wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Diese Routinekontrolle zeigt, welche Qualen Schlachttiere in Deutschland erl ...

Diese Routinekontrolle zeigt, welche Qualen Schlachttiere in Deutschland erleiden

News Team
30.08.2016, 15:44 Uhr
Beitrag von News Team

Am 29.08.2016 wurden im Bereich des Landkreises Cloppenburg Tierschutztransportkontrollen durchgeführt. Dabei kontrollierte die Polizei gemeinsam mit dem Veterinäramt Cloppenburg insbesondere die Tiertransporte, die zu den hiesigen Schlachthöfen führten.

Die gemischten Kontrollteams (Polizei/Veterinäramt) konnten 28 Tiertransporte anhalten und wurden bei 20 Fahrzeugen/Fahrzeugführern "fündig".

Dies entspricht einer Beanstandungsquote von 71 Prozent.

Meistens auf dem Weg zum Schlachthof ist der Umgang mit den Tieren oftmals nicht gesetzeskonform:

So wurde bei acht Transporten festgestellt, dass die Tiere zu dicht beladen waren. Gerade bei den Temperaturen am Kontrolltag ist dieser Umstand ein zusätzlicher Stressfaktor. Weitere Verstöße lagen im Bereich der Transportpapiere, die entweder nicht ordnungsgemäß ausgefüllt oder gar nicht mitgeführt wurden. Auf einem Transporter wurden zwei kranke Tiere festgestellt, die nicht mehr transportfähig waren; ein Viehtransportunternehmen hatte sogar ein totes Tier an Bord. Hier wird noch geprüft, ob ein Strafverfahren eingeleitet wird.

Die Polizei stellte acht Verstöße im Bereich der Überladungen fest, die eine Anzeige nach sich ziehen. In vier Fällen wird ein Gewinnabschöpfungsverfahren in Gang gesetzt, weil die Überladungen bei über 10 Prozent der zulässigen Werte lagen. In jedem Fall wird es aber Punkte in Flensburg geben. Etliche Fahrer konnten zudem ihre Lenk- und Ruhezeiten nicht nachweisen. Entweder hatten sie ihre Fahrerkarte erst gar nicht gesteckt oder es fehlten Schaublätter auf denen die Arbeitszeiten der Fahrzeugführer festgestellt hätten werden können.

2 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ich fahre auch LKW aber keine Tiere, dazu habe ich nicht den Nerv die Viecher zu Schlachten zu Fahren. Lebende Tiere haben kein Datenblat wo das derzeitige Gewicht draufsteht, also ist Überladung immer möglich. Die Einhaltung der Lenk und Ruhezeiten ist dem Fahrer seine Sache aber was soll er machen wenn das Verladen länger dauert und die Schicht zu Ende ist aber noch 50 Km usw. bis zum Entladeort hat. laut Gesetz muss er stehen bleiben, nicht nur eine Stunde mind.9 Stunden und zweimal die Woche sogar elf Stunden. Sollen da dann die Viecher auf dem LKW solange warten? Die Tierschutzgesetze müssen eingehalten werden auch wenn die Viecher zum Schlachten gefahren werden. Nach jeder Ladung muss der Laderaum sauber rausgewaschen (Hygiene VO) werden, auch das ist Arbeitszeit die zur Schichtzeit zählt. Der Gesetzgeber macht es sich leicht der sagt da steht es und fertig. Diejenigen Kollegen die mit den Fahraufzeichnungen Betrügen müssen zur Kasse gebeten werden und das richtig. Das gleiche gilt für die Transportpapiere, in 28 Jahren wurde bei mir noch kein CMR (Transportdokumente) bei mir beanstandet. Ich bin noch geschlossenen Grenzen gefahren und oftmals Stunden gewartet bis ich abgefertigt wurde und an den Zollhöfen dann wieder. damals haben die Tiertransporte am Brenner, Kiefersfelden usw. oftmals nicht nur Stunden sondern Tagelang gestanden weil kein Tierarzt da war. Heute ist es viel leichter auch mit Tieren im Grenzüberschreitenden Verkehr in der EU. Bei uns wird kein Auto, Wohnwagen usw. Transportiert wenn kein CMR ausgefüllt ist und das schon immer.
  • 30.08.2016, 21:10 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Es ist einfach grauenhaft und unerträglich was den Tieren alles angetan wird - für ein bißchen Fleisch! Mit welchem Recht nimmt man einem fühlenden Wesen das Leben, beutet es aus und quält es auch noch??? Das nennt sich dann zivilisiert und fortschrittlich - einfach nur widerlich!!!
  • 30.08.2016, 18:17 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.