wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Verzweifelter Camper meldet Vergewaltigung seiner Freundin - doch die Polize ...

Verzweifelter Camper meldet Vergewaltigung seiner Freundin - doch die Polizei glaubt ihm nicht

News Team
27.05.2017, 13:26 Uhr
Beitrag von News Team

Die Vergewaltigung einer Camperin in Siegaue sorgte im April für großes Aufsehen. Sechs Tage lang fahndete die Polizei mit einem Phantombild nach dem Vergewaltiger, der sein Opfer mit einer Machete bedroht hatte. Der Täter sitzt mittlerweile hinter Schloss und Riegel, wartet auf seinen Prozess.

Jetzt kam heraus, dass die Polizei den Vorfall zunächst nicht ernst genommen hatte, als der 26-jährige Freund des Opfers hilfesuchend bei der Polizei angerufen hatte.
Der "Rheinischen Post" liegt ein Protokoll des Telefongesprächs vor, bei dem die Polizeibeamten am Telefon alles andere als gut weg kommt.

