörder wird gefunden und weggesperrt
  • 07.07.2016, 08:16 Uhr
  • 2
Einem menschen seiner Freiheit zu berauben und das lebenslänglich, ist Strafe genug. Und Kindermörder oder -schänder haben im Gefängnis genug zu büßen.Es hat wirklich KEIN Mensch das Recht einen anderen zu töten und 100%-ige Sicherheit gibt es nie.
  • 07.07.2016, 10:58 Uhr
  • 1
Lieber Erich Bauer, mäßigen Sie sich im Ton!!!
Ich, als Mensch und Nicht-Deutsche, habe als Therapeutin mit Gefangenen gearbeitet und dher wahrscheinlich mehr Ahnung als Sie. Wieso wollen Sie wissen, ob ich jene Täter bemitleide, schwere Kindheit hin oder her. Ein Mord ist durch nichts zu rechtfertigen und nichts anderes habe ich behauptet.
  • 07.07.2016, 20:43 Uhr
  • 1
Wo habe ich das behauptet?
  • 07.07.2016, 20:57 Uhr
  • 1
Richte nicht auf das du nicht gerichtet wirst! Ich würde mir niemals anmasen über etwas und jemanden zu richten von dem ich nicht alle fakten weiß. Und auch dann kann ich nur meine meinung sagen richter sind hoffentlich weiser und klüger als ich
  • 07.07.2016, 21:42 Uhr
  • 2
  • 08.07.2016, 10:25 Uhr
  • 1
Erich Bauer, was du hier schreibst, zeugt nicht gerade von hoher Inteligenz. Wie kannst du dir anmaßen, dir ein Urteil zu bilden, über einen Menschen den du nicht kennst und über eine Tat bei der du nicht anwesend warst. Oder warst du es? Woher willst du sonst wissen, was dort genau passiert ist? Frage: Hast du schon mal was von Sicherheitsverwahrung gehört? Bei besonderer Schwere der Tat, wird diese Strafe verhängt. Dann wird der Täter eben nicht nach 15 Jahren entlassen. Ich habe jahrelang als Schöffin bei Gericht gearbeitet. Ich habe da so meine Erfahrungen. Kindermörder haben auch einen sehr schweren Stand im Gefängnis. Sie werden von den anderen Gefangenen missachtet und dementsprechend behandelt. Sie haben im Gefängnis keine ruhige Minute mehr. Wer übrigens Selbsjustiz begeht, ist selber ein Mörder und muß mit aller Härte der Gesetze verurteilt werden. Also mäßige deinen Ton hier. Doris ist im Recht und nicht du.
  • 08.07.2016, 10:36 Uhr
  • 2
Richtig Gabriele. Es sind nicht die Mörder und schon gar nicht Kindesmörder, die nach 15 Jahren entlassen werden.
  • 08.07.2016, 10:41 Uhr
  • 1
Gilt die Sicherheitsverwahrung über das 30 Lebensjahr eines Straftäters hinaus- ?
Und im Maßregelvollzug gibt es jährlich nach Antrag eine Anhörung des Täters ( Patienten) und Gutachtens eines Psychiaters (Gutachters)
Es kann durchaus s ein, dass"Normale Mörder" ihre 15 Jahre nicht absitzen müssen!
  • 08.07.2016, 15:21 Uhr
  • 1
So kenne ich das auch. Ich könnte jetzt einen Fall aus persönicher Erfahrung schildern. Da ging es aber nicht um Mord. Es ging um ein sexual Delikt an einem 5 jährigen Mädchen. Der Täter bekam Bewährung, das Mäschen ist inzwischen 25 Jahre und leidet immer noch darunter. Aber danach fragt niemand mehr. Was nun meine Gedanken dabei sind , behalte ich lieber für mich.
  • 08.07.2016, 15:28 Uhr
  • 3
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Eltern haben mein Mitgefühl, der Schmerz und die Trauer bleiben !
  • 06.07.2016, 09:22 Uhr
  • 2
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ein gutes hat sie sache... die mutter kann mit der zermürbenden hoffnung aufhören und kann die maus beerdigen und weiß nun, dass sie auch in diesem grab ist, in dem sie davorsteht..... lieber eine harte gewissheit, als ein leben lang in der hoffnung zu leben und vor allem in der ungewissheit, wie geht es ihr.... jetzt geht es ihr gut....trotzdem sehr bitter.... ein bildschönes mädel...
  • 06.07.2016, 07:47 Uhr
  • 5
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Sie können auch die Akte direkt wieder schließen ....der Mörder wird nicht mehr gefasst werden können..
Es ist viel zu lange her-es gibt keine neuen Spuren..
Einzig mit dem Fund ...können jetzt aber die Eltern ihr Kind beerdigen und Abschied nehmen....
