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Geköpfter Pinguin: 1000 Euro Belohnung bei der Jagd nach den Tierquälern aus ...

Geköpfter Pinguin: 1000 Euro Belohnung bei der Jagd nach den Tierquälern ausgesetzt!

News Team
17.02.2017, 08:48 Uhr
Beitrag von News Team

Suche nach Tierquäler: Der aus dem Mannheimer Luisenpark gestohlene Pinguin wurde am Donnerstagmorgen tot am Rande eines Parkplatzes gefunden - ohne Kopf. Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, aus.

Zeugen haben auch die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail bei PETA zu melden – auch anonym. Möglicherweise waren mehrere Personen an der Tat beteiligt.

Ein bislang unbekannter Täter entwendete den rund 60 Zentimeter großen Humboldt-Pinguin bereits am vergangenen Samstag aus einem Gehege des Parks. Die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt. Die Polizei bittet Zeugen, die im Bereich des Ablageorts verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich beim Polizeirevier MA-Oststadt unter der Telefonnummer 0621 174-3310 zu melden.

„Wir hoffen, dass diese brutale Tat aufgeklärt und der Tierquäler überführt werden kann“, so Peter Höffken, Fachreferent für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“

Brutale Quälerei

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

In einer Pressemitteilung übte PETA scharfe Kritik an den Betreibern der Parkanlage: Offensichtlich schützen diese die Tiere kaum vor Übergriffen. Das Pinguin-Gehege ist lediglich mit einem hüfthohen Zaun umschlossen, der es gewissenlosen Besuchern erlaubt, die Tiere anzufassen oder zu füttern. Ein stromführender Draht ist nur nachts in Betrieb.

Alexandra Wind, die Sprecherin des Parks, erklärt in der Südwest Presse, dass neben dem Elektrozaun derzeit keine weiteren technischen Sicherungen vorgesehen seien. Weil aber Nachahmer befürchtet würden, gingen Mitarbeiter in den Nächten verstärkt Streife.

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1 Kommentar

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Verstehe überhaupt nicht wieso der Mannheimer Luisenpark nicht in der Lage ist, für das Wohl und Sicherheit der Pinguine zu sorgen!!!!!!
Ferner habe ich kein Verständnis übrig, was Menschen berechtigt- sich an wehrlosen Tieren auszulassen sowie Tierquälerei ausüben!!!!!
Diese Unmenschen besitzen tiefgreifende mentale Störungen!!!!!
  • 17.02.2017, 10:09 Uhr
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