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Kannibalen-Fall in Hessen - Täter biss seinem Opfer die Ohren ab und sagte,  ...

Kannibalen-Fall in Hessen - Täter biss seinem Opfer die Ohren ab und sagte, dass er sie essen werde!

News Team
20.05.2017, 11:47 Uhr
Beitrag von News Team

Die Tat-Details, die im Kannibalen-Prozess in Hanau zu Tage kommen, lassen sogar abgebrühte Kriminaler erschaudern. Der Täter (20) verstümmelte das Gesicht seines Opfers und erklärte ihm während der Tat, dass er sein Fleisch essen werde.

Wie Focus Online berichtet, fand die Tat bereits im Oktober 2016 in Schlüchtern statt. Damals soll der Täter seinen damals 18-jährigen Freund, beide unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, in dessen Wohnung besucht haben. Was der Auslöser der Tat war, ist nicht ganz klar. Dass Schulden in Höhe von 50 Euro beim Täter die Ursache des Blutrausches waren, wird von Kriminologen angezweifelt und erklärt nicht, die Gewaltorgie, die sich an dem betreffenden Tag ereignete.

Nach bisherigen Erkenntnissen stach der Täter seinem mit zwei Messern in den Hals seines Freundes gestochen haben. Danach biss er ihm beide Ohrmuscheln ab, schnitt ihm beide Augenlider ab und stach ihm danach mit einem Kugelschreiber in beide Augäpfel. Davon geht zumindest die Staatsanwaltschaft aus.

Der Geschädigte ist seitdem blind und von den Wunden für sein Leben gezeichnet.

Am Mittwoch, den 17. Mai 2017, berichtete ein Polizist als Zeuge am zweiten Verhandlungstag dem Landgericht Hanau von der Vernehmung des Geschädigten. Der schwer misshandelte Mann habe berichtet, dass der Angreifer ihm während der Attacke gesagt habe, dass er sein Fleisch essen werde. Auf Fotos, die die Polizei am Tatort gemacht haben, ist der Tatverdächtige mit blutverschmiertem Gesicht und T-Shirt zu sehen. In der Wohnung fanden die Ermittler ein verbogenes Besteckmesser, ein abgebrochenes Käsemesser, eine Gabel und einen Kugelschreiber gefunden, der vermutlich als Tatwaffe diente. Der Kriminalpsychologe Rudolf Egg (Wiesbaden) erklärte:

Dass dem Opfer die Ohren abgebissen werden, wie von einem wilden Tier, wirkt fast animalisch - ein ungewöhnlicher Fall.

Die Richterin Susanne Wetzel sprach von einer „ausgesprochen brutalen und bizarren Tat“. Ein Polizeibeamter, der den Tatort als Augenzeuge sah, erklärte vor Gericht, dass ihm beim Anblick des misshandelten Opfers „Gedanken an Kannibalismus und rituelle Handlungsweisen“ gekommen sein. Zu klären, was genau und warum geschehen ist, ist jetzt Aufgabe von Susanne Wetzel.

Der Geschädigte, der die Tat mit schweren Verstümmelungen überlebte, hat sich in die Schweiz abgesetzt und will aus psychischen Gründen keine Aussagen zur tat machen. Auch der Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen.
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