  • 05.07.2016, 21:42 Uhr
  • 0
Akte nicht schließen, Mord verjährt nicht
  • 06.07.2016, 07:08 Uhr
  • 2
Durch DNA-Spuren kann der Mörder immer noch gefunden werden.
  • 06.07.2016, 12:33 Uhr
  • 1
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@ Rabeah Channah Pa
"Ja Reiner und Werner, so ist es. Selbst wenn er der Täter wäre, so gehört ein so stark geistig behinderter Mensch in eine geschlossene Psychiatrie, weil er nicht handlungsfähig ist."
Biste noch ganz dicht?
  • 05.07.2016, 20:47 Uhr
  • 2
Ja, nach geltendem Recht.
  • 06.07.2016, 12:35 Uhr
  • 0
ich kann mir nicht vorstellen das ein behinderter mensch so handeln kann sein Geständnis ist seltsam nach dem angeblichen mordgeständnis müsste er das Kind weggeschafft haben auf dem buckel oder wie oder er hatte helfer erwürde alles zugeben weil sich in diesem Moment jemand um ihn kümmert ist alles ein bischen komisch man kann nur hoffen das man den schuldigen findet
  • 06.07.2016, 19:15 Uhr
  • 0
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sehr viele unsinnige worte werden hier geschrieben zuerst hatte man einen mörder ohne bewise und ohne leiche jetzt hat man knochen gefunden ohne beweise für deren herkunft
kann man denn nicht warten bis wenigstens irgendetwas 100%ig feststeht
lasst mal die geier landen bis es beweise für das arme kind gibt wie lange will man noch im leid der eltern baden
schämt euch
  • 05.07.2016, 16:26 Uhr
  • 8
Ja da gebe ich dir Recht ......!!!!!!
  • 05.07.2016, 16:49 Uhr
  • 1
  • 05.07.2016, 19:41 Uhr
  • 0
Warten? das ist nicht möglich, denn der Fundort wurde in der
Presse bekannt und von da ab, rollt die Presse.
Das der Fundort nicht der Tatort ist, ergibt sich schon aus der Logik. Der Fundort wird vom Täter ausgespäht. Wenn es im Wald sein soll, dann wird ein Stück augesucht, wo der Täter in aller Ruhe graben, Leiche entladen und zuscharren kann.
Dieser muss muss gut verdeckt sein und in der Regel wird der Täter nachts tätig. Täter gehen kaltblütig und berechnend vor. Ein Mörder ist kein Mensch, er ist eine Bestie und insbesondere dann, wenn es auch noch ein Kind ist.
Ich habe mich mit Täterbild und Motiv 10 Jahre beschäftigt, da weiß man, dass nichts unmöglich ist. Fundort ist nur im Krimi Tatort.
  • 05.07.2016, 20:30 Uhr
  • 3
knallhart ist gut und bestie ist noch ein lob für dieses untier mensch ja aber einer 2. klasse erzähle du mal den eltern /großeltern etwas von den beweggründen weshalb diese untier ein 9 jähriges kind tötet
sei dir bewusst ich alter mann bete zu gott dass du dieses schiksal niemals teilen musst
  • 05.07.2016, 21:05 Uhr
  • 6
+++du weißt auch niemals was die Beweggründe dieses Menschen sind oder waren.+++

Einem anderen Menschen das Leben zu nehmen (ermorden) oder ähnliches, dafür gibt es keine Beweggründe! Sachlich ist er ein Mensch, das stimmt - aber mit dieser Spezies hat er wenig Gemeinsamkeiten!
  • 05.07.2016, 21:06 Uhr
  • 7
Sei froh, wenn es niemandem in Deiner Familie passiert, Carry Br.

Ich würde Dir zustimmen, wenn es um ein anderes Verbrechen gehen würde. Aber anderen Menschen, noch dazu Kinder zu schänden und ihnen dann das Leben zu nehmen, da weiß ich leider nicht, was ich von Deinen Worten halten soll!
  • 05.07.2016, 21:11 Uhr
  • 6
dann weißt du auch dass dafür ein weiterer mann 10 jahre vill. unschuldig gesessen hat währen das untier nach weiter beute ausschau gehalten hat daran darf ich nicht denken
  • 05.07.2016, 21:11 Uhr
  • 4
carry ich mache mir darüber keine sorgen hoffe trotzdem dass nie was passiert obwohl ihr aufpassen wollt und nicht könnt
  • 05.07.2016, 21:13 Uhr
  • 3
Das war ein Justizirrtum und daher ein Vergleich mit Äpfel und Birnen!
