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Anschlag auf Einkaufszentrum geplant - Sondereinsatzkräfte nehmen Kosovaren  ...

Anschlag auf Einkaufszentrum geplant - Sondereinsatzkräfte nehmen Kosovaren hoch

News Team
23.12.2016, 08:03 Uhr
Beitrag von News Team

Spezialeinheiten haben in der Nacht auf Freitag gegn 0.45 Uhr in Duisburg zwei verdächtige Männer in Gewahrsam. Die 28- und 31-jährigen im Kosovo geborenen Brüder stehen im Verdacht, möglicherweise einen Anschlag auf das Einkaufszentrum Centro in Oberhausen vorbereitet zu haben.

Derzeit wird mit Hochdruck ermittelt, wie weit die Vorbereitungen vorangeschritten waren und ob weitere Personen daran beteiligt sind. Nach einem entsprechenden Hinweis aus Sicherheitskreisen zog die Einsatzleitung in Essen bereits am Vorabend zusätzliche Polizeikräfte im Bereich des Centro Oberhausen und des angrenzenden Weihnachtsmarktes zusammen. In ziviler Kleidung und in Uniform kontrollierten sie im Umfeld, deutlich sichtbar für Besucher und Kunden. Die Essener Polizei ermittelt nun die genauen Hintergründe.

Das Centro zählt zu den größten Einkaufszentren in Deutschland. Es wurde vor 20 Jahren auf dem Gelände eines stillgelegten Stahlwerks eröffnet. Über 250 Einzelhandelsgeschäfte gibt es dort.

Weitere Einzelheiten zum Berlin-Terror

Unterdessen wurde bekannt, dass dsa Terrornetzwerk um den mutmaßlichen Attentäter von Berlin offenbar seit 2015 Anschläge in Deutschland plante. Wie aus Akten und Vermerken der Bundesanwaltschaft hervorgeht, die FOCUS vorliegen, gehörte der 23-jährige Tunesier Anis Amri zur Gruppe um den inzwischen inhaftierten Hildesheimer Hassprediger Abu Walaa.

Laut den Ermittlungen plante die Truppe Abu Walaas’ Überfälle auf Polizeistationen. Andere Pläne sahen vor, Polizeibeamte per Notruf in einen tödlichen Hinterhalt zu locken. Nach Berichten eines verdeckten Ermittlers, den das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt (LKA) in die Terror-Zelle eingeschleust hatte, sprachen Getreue des Predigers davon, einen Lkw voll mit Sprengstoff in eine Menschenmenge zu steuern. Wie der Informant weiter berichtete, soll sich das Terrorwetzwerk bereits Waffen mit Schalldämpfern über den Erlös aus Einbrüchen verschafft haben.

Der mutmaßliche Berliner Attentäter Anis Amri soll durch zwei enge Gefolgsleute Abu Walaas in Duisburg und Dortmund radikalisiert worden sein. In geheimen Koranschulen propagierten die Lehrer mit Hilfe eines Lehrbuches der Terror-Milizen „Islamischer Staat“ (IS) den Dschihad. Sie stellten Aussagen des V-Mannes zufolge Schülern wie Anis Amri vor zwei Alternativen: Entweder die Schleusung zum IS oder aber in Deutschland Anschläge zu verüben. Diese Doktrin, so der Informant, sei durch Abu Walaa abgesegnet worden. In einer Predigt im Mai 2016 in Kassel forderte der 32-jährige Imam die Zuhörer zum Kampf gegen die deutsche Polizei und die Ungläubigen hierzulande auf. Um die Schüler fit für den Dschihad zu machen, musste etwa der Attentäter von Berlin Gewaltmärsche mit schwerem Gepäcke hinter sich bringen.

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