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Familienvater seit 4 Jahren weg - Spaziergänger machen Grusel-Fund im Wald

Familienvater seit 4 Jahren weg - Spaziergänger machen Grusel-Fund im Wald

News Team
09.11.2016, 12:03 Uhr
Beitrag von News Team

Vor über vier Jahren verschwand der zweifache Familienvater Resat Özdemir aus Velbert spurlos. Jetzt fanden Spaziergänger die sterblichen Überreste des damals 28-Jährigen.

Polizei-Pressesprecher Ulrich Hanki sagte der "Bild":

Leider hat sich der Tod des Vermissten bestätigt. Wir erhoffen uns von der aktuellen Entwicklung allerdings neue Hinweise und Ansätze zur Aufklärung des Verbrechens.

Passanten finden Schädel

Am 8. Oktober entdeckten Spaziergänger in Hattingen-Blankenstein im Ennepe-Ruhr-Kreis, im Berich des Naturschutzgebietes Katzenstein einen menschlichen Schädel und alarmierten die Polizei. Bei einer Suchmaßnahme in dem teils schwer zugänglichen Gebiet wurden weitere Knochen sowie ein stark verwittertes Mäppchen mit persönlichen Dokumenten des Vermissten gefunden.


Leichenspürhunden machten in der Nähe des aufgefundenen Schädels ein Erdgrab zudem ein Erdgrab ausfindig, in dem große Teile des fehlenden Skeletts sichergestellt wurden. Offenbar war das Opfer direkt nach seinem Verschwinden getötet und in Hattingen vergraben worden.


Özdemir 2012 als vermisst gemeldet

Erste Ermittlungen zeigten, dass Resat Özdemir im Jahr 2012 von seiner Ehefrau vermisst gemeldet worden war. Seitdem fehlte von ihm jede Spur.

Der damals 28-jährige Familienvater hatte seine Wohnung auf Gründonnerstag dem 05.04.2012 um 19:00 Uhr verlassen, um sich mit einem Bekannten zu treffen. Er hatte erzählt, dass er sich ein Elektrogeschäft im Ruhrgebiet anschauen wollte und von dem Bekannten abgeholt werde. Seine Ehefrau erstattete am 06.04.2012 eine Vermisstenanzeige, als Özdemir nicht mehr zurückkam.

Der junge Mann war zu diesem Zeitpunkt war er mit einer schwarzen Sommerjacke, kurzärmeligem T-Shirt mit hellen und schwarzen Streifen sowie einer grau-blauen Jeans bekleidet. Er wurde als 1,65m groß und stämmig mit kurzen, dunklen Haaren beschrieben.

Polizei vermutete schon damals eine Straftat

Aufgrund von Hinweisen aus dem Umfeld des Vermissten waren Polizei und Staatsanwaltschaft bereits 2012 dem Verdacht nachgegangen, dass er Opfer einer Straftat geworden war. Umfangreiche Ermittlungen führten jedoch weder zur Auffindung des Vermissten, noch zur genauen Klärung der Hintergründe seines Verschwindens. Über das mysteriöse Verschwinden war bereits 2012 in den Medien berichtet worden.

Die Ermittlungen zeigten, dass sich der in Heiligenhaus beschäftigte Metallschleifer und Vater von zwei Kindern mit privaten Darlehensgeschäften Geld dazu verdient hatte. Ob er seine Absicht, am Abend des 05.04.2012 nach Gelsenkirchen zu fahren, in die Tat umgesetzt hatte, blieb unklar. Jedenfalls hatte sich sein Telefon zuletzt im Raum Bochum eingeloggt.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Ermittler suchen nun Zeugen, die etwas zu dem Verschwinden des Resat Özdemir am 05.04.2012 in Velbert im Bereich Uhlandstraße/Wordenbecker Weg sagen können.

Möglicherweise hat jemand gesehen, wie er dort in ein Fahrzeug gestiegen war. Es ist auch denkbar, dass es Zeugen gab, die im Naturschutzgebiet in Hattingen verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Die Mordkommission in Hagen bittet Zeugen, sich unter Tel. 02331/986-2066 oder per Email an hinweise.hagen@polizei.nrw.de zu melden oder Verbindung mit jeder anderen Polizeidienststelle aufzunehmen.

Wer weiß, was Kreide kann, führt ab sofort ein besseres Leben!

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