  • 05.07.2016, 21:15 Uhr
  • 1
mensch hin oder her wenn mir sowas geschehen würde dann wäre der tag seiner haftentlassung gleichzeitig sein todestag ich würde ihn in stücke schneiden bei einem untier ist das nur sachbeschädigung
  • 05.07.2016, 21:18 Uhr
  • 2
bin doch besser ich entsorge einen wertlosen kadaver der mit mensch sein nix zu tun hat
  • 05.07.2016, 21:20 Uhr
  • 1
uwe, das sagen viele, die opfer zu beklagen haben, aber was ändert das, nichts.
ich hab mal einen bericht aus amerika gelesen, da wohnten die verwandten der hinrichtung des mörders bei und stellten hinterher fest, das es für sie genauso unerträglich war wie vorher.
  • 05.07.2016, 21:38 Uhr
  • 3
Uwe und Marion
Man kann über vieles urteilen und sagen, aber niemand kann sich auch nur annhähernd das vorstellen, wie es einem Elternteil geht, wenn ein Kind verschwindet und dann irgendwann die Gewissheit kommt, dass es ermordet wurde.
Ich konnte es mir doch auch nicht vorstellen, bis zu dem Tag.
Ich habe mich jahrelang damit auseinandergesetzt, auch mit dem Entführer und dem Mörder. Nun schreibe ich darüber ein Dokumentarbericht, alles akribisch genau und selbst das tut verdammt weh. Jedoch ist es eine Genugtuung.
Das schlimmste ist, die Kaltblütigkeit des Mörders. Er kalkuliert alles ein. Er erpresst, bedroht alles und jeden, der ihm im Weg steht. Dazu gehört eine Unmenge an Kalkül.
Der Mörder ist kein Mensch, er ist eine Gestalt der Erbarmungslosigkeit und des kalten Herzens. Der Mörder schaut Dich an und er lacht Dir ins Gesicht, weil er weiss, hier kann er nicht verlieren. Verloren habe ich, denn ich habe das Wertvollste was ich hatte für immer verloren und ich habe noch kein Ort des Trauerns gefunden. Ich plädiere nicht für die Todesstrafe, aber für ein echtes Lebenslänglich, bis zum letzten Atemzug weggesperrt.
Wer hier die Schmeichelsprache ergreift und Mörder verteidigt, wird eines Tages diese Erfahrung machen, dass er selbst irgendwann in seinem Leben etwas ähnliches erlebt und das erlebt diese Person, denn das Leben ist gerecht und betraft auch die Schmeichelsprache. Man spricht über Mörder nicht in der Schmeichelsprache, das tun nur die, die Mord als etwas ganz "Alltägliches" ansehen und ein Mitgefühl ausgeschlossen wird.
  • 05.07.2016, 21:56 Uhr
  • 6
rabeah, ich verteidige keinstenfalls denn mörder, nur, sein tod wird nichts ändern, das was man liebte kommt nicht zurück.
ich bin wie du für lebenslänglich und nicht nur für 15 jahre
sondern bis ans lebensende. für viele ist das weitaus schlimmer, den irgendwann wird ihre schuld sie einholen und dann gibt es kein entrinnen.
niemand sollte sich an einem mörder die hände schmutzig machen und selber zum mörder werden
  • 05.07.2016, 22:43 Uhr
  • 4
Nein Marion, Du hast nicht den Mörder verteidigt, ich habe Dir doch recht gegeben, denn auch ich bin keine Verfechterin der Todesstrafe, aber ein echtes Lebenslänglich.
Ich habe lediglich gesagt, dass ich mir vorher auch nicht vorstellen konnte, wie man sich dann real fühlt, wenn so ein Fall eintritt. Kein Mensch kann das, weil Mord das grausamste ist und niemand will sich das auch vorstellen.
Allerdings gibt es Menschen die trotzdem Verständnis aufbringen für den Mörder und in Theorie alles kleinreden, alles mit dem Satz, na ja man kennt nicht sein Motiv oder ähnliches. Das zu lesen, ist Angehörigen nicht gerade angenehm.
  • 05.07.2016, 22:55 Uhr
  • 4
Wer Selbstjustiz begeht, ist auch nicht besser als der Mörder und stellt sich mit ihm auf eine Stufe. Ein Mörder muss hart bestraft werden. Ein Kindermörder wird es im Gefängnis auch nicht leicht habe. Er wird von allen anderen Gefangenen auf die unterste Stufe gestellt und entsprechend behandelt. Da habe ich dann auch kein Mitleid. Aber die Todesstrafe hat schon zu vielen Unschuldigen das Leben gekostet. Für mich gehört ein Mörder auch nicht unbedingt in den normalen Strafvollzug sondern in die geschlossene Psychatrie.
  • 06.07.2016, 12:54 Uhr
  • 2
Der Maßregelvollzug-, wo jene verurteilten Mörder landen gehört immer zur geschlossenen Psychiatrie--
  • 07.07.2016, 11:59 Uhr
  • 2
Psychisch kranke Straftäter ( §63 / §64) können wohl nur mangelhaft über ihre"Beweggründe" des Tötens Auskunft geben.
