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Protokoll einer Wahnsinnstat: Vater löscht ganze Familie aus

Protokoll einer Wahnsinnstat: Vater löscht ganze Familie aus

News Team
19.10.2016, 14:29 Uhr
Beitrag von News Team

Es ist ein Familiendrama, das seinesgleichen sucht. Ein Vater ertränkt seine 2- und 5-jährigen Kinder. Jetzt steht fest. Bereits Tage zuvor ermordete der 49-Jährige auch seine Ehefrau.

Die Leicht der 37 Jahre alten Ximena V. lag in einem Sack in einem Erdloch auf dem Nachbargrundstück. Am Mittwoch wurden ihre sterblichen Überreste eindeutig identifiziert.

Das Protokoll des Schreckens:

Sonntag, 16. Oktober:Um 10:30 Uhr finden die Großeltern in einem Einfamilienhaus im Kiefernweg die Leichen ihrer beiden Enkel. Die Obduktion des Mädchens (5) und des Jungen (2) ergibt, die Kinder wurden bereits am Vortag ertränkt. Von Vater und Mutter fehlte zu diesem Zeitpunkt jede Spur. Die Großeltern hatten sich Sorgen gemacht, weil die Mutter seit längerer Zeit nicht mehr erreichbar war. Deshalb waren Sie zum Grundstück gefahren.

Dienstag, 18. Oktober:Familienvater Andreas R. nimmt sich mit einem Sprung vom Hochhaus gegen 8:30 Uhr das Leben. Die Familie besitzt in dem Hochhaus eine Eigentumswohnung. Auf dem Briefkasten stehen der Name des Mieters und der von Mutter Ximena. Zu diesem Zeitpunkt gehen die Ermittler bereits von einem erweiterten Suizid aus. Der Vater soll die Kinder ermordet und sich anschließend selbst getötet haben. Am Nachmittag wird eine tote Frau in einem Erdloch auf dem Nachbargrundstück gefunden.

Mittwoch, 19. Oktober:
Nach der Obduktion der Frauenleiche steht fest, es handelt sich um Ximena V. Die 37-Jährige starb laut "Bild" durch "massive Gewalteinwirkung auf Kopf und Hals". Ob sie erschlagen oder erwürgt wurde, sagt die Polizei jedoch nicht. Die Beamten gehen davon aus, dass Andreas R. seine Ehefrau bereits in der Nacht vom 10. auf 11. Oktober nach einem Streit getötet hatte. Wenige Stunden nach dem Mord vergrub er die Leiche dann hinter dem Grundstückszaun in einem Sack.

Die Tragödie von Wedel – was trieb Andreas R. zur Horror-Tat?

Laut "shz.de" war die Familie vor drei Jahren nach Wedel gezogen. Die Familie wirkte glücklich, beide Elternteile waren berufstätig. R. brachte seine Kinder täglich mit dem Fahrrad in den Kindergarten.

Doch die Ehe bröckelte. Ximena war zuletzt tagelang nicht zuhause. R. wurde krank und konnte nach Aussage eines Nachbars zuletzt nicht mehr arbeiten. Wie die Polizei bestätigte, hatte die Mutter die Absicht, sich zu trennen und lieferte ihrem Mann damit das Motiv zur Wahnsinns-Tat.

