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Polizei ehrt diesen Held des Alltags: Er ging dazwischen, als ein Mann in se ...

Polizei ehrt diesen Held des Alltags: Er ging dazwischen, als ein Mann in seinem Blut lag

News Team
16.05.2017, 16:16 Uhr
Beitrag von News Team

Am Sonntag, 04.01.2015, gegen 19.45 Uhr beobachtete ein Augenzeuge eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern auf einem Parkplatz an der Freisinger Landstraße in München. Sie waren zuvor aus verschiedenen Fahrzeugen gestiegen und hatten zunächst verbal zu streiten begonnen.

Plötzlich schlug der spätere Täter, ein 42-jähriger in Deutschland lebender Italiener, auf seinen 48-jährigen Landsmann ein und trat dann mehrfach gegen den Kopf des am Boden Liegenden.

Der Schläger ließ den Geschädigten blutüberströmt und schwer verletzt am Tatort zurück. Der Geschädigte erlitt Gesichtsfrakturen sowie eine Gehirnblutung, die stationär behandelt werden mussten.

Der Zeuge der hinzukam beleuchtete zunächst den Parkplatz mit den Scheinwerfern seines Pkw und fertigte mit seinem Handy ein Foto von der Situation. Anschließend rief er aus sicherer Entfernung die Polizei und begab sich dann zum Geschädigten, nachdem sich der Schläger entfernt hatte.

Obwohl der Täter erneut zurückkam, blieb er beim Geschädigten und leistete bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erste Hilfe.

Der 42-jährige Italiener konnte noch am gleichen Abend ermittelt und durch Zivilkräfte der Polizei festgenommen werden.

Zwischenzeitlich wurde er rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 8 Monaten wegen versuchten Totschlags verurteilt.

Da der Zeuge durch seine Hilfeleistung und die Verständigung des Rettungsdienstes weitere Verletzungen des Geschädigten verhinderte und gleichzeitig durch sein Verhalten und seine Angaben wesentlich zur zeitnahen Ermittlung und Überführung des Täters beitrug, erhielt er als Anerkennung vom Polizeipräsidium München einen Betrag in Höhe 200 Euro. Das Geld wurde dem Zeugen im Rahmen einer Presserunde ausgehändigt.

Dieser Fall zeigte wieder einmal, wie wichtig ein couragiertes Einschreiten sowie Hinweise aus der Bevölkerung im Zusammenhang mit Straftaten sind.

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