Sie bleiben für lange Zeit im MRV- manche lebenslang. !!
CARRY on , carry on
  • 07.07.2016, 12:06 Uhr
  • 2
ich meinte, Du bist Tierpflegerin Im Tierpark!
  • 07.07.2016, 12:14 Uhr
  • 1
und im SB kann man sich so richtig AUSLEBEB!
  • 07.07.2016, 12:18 Uhr
  • 2
ja ja berufsbedingt...
  • 07.07.2016, 12:27 Uhr
  • 2
ach so: Deutschlehrerin!
  • 07.07.2016, 12:29 Uhr
  • 2
kennst Du Dich in diversen Psychiatrien gut aus? Und übrigens: Du musst nicht in mein BUCH nochmals Deine Beiträge schreiben- die werden gelöscht---ist so .
  • 07.07.2016, 12:40 Uhr
  • 1
Schönen Tag- ach ja- Du bist vom Fach...
  • 07.07.2016, 12:50 Uhr
  • 0
rabeah und carry
wenn dieses scheusal ähliches erleben sollte dann müsste wieder ein kind zum opfer werden und das will keiner haben
aber carry was ist denn lebenslänglich ?? max. 15-18 hahre ergo nur eine lächerliche zeitstrafe richtiger wäre lebenslang dh. der verlässt den knast im kasten
denn nur so können wir vor solch abscheulicher dna geschützt bleiben
sorry an alle anderen ich werde solche typen nie wieder als mensch bezeichnen denn menschen sind was anderes
  • 07.07.2016, 19:52 Uhr
  • 2
ich habe/hatte nie kontakt zu insassen aber bis zum bitteren ende ist ok aber dann die ersten 15 jahre dunkelhaft die müssen die sonne nichtmehr sehen
  • 07.07.2016, 20:07 Uhr
  • 2
Uwe, Lebenslänglich ist lebenslänglich und keinen Tag früher raus. Sie sollen keine Hafterleichterung erhalten, denn sie haben einem anderen Menschen das Leben genommen. Niemand hat das Recht dazu. Egal was der Grund war.
  • 07.07.2016, 20:15 Uhr
  • 1
rabeah nach 15 jahren dunkelhaft ist denen hafterleichterung sowas von egal
carry wievieile kinder/enkel hast du ??
vor lauter blutdruck hab ich fast dae spiel vergessen welches auch jeder gefangene im knästchen sehen darf
  • 07.07.2016, 20:23 Uhr
  • 1
die frage wegen deiner kinder/enkel hätte ich gerne beantwortet um dich anders vill. besser einschätzen zu können
  • 07.07.2016, 20:32 Uhr
  • 2
ich sage dann mal ciao und schaue mal fußball
  • 07.07.2016, 20:34 Uhr
  • 1
Einen schönen Fußballabend und auf den Erfolg der Mannschaft
  • 07.07.2016, 20:45 Uhr
  • 1
danke bin weg
  • 07.07.2016, 20:45 Uhr
  • 1
hoffentlich für länger....
  • 08.07.2016, 15:28 Uhr
  • 1
"Statement abgegeben" - recht auffällige Wiederholung- ,,,,
  • 08.07.2016, 15:57 Uhr
  • 3
ok leute somit ist für mich das thema gehalten
  • 08.07.2016, 19:54 Uhr
  • 2
Du meine Güte Carry Br. was ist denn das für ein Kindergarten hier??
Ich würde sagen, Thema verfehlt setzen 6 .
Du meine Güte, und wenn Du noch soviele Ausbildungen hast gibt es Dir nicht das Recht Leute anzugreifen.
Und nochwas, versuche erst gar nicht mit mir zu diskutieren.
Da fällst Du hinten runter, da ich solche grosskotzige Menschen nicht leiden kann!!
Wenn Du mir "Nettigkeiten" ins Buch schreiben möchtest schmeisse ich Dich hier raus!!
  • 08.07.2016, 22:18 Uhr
  • 2
+++ich frag mich ernsthaft warum du mich hier angreifst, kennst mich doch gar nicht, +++

Ja, Annegret, da muss ich Carry recht geben. Als ich gestern Deinen Kommentar las, sagte ich laut "BOAH". Warum eine derartige Aggression, die völlig unnötig ist. Wir geben alle unsere Meinung ab und das hat auch Carry getan. Jeder von uns hat andere Erlebnisse und Erfahrungen im Leben gemacht, hat Gedanken zu etwas im Kopf, die oftmals schriftlich nicht immer das treffen, was man eigentlich meinte.

Ich finde den Kommentar absolut nicht großkotzig. Sie hat, aus welchen Gründen auch immer, eine andere Sichtweise. Die kann ich tolerieren oder meine Meinung dazu schreiben, das haben alle getan, mal tempramentvoll mal verständnisvoll.