Wer kennt diesen Kölner U-Bahnräuber und seine Komplizen

22 Kommentare

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Hätte, könnte, müsste! Was bleibt ist Trauer und Fassungslosigkeit, 4 Tote und man fragt sich, für was.
Die Tat ereignete sich nur wenige hundert Meter, von unserer alten Wohnung in Wedel, man grüßt, geht seiner Wege und merkt nichts.
Für die Behörden ist der Fall abgeschlossen. R.I.P, mehr bleibt nicht!
  • 20.10.2016, 19:58 Uhr
  • 1
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Wenn es in der Beziehung nicht mehr klappt muß ma doch seine Kinder und die Frau nicht töten,hätte er sich lieber vorher umgebracht könnten alle andern noch leben.
  • 19.10.2016, 17:58 Uhr
  • 2
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BILD-Zeitung läßt grüßen
  • 19.10.2016, 17:32 Uhr
  • 0
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Man sieht es kommen,kann aber nichts dagegen tun ! Bis es zu spät ist...
Sehr sehr traurig.Die Kinder,sie waren noch so jung.
Mein Beileid an die Großeltern !
  • 19.10.2016, 16:59 Uhr
  • 2
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Solche Dinge passieren immer wieder. Es steckt so viel Verzweiflung dahinter
  • 19.10.2016, 16:38 Uhr
  • 1
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überschrift reicht... ich will das nicht lesen...
  • 19.10.2016, 16:37 Uhr
  • 0
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Wie krank muss so einer sein?!
  • 19.10.2016, 16:33 Uhr
  • 1
ich denke eher sehr verzweifelt und einsam
  • 19.10.2016, 16:38 Uhr
  • 4
Es gibt immer einen Ausweg -egal was passiert!
  • 19.10.2016, 16:40 Uhr
  • 1
eben...... und wenn ich an die Großeltern denke die Ihre Enkel tot aufgefunden haben.... Wenn eine Beziehung zuende ist dann sollte man das akzeptieren.Man kann einen Weg finden um die Kinder behutsam zuführen....auch wenn man getrennt ist.
  • 19.10.2016, 16:47 Uhr
  • 0
Genau der Meinung bin ich auch. Wo kämen wir denn dahin, wenn jeder, der in einer Krise steckt, seine Familie ausrottet.
  • 19.10.2016, 16:49 Uhr
  • 0
wenn ich die Ursache in Verzweiflung und Einsamkeit sehe, heißt das doch nicht, dass ich gut heiße, was er getan hat
  • 19.10.2016, 16:50 Uhr
  • 2
Marianne, es tut ja nicht JEDER. Wer verzweifelt in einer -für ihn - aussichtslosen Situation ist, denkt nicht mehr logisch und wer die Hintergründe nicht kennt, kann auch nichts beurteilen!
  • 19.10.2016, 18:01 Uhr
  • 0
Einsamkeit,Verletzheit,wir werden es nie verstehen,,und es wird uns immer wieder begegnen
  • 19.10.2016, 18:04 Uhr
  • 0
Ich bin nach wie vor der Meinung, es gibt IMMER einen Ausweg. Das, was dieser Typ getan hat, ist eine Flucht und feige, obwohl dazu auch Mut gehört. Aber er hätte sich Hilfe holen können.
  • 20.10.2016, 12:21 Uhr
  • 0
Marianne,
Erst wer sich in ein tiefes, offenbar aussichtsloses Unglück eines anderen Menschen einfühlen kann, wird ahnen, was hinter so einer Tat stehen kann! Mit Deinem Kommentar trittst Du noch auf diesen Menschen nach seinem Tod und damit auch die Familie.
  • 20.10.2016, 13:54 Uhr
  • 1
An alle, die mich jetzt verurteilen, Ihr kennt mich nicht und wisst nicht was ich schon alles mitgemacht habe - aus allen Situationen habe ich einen Ausweg gefunden, ich wäre nie auf die Idee gekommen, denjenigen, der mich in diese Sch....hineingeritten hat, umzubringen. Jeder Mensch kennt andere Menschen, die er fragen kann, um Hilfe bitten kann. Ausserdem gibt es _Vereine, egal ob Kirche oder sonstwas, die Hilfe anbieten. Man muss nur wollen
  • 20.10.2016, 14:37 Uhr
  • 0
Marianne,
DICH verurteilt Niemand. Es wurde lediglich Dein wenig einfühlsamer Kommentar kritisiert. Und gerade wer viel Schweres erlebt hat, kann eventuel auch das Unglück Anderer nachempfinden. Und tatsaächlich gibt es Menschen, deren Logik und Denken gar nicht mehr funktioniert. Wer nur noch Suizid und erweiterten Suizid sieht, ist in endgültiger Psychose und kann keine Hilfe mehr suchen. Wenn Du es konntest ist es für Dich doch wunderbar.Niemand kann die Grenzen eines Anderen bestimmen!
  • 20.10.2016, 16:56 Uhr
  • 1
Irgendwie hast Du ja Recht, aber solche Tag kommt doch nicht von jetzt auf sofort - da kann man doch versuchen, Hilfe zu bekommen.Aber wie gesagt,jeder Mensch ist anders verpackt.
  • 21.10.2016, 16:24 Uhr
  • 0
Vielleicht kannst Du Die vorstellen, dass es eben bei manchem Psychischen Zuständen nicht möglich ist an Hilfe suchen zu denken!? Wir können nie von unseren Ansichten auf die von Anderen zu schließen!
  • 21.10.2016, 17:36 Uhr
  • 0
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Wie es heisst war die Frau schon fast eine Woche tot.Also hat er den Tod seiner Kinder geplant und das war eiskalt. Sorry... gut das er sich selber gerichtet hat. Das war keine Kurzschlusshandlung
  • 19.10.2016, 16:25 Uhr
  • 1
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Da könnte man hauptsächlich darüber nachdenken, mit welcher Motivation Ihr diesen Beitrag schreibt. Aber vielleicht verratet Ihr es uns?
  • 19.10.2016, 16:19 Uhr
  • 3
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