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Er sah wie das Auto sank, in dem ein kleines Mädchen feststeckte, und wurde  ...

Er sah wie das Auto sank, in dem ein kleines Mädchen feststeckte, und wurde zum Helden

News Team
31.03.2017, 18:23 Uhr
Beitrag von News Team

Holger Hilbrands (49) hat einem kleinen Mädchen im Landkreis Leer das Leben gerettet. Der Lkw-Fahrer kam am Mittwochabend zu einer Unfallstelle, sah einen Polo im Wassergraben. Nur noch die Reifen schauten raus.

Das Auto sank. "Da kam eine Frau mit einem Kind raus", erzählt er im NDR. "Und das andere Mädchen hing noch im Gurt." Die Siebenjährige war an ihren Kindersitz gefesselt, während das Wasser um sie herum stieg. Es stand ihr schon bis zum Hals, als Hilbrands das Wrack erreichte.

Der Mann aus Weener hatte keine Sekunde gezögert, war sofort ins kalte Wasser gesprungen. Der Gurt am Oberkörper ließ sich lösen, der um den Bauch nicht. "Ich bekam ihn nicht auf."

Ein anderer Autofahrer warf ihm ein Messer zu, mit dem der 49-Jährige das Kind dann befreite. Dafür musste Hilbrands tauchen und stets aufpassen, das Kind beim Aufschneiden des engen Gurts nicht zu verletzen.

Die Befreiung glückt, in letzter Sekunde kann er das Kind retten. Mutter und Kinder kommen mit dem Schrecken davon.

Hinterher erfasst Aufregung den Lkw-Fahrer. Im NDR sagt er: "Da muss man erstmal wieder runterkommen. Aber in dem Moment selbst gibt es nur eins: Helfen!"

Aus diesem Holz sind wahre Helden geschnitzt. Hilbrands beweist, dass ein Schutzengel nicht unbedingt als zartes, geflügeltes Wesen auftritt, sondern auch kräftig, zupackend und Lkw-Fahrer sein kann.

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