Du hast einen unsachlich persönlichen Angriff gestartet, aber nicht Deine Meinung zu dem Artikel von Carry. Ich kenne Carry nicht, mag aber absolut keine unsachlichen Beleidigungen!

Und ganz ehrlich, Dich möchte ich nicht als Nachbarin haben, Du würdest mir Angst machen...
  • 09.07.2016, 09:54 Uhr
  • 1
Carry, ich war nicht auf der Seite von Annegret, hatte das mit den Nachbarn nicht gelesen - es war bei mir Intuition! Ich habe mir nur die Bilder angesehen und die Körpersprache gelesen.

Aggressiven Menschen gehe ich aus dem Weg im realen Leben und auch hier. Es sei denn, ich muss jemand vom Gefühl her zur Hilfe eilen!
  • 09.07.2016, 10:09 Uhr
  • 2
Leute, Ihr wisst ja nicht warum ich so aggressiv reagiere Ihr kennt mich nicht und könnt es gar nicht wissen.
Ich habe am 20.06.1992 meinen Sohn verloren , und mehr möchte ich dazu nicht sagen.
Schon mal an die Eltern gedacht????
Normalerweise bin ich ein hilfsbereiter Mensch, und das war eine Nachbarin die hat aber alle genervt.
Ich habe nur die Konsequenzen gezogen.
Aber egal denkt von mir was Ihr wollt, ich ziehe mich raus und werde auch auf keinen Kommentar mehr antworten!!
  • 09.07.2016, 11:31 Uhr
  • 1
Hallo Annegret, das mit deinem Sohn tut mir sehr leid. Aber ich versuche immer beide Seiten zu sehen. Die Täter- und die Opferseite. Weil es für mich wichtig ist nicht ungerecht zu sein. Carry und ich haben uns nun schon oft unterhalten und ich muß sagen, sie ist nett. Ich finde es nicht gut andere zu verurteilen, wenn man noch nie ein persönliches mit ihnen gewechselt hat. Denk mal drüber nach. Es gibt immer zwei Seiten und man sollte beide Seiten sehen.
  • 10.07.2016, 11:27 Uhr
  • 1
und leider redest ( schreibst) DU zu viel aber alles mit der schon überproportionalen Forderung: "Seht euch doch beide Seiten an: Opfer UND Täter " Du behauptest mehrere Berufe zu haben, Du behauptest von Fach zu sein ( von welchem ) Du bist sogar im Christentum beheimatet , so streust Du ein. Handelst Du zumindest hier nach dem Grundsatz: "Richtete nicht, auf dass ihr nicht gerichtete werdet," ?
Deine langen Beiträge , Deine "abgegebene Statements" ( wer hat Dich dazu eigentlich aufgefordert?) , wo Du auch Leute beschimpfst (und dazu eben auch unflätige Worte benutzt )besonders die , die nicht deiner Meinung sind, erwecken bei mir ein Bild : hysterische Person . Wirst Du in Deiner Umwelt nicht genügend wahrgenommen und gewertschätzt, dass Du hier endlich eine Plattform der Ausbreitung gefunden hast?
Ist es , so mutmasse ich, etwa missionarischer Eifer, den Leuten im SB - 50+ endlich eine "echte Sicht der Dinge " beizubiringen - wo doch so ein hochemotionales und hochsensibles Thema ( Kindermord) Diskussionspunkt war.
  • 10.07.2016, 13:48 Uhr
  • 2
Warum urteilst du schon wieder über einen Menschen den du nicht kennst, Doro. Woher willst du wissen, dass Carry hysterisch ist. Hast du sie persönlich kennen gelernt? Warum sollte Carry ihre Meinung nicht hier kundtun, egal wie lang oder wie kurz? Du gibst doch auch deine Meinung hier kund und das nicht auch nur kurz sondern auch oft ziemlich lang. Und wirst du nicht manchmal beleidigend? Ich finde schon. Ich finde es nicht gut, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird. Gleiches Recht für alle.
  • 10.07.2016, 13:53 Uhr
  • 1
Also eines verstehe ich hier nicht. Es geht doch um den Fund einer Kinderleiche. Es gibt noch keinen pathologischen Befund. Niermand weiss, ob es ein Pedophiler Täter war oder nicht. Es kann der Nachbar wie auch ein völlig Unbekannter sein. Alles ist noch offen. Hier wird über einen pedophilen Straftäter gerichtet, obwohl der Tatbestand noch nicht ermittelt ist.
