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Haus explodiert! Anwohner haben einen unfassbaren Verdacht

Haus explodiert! Anwohner haben einen unfassbaren Verdacht

News Team
31.03.2017, 18:31 Uhr
Beitrag von News Team

Nach der Explosion eines Wohnhauses in Dortmund am Freitagvormittag ist die Ursache für das Unglück in der Teutonenstraße 6 noch immer unklar. Laut "Bild" verdächtigen die Anwohner den Mieter Stefan T., der im Dachgeschoss des Hauses leben soll.


Der Mann soll seit rund zwei Jahren die Nachbarn terrorisiert und bedroht haben, so dass die Anwohner bereits eine Unterschriftensammlung gegen Stefan T. gestartet hatten. "Bild" zitiert eine Frau wie folgt:

Immer wieder führten seine Auftritte zu Polizeieinsätzen. So stand er zum Beispiel halbnackt auf dem Balkon und drohte, uns umzubringen und die Kinder zu erschießen.


Auch in der Nacht auf Freitag wurde die Polizei mal wieder zum Mehrfamilienhaus gerufen. Diesmal wegen Ruhestörung. Nur sechs Stunden später explodierte das Mietshaus.

Mieter hätte nächste Woche ausziehen sollen


Boris Deuter von der Wohngenossenschaft GWS in Dortmund bestätigte gegenüber der "Bild"-Zeitung, dass es bereits in der Vergangenheit Probleme mit Stefan T. gegeben habe.

Wir sind dem nachgegangen. Mit dem Ergebnis, dass diesem Bewohner fristlos gekündigt wurde. Er hätte nächste Woche ausziehen sollen.

Bergungsarbeiten wegen Einsturzgefahr unterbrochen


Wegen akuter Einsturzgefahr mussten die Rettungskräfte die Bergungsarbeiten abbrechen.

Eine Frau, offenbar eine junge Krankenschwester, wird noch immer vermisst. Sie soll sich laut ihrer Nachbarn zum Zeitpunkt der Explosion im Haus befunden haben. Ihr Handy wurde in den Trümmern geortet. Die Feuerwehr sucht nun mit einer Drohne mit Infrarottechnik nach der jungen. Auch ein Spürhund ist im Einsatz.

Ein zweiter Hausbewohner konnte schwer verletzt geboren werden. Polizeisprecher Sven Schönberg sagte der "Bild":

Sein Gesundheitszustand ist ernst. Auf keinen Fall kann er heute noch zu den Geschehnissen im Haus befragt werden.

Derweil hat die Dortmunder Netz GmbH die Gasverteilerleitung und den Hausanschluss des explodierten Wohnhauses überprüft. Hier sei alles in Ordnung gewesen.


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