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Top-Terrorist erhängt sich: Bosbach erklärt, weshalb die Behörden in Sachsen ...

Top-Terrorist erhängt sich: Bosbach erklärt, weshalb die Behörden in Sachsen versagten

News Team
13.10.2016, 14:42 Uhr
Beitrag von News Team

CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach hat nach dem Selbstmord des Terrorverdächtigen al-Bakr die sächsischen Behörden kritisiert. „Eine ständige Sitzwache wäre notwendig gewesen“, sagte Bosbach der „Welt“ mit Blick auf die nur alle 30 Minuten durchgeführten Kontrollgänge.

„Spätestens nach der Manipulation an der Lampe lag die Vermutung nah, dass der Inhaftierte dazu entschlossen war, sich etwas anzutun.“

Der Inhaftierte hatte eine Lampe zerschlagen und Steckdosen in der Zelle manipuliert - wohl, um sich etwas anzutun.

Bosbach verlangte, dass der zweite Verdächtige nun schnell von Dresden zur Bundesanwaltschaft nach Karlsruhe gebracht wird. „Ich gehe davon aus, dass es nur noch eine Frage von wenigen Stunden ist, bis er in die Obhut der Bundesanwaltschaft überlassen wird. Das ist auch richtig so“, sagte Bosbach.

Zu Rücktrittsforderungen wollte sich der Innenpolitiker nicht äußern: „Ich bin bei Rücktrittsforderungen immer sehr zurückhaltend. In diesem Fall auch.“ Bosbach forderte, mögliche weitere Gefahren abzuwehren: „Es geht jetzt darum, alle Fragen zu klären. Möglicherweise war al-Bakr Teil einer jihadistischen Zelle, die noch aktiv ist.“

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