Da ich selber Betroffene bin, beschäftigt mich als Erstes doch die Frage "Wo ist mein Kind?" So lange kein Fundort ermittelt ist, befasst man sich immer an erster Stelle damit. Man befasst sich nicht mit dem Täter oder der Frage warum, weil alles noch ungeklärt ist. Ich kann nur eines sagen. Die Frage warum, stelle ich mir nicht. Sie macht weder mein Kind lebendig noch bringt sie sie mir zurück. Der Täter wird den wahren Grund verschweigen. Was Eltern suchen und wollen ist nur eines, das Kind finden, diesem Kind den Ort des Friedens zu geben um selber einen Ort der Trauer zu haben. Wir trauern, aber wir trauern ins Leere. Trauer muss zugelassen und ausgelebt werden, sonst wird man verrückt.
Hier in dieser Notiz ist das was unerträglich ist, dass hier über den Täter als Pedophilen diskutiert wird. Niemand kann sich das vorstellen, wie weh das den Eltern tun muss, diese These zu lesen (auch in der Presse). Man bekommt grauenhafte Bilder, stellt sich das schlimmste vor. Bitte erspart den Eltern das, es tut auch so schon weh.
Ich habe gesucht, recherchiert und so auch selber alles ermittelt. Weil meine Tochter volljährig ist, wird nichts gemacht. Ich weiss nur, dass sie erschlagen wurde.
Erschlagen im Zorn, weil sie nicht parierte, weil sie immer wieder versuchte Kontakt zu mir aufzunehmen. Der Täter ist jähzornig und cholerisch. Ich kenne ihn sogar, kann aber nichts beweisen, so lange sie nicht gefunden wurde und dann ein DNA Abgleich den Beweis erbringen könnte.
Der Mörder ist Jurist und wird von der Justiz geschützt. Kann sich einer das vorstellen, wie schlimm das ist? Da wo man Recht vermutet, wird Unrecht gedeckt, geschützt und ich habe immer noch nicht den Fundort ausfindig machen können. Die Suche müsste ich selbst finanzieren und das sind locker um die 100.000. Euro.
Als dieser Pilot die Maschine in Frankreich abstürzen ließ und die Särge der Kinder hier in der Kolone eintrafen, habe ich nur eines gefühlt. Diese Eltern können jetzt ihre ganze Trauer dort am Grab ausleben, sprechen, fühlen, das sagen, was nicht mehr gesagt werden konnte. Das ist die Verbundeheit, die dann wiederhergestellt ist.
So lange das Kind verschollen ist, fehlt genau das und das tut so verdammt weh. Man weint nicht, die Seele weint, denn die Seele trauert um das wo?
  • 10.07.2016, 19:59 Uhr
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Dieser Thread hat wieder einmal gezeigt, wieviele Mißverständnisse dadurch entstehen, dass sich ein Thema in verschiedene Richtungen verselbständigt. Wie jeder aus einem Artikel eine andere Sichtweise für sich entnimmt.

Würde man die Hintergrundgedanken zu den verschiedenen Ansichten kennen, haben sie auch ihre Berechtigung.

In einer realen Runde, wären sie schnell aus der Welt geräumt, nur ist das in einem Thread nicht immer möglich.

Kommt nun ein eigenes Erlebnis wie bei Rabeah dazu, wird die Seele stumm..., auch bei mir. Das ist ein Leid, dass man niemals bewältigen wird...

Daher ist es egal, wer welche Meinung hat - die Trauer um ein Kind wird niemals vergehen, noch dazu unter diesen Umständen!
  • 11.07.2016, 08:19 Uhr
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Du hast in den Punkten recht. Nur wenn noch kein Täter ermittelt ist, die Todesursache offen, da wird es schlimm, wenn sich Theorien oder Annahmen verselbständigen.
Ich erinnere mich ungern an die Sache mit dem Kind Maddy mac Caine, die in Portugal verschwand und man sich dort die Sache so einfach machte und die Eltern als etwaige Täter ins Bild rückte, das ist das schlimmste. Ich kenne beide und weiß was sie durchgemacht haben.
Die Ungewissheit hat sie gefangen genommen und dann solche Beschuldigungen.
Man sollte gerade in diesem Punkt immer eines bedenken und vor allem hinterfragen. Warum werden diese Kinder oder auch verschwundene Erwachsene nicht gefunden?
Ein Mensch, insbesondere ein Kind, verschwindet nicht spurlos. Also was ist geschehen? Nicht immer ist ein Mord passiert. Kinder werden verschleppt, vermittelt und vieles andere. So lange solche Fragen offenstehen, kann man nur abwarten. Was mich immer stutzig macht, ist Schweigen!
Wer schweigt, hat was zu verbergen und diese Frage würde ich gerne der Kripo stellen. Das macht mich so wütend und hilflos.
  • 11.07.2016, 08:32 Uhr
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Alles richtig was Du sagst, Rabeah...
  • 11.07.2016, 08:38 Uhr
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Du siehst, wir haben hier viele Probleme und brauchen endlich eine Regierung, die auch handlungsfähig ist.
