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Polizei zeigt, was zu dem verheerenden Crash auf der A100 führte, der Berlin ...

Polizei zeigt, was zu dem verheerenden Crash auf der A100 führte, der Berlin lahmlegte

News Team
16.05.2017, 17:55 Uhr
Beitrag von News Team

Die Polizei Berlin sucht nach einem schweren Unfall am Montagvormittag auf der A100 in Tempelhof nach Zeugen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge gingen bei dem Notruf der Polizei gegen 10.10 Uhr die ersten Anrufe zu dem schweren Verkehrsunfall auf der BAB 100 in Richtung Neukölln ein.

Im mittleren Fahrstreifen lag kurz hinter der Ausfahrt Alboinstraße ein grauer Styroporblock. Als ein 48-jähriger Opel-Fahrer den, einem Betonstein ähnlich sehenden Block entdeckt hatte, soll er den Wagen bis zum Stillstand abgebremst haben. Die dahinter fahrenden Autos, ein Honda, ein VW, ein Taxi und ein Renault, sollen ebenfalls abgebremst haben und zum Teil zum Stillstand gekommen sein.

Verheerende Kettenreaktion

Ein 54-Jähriger, der mit einem Lkw mit Anhänger hinter den Autos fuhr, soll eine Vollbremsung gemacht haben und dann von dem dahinter fahrenden Müllfahrzeug auf die Autos geschoben worden sein. In der Folge wurden neun Männer und eine Frau verletzt. Der 54 Jahre alte Fahrer vom Müllfahrzeug sowie seine beiden 26- und 30-jährigen Kollegen, der 47 Jahre alte VW-Fahrer und der 51-jährige Renault-Fahrer wurden stationär in Krankenhäusern aufgenommen und müssen zum Teil intensivmedizinisch betreut werden. Der 36-jährige Taxifahrer, der 69 Jahre alte Fahrer des Honda, der Lastwagenfahrer und der Opel-Fahrer sowie seine 50-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden sowohl am Ort als auch ambulant in Kliniken behandelt beziehungsweise wollten sich selbst in ärztliche Behandlung begeben.

Nach dem Unfall musste die Stadtautobahn zwischen der Ausfahrt Tempelhofer Damm und dem Autobahnkreuz Schöneberg zunächst für die Anfahrt der Krankenwagen, Feuerwehr- und Polizeifahrzeuge und Landung des Rettungshubschraubers sowie der Rettungsarbeiten voll gesperrt werden. Ab 12.40 Uhr konnte die BAB 100 in Richtung Wedding für den Verkehr wieder frei gegeben werden.

Die Stadtautobahn in Richtung Neukölln blieb für die Unfallaufnahme, die Bergungsarbeiten und die Reinigung der Fahrbahn bis 20.25 Uhr gesperrt.


Der Styroporblock, der auf der Fahrbahn gelegen hat, ist 1 × 1 Meter groß und etwa 25 cm hoch. Wie dieser auf die Autobahn gelangt ist, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Hierzu fragen die Verkehrsermittler:


Wer kann Angaben dazu machen, wie der Styroporblock auf die Autobahn gelangt ist?

Wer hat möglicherweise gesehen, von welchem Fahrzeug der Styroporblock gefallen ist?

Wer ist gestern Vormittag selbst mit einem Fahrzeug dem Styroporblock ausgewichen?

Wer war sonst zu dieser Zeit an der Unfallstelle unterwegs und hat etwas bemerkt?

Wer kann sonst sachdienliche Angaben zu dem Unfall machen?

Zeugen melden sich bitte beim Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 in der Eiswaldtstraße 18 in Berlin-Lankwitz unter der Telefonnummer (030) 4664-472800 oder bei einer anderen Polizeidienststelle.

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