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Polizei wendet sich mahnend an Eltern: Wer passt hier nicht auf seine Kinder ...

Polizei wendet sich mahnend an Eltern: Wer passt hier nicht auf seine Kinder auf?

News Team
22.09.2016, 09:09 Uhr
Beitrag von News Team

Zwei gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr an derselben Stelle in zwei Tagen:

Unbekannte Täter haben am Dienstagabend eine Betonplatte auf eine Schiene der Eisenbahnbrücke über dem Neuenweg in Bremen-Hastedt gelegt. Die 40 x 80 Zentimeter große Platte wurde um 19:10 Uhr von einer Nordwestbahn mit 50 km/h überfahren. Am Zug sind nach ersten Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Bremen keine Schäden entstanden. Die Strecke wurde kurzzeitig gesperrt - vier Reisezüge verspäteten sich um insgesamt 25 Minuten.

Der zweite Fall ereignete sich am Mittwoch zur Mittagszeit: Ein ICE auf der Fahrt von Bremen nach Hannover überfuhr gegen 13:20 Uhr an derselben Stelle mit ca. 160 km/h mehrere aufgelegte Betonplatten von Kabelschachtabdeckungen, eine Glasscheibe und Flaschen. Der Schnellzug leitete eine Schnellbremsung ein. Nach ersten Ermittlungen wurden nur geringe Schäden an einem Sandstrahlrohr festgestellt. Radsätze werden noch untersucht. Der ICE konnte die Fahrt nach Hannover fortsetzen.

Beim zweiten Fall sind schwere Betonbrocken und Glassplitter von der Eisenbahnbrücke auf den Neuenweg gefallen und hätten Passanten verletzen können. Vergleichbare Taten werden häufig von Kindern oder Jugendlichen begangen. Wegen der hohen Zuggeschwindigkeiten und enormen Splitterwirkung befinden sie sich selbst in Lebensgefahr. Personenzüge auf der Bahnstrecke Bremen - Hannover passieren den Bereich mit bis zu 160 km/h.

Ein Zeuge meldete 2 - 3 Kinder auf der Bahnstrecke: Ca. 6 - 10 Jahre alt, bekleidet mit roten und schwarzen Shirts. Ein Kind mit blonden Haaren soll ein Basecap getragen haben, den Schirm im Nacken. An der Strecke fanden Bundespolizisten im Gebüsch eine aus Zweigen errichtete Spielhöhle. Der Lokführer eines Güterzuges sah ebenfalls zwei Kinder am Bahndamm. Eltern in den Stadtteilen von Hastedt und Sebaldsbrück werden besonders gebeten, ihre Kinder darauf anzusprechen.

Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet um Zeugenhinweise: Telefon 0421 / 16 29 95

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