Praktikanten gehören erst mal ins Berufsleben, erst dann haben sie das Wissen, um auch Entscheidungen zu treffen und nicht herumpalavern und Gesetze erlassen, die keine Aussagkraft haben. Aber dafür eine erbärmliche Armut schaffen, wie bei Nahles und Hartz Schröder. Auch Armut schafft Kriminalität, wenn Kinder aus Armut stehlen oder Eltern zur Schwarzarbeit greifen!
Wir brauchen ein handlungsfähiges Justizministerium, das eine brauchbare Justiz im Gesetz schafft und nicht diese Schmeichelgesetze mit Sozialstunden und Bewährung.
  • 11.07.2016, 08:50 Uhr
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Rabea, Du hast Furchtbares erfahren und kannst Dich gut in die Lage der Eltern von Peggy versetzen., obgleich hier der Täter noch nicht ermittelt wurde. Du gibst an, den Täter ( Mörder) Deiner Tochter zu kennen- Was Dich so sehr umtreibt ist, so verstehe ich es, dass er noch nicht verurteilt wurde... deshalb mahnst du eine besser funktionierende Justiz nebst Gesetze an.
Du hast ein "Lebenslänglich " bekommen. Wie gehst du mit diesem "lebenslänglich " um? Welche Mechanismen hast Du entwickelt , um nicht verrückt zu werden. Eins hast Du genannt: Du schreibst an einer sehr akribischen Dokumentation und Du wirst damit akribisch das Geschehene durchleben.Aber vielleicht ist das gut für Dich. Ich frage aber auch: Ist der Täter es überhaupt wert, dass Dein Leben ver- bzw zerstört ist? Er hat ja schon ein Leben vernichtet.
Es mag Eltern geben, die ein Gewaltverbrechen an ihrem Kind, aufgearbeitet und abgeschlossen haben. jedoch wird bei den allermeisten Eltern dieses Trauma ( =Wunde) nie ausgeheilt werden. da gibt es Selbsthilfegruppen. z. B "Verwaiste Eltern" .
Sie treffen und SEHEN sich regelmässig , sie verstehen den Schmerz, den Unmut , die Wut .....
Du willst leben, Du sollst leben.
  • 11.07.2016, 10:53 Uhr
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Rabeah, was ich soeben von dir gelesen habe, tut mir sehr leid. Ich hoffe für dich, dass die Justiz endlich etwas unternimmt. Wir haben schon viele gute Gesetze. Aber sie werden nicht richtig ausgelegt und genutzt. Ich kann dir nachfühlen und hatte eine Gänsehaut am ganzen Körper. Es tut mir auch leid, dass du so allein gelassen wirst. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Aufbearbeitung. Fühl dich mal ganz lieb von mir gedrückt.
  • 11.07.2016, 13:35 Uhr
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wie ekelhaft sensationsgeile lecihenfledderer sind hier am werk die sich so pervers gebärden was das arme kind ausstehen mußte?
  • 05.07.2016, 10:41 Uhr
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Mich irritiert immer noch der letzte Satz dieses Artikels :
" Endgültige Gewissheit soll die rechtsmedizinische Untersuchung bringen. "
Es ist also noch nicht gewiss ..... abwarten !!!
  • 05.07.2016, 10:21 Uhr
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Es ist richitig. Ohne Patholgoischen Befund ist eine eindeutige Zuordnung zweifelhaft. Nur durch DNA Analyse und den am Fundort und den Leichenteilen gefundenen Spuren, kann dann mit vorliegenden Beweisen verglichen werden. So wäre ein zweifelsfreier Nachweis, wer der Mörder ist. Nur so und nicht anders, kann geklärt werden, ob Peggy überhaupt missbraucht wurde? Diese Frage steht noch offen!!
Erst wenn diese These eindeutig als Beweis feststeht, dann kann man vom Kindesmissbrauch sprechen, nicht eher.
Vorverurteilungen sind das Grausamste, was man diesen Eltern hier antut. Was ist, wenn es nicht der Fall war und das Kind umgebracht wurde, weil der Täter etwas ganz anderes vertuschen wollte. Es gibt viele Thesen und bis heute noch keine eindeutige Antwort.
Ohne Leichenfund war ohnehin alles schwierig und ich frage mich, warum sie diesen Ulfi verurteilten und einsperrten, einen geisitg Behinderten, der ohnehin nur in eine geschlossene Abteilung der Psychiatrie hätte hingehört. Es stellt sich ja die Frage, was war mit den anderen Kindern, was er so eingestanden hat. Darüber steht nirgendwo was, ob es überhaupt stimmt und wenn, warum hat man ihn denn da nicht direkt in die Geschlossene eingeliefert. Da ist ohnehin alles sehr nebulös. Dann ebenso schleierhaft die Angaben; "ein wichtiger Belastungszeuge" zieht seine Aussage zurück. Da stellt sich doch die Frage, wer ist das? Evtl. ein ermittelnder Kripobeamter? Eine wichtige Person aus dem Ort? Ist der Name dieses ach so wichtigen Zeugen, den Ortsbewohnern bekannt? Die wichtigste Frage, wer deckt diesen wichtigen Belastungszeugen? Wird der Name geheimgehalten, wenn ja warum?????
Zu den Fakten:
Auch wenn es sich hier um ein Kind handelt, aber ich vergleiche diesen Fall - denn es handelt sich um Mord -mit dem Mord an meiner Tochter, die allerdings kein Kind mehr war, sondern Volljährig.
Da wird bis heute die Akte geschlossen gehalten, die Täter werden von der Justiz beschützt, Kripo, LKA und Staatsanwaltschaft halten die Namen geheim.
Da sind gewisse Paralelen, nämlich das Schweigen und Schweigen ist immer verdächtig.
So lange es nur ein Täterschutzgesetz gibt, bleiben Opfer immer Opfer. Auch Angehörige sind Opfer. Ich bin ein Opfer der Justiz! So lange die Regierung kein Opferschutzgesetz erstellt, bleiben Mörder im Schutzbereich der Justiz
  • 05.07.2016, 11:22 Uhr
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Rabeah, das tut mir von Herzen leid, was Deiner Tochter passiert ist ... ich finde keine Worte ...
  • 05.07.2016, 11:32 Uhr
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Vera, ich wollte nur eines anmerken, dass Du Recht damit hast, es bleibt abzuwarten. So ist es korrekt.
Ich bin allerdings etwas ausführlicher im Text geworden, weil ich aus meiner persönlichen Erfahrung hier berichten kann, dass es immer auffällig ist, wenn geschwiegen wird. Dann stellt sich nämlich die Frage; was wird ver-schwiegen und warum?
  • 05.07.2016, 11:36 Uhr
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Ich kann Dich verstehn, dass Du weiter im Text aus ausführlicher geworden bist - wenn das Herz voll ist, quillt der Mund über - es war also nicht verkehrt, Dir alles von der Seele zu reden.... pass auf Dich auf !!!
  • 05.07.2016, 11:41 Uhr
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Vera, mir ist Unrecht einfach zuwider und zwar in jeder Form.
Verurteilen von Taten, ja! Aber nicht, so lange die Tat nicht be- oder erwiesen wurde.
Ich verurteile das Schweigen, denn genau dadurch macht sich die Justiz selber verdächtig, das was verschwiegen wird. Einer der Täter bei meiner Tochter ist Jurist und deshalb wird dessen Name verschwiegen und auch die der Mittäter.

Es ist furchtbar mit dieser Gewissheit "verschwunden - ermordet" zu leben. Aber Annahmen von.... sind zermürbend.
Ich weiß was diese Mutter durchmacht. Ich weiß was die Eltern von Mady mac Caine durchmachen, die ich kenne und ich weiß wie weh es tut. Daran sollte jeder denken, der im Vorfeld urteilt. Zitat: "Urteilen ist leichter als Denken!"
  • 05.07.2016, 11:50 Uhr
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Rabeah, - tut mir leid, - aber mir fehlen einfach die Worte,
ich könnte gerade an die Decke gehn, als ich das gelesen habe.
  • 05.07.2016, 12:00 Uhr
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Ich kann nur hier in meinem Fall das sagen; In der Justiz geht es hier so zu, wie in der Politik. Jeder deckt jeden, um den Täter zu decken und ihn unentdeckt lassen und den Täter beschützen und schützen, damit nichts rauskommt!
  • 05.07.2016, 12:04 Uhr
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DAS - kann ich 100 % unterstreichen !!!!
Alleine der Satz : " Im Namen des Volkes, " macht mich rasend, denn das Volk wurde nicht gefragt !!
  • 05.07.2016, 12:07 Uhr
  • 3
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Schau - schau, Carry weiß, was ICH gewählt habe ...
Erstaunlich ...
  • 05.07.2016, 21:22 Uhr
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Was soll ich wieder einhaken?... wenn die Justiz die Akten verschlossen hält, weil sie die Täter schützt und weil einige selbst aus diesem Hause kommen.
Deine Frage ist normal, denn wer am Boden liegt, der kann ganz sicher sein, man schlägt selbst dann noch zu, wenn das Opfer schon tot ist.
  • 05.07.2016, 21:34 Uhr
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Wenn man wählen geht, so steht am Wahltag nicht fest, wen die gewählte Partei nach der Wahl zum Justizminister ernennt.
Diese Entscheidungen fallen erst nach der Wahl.
Von daher weiß das kein einziger Wähler, wer nach der Wahl welche Posten bekommt und wie dieser sein Amt handhabt.
  • 05.07.2016, 21:37 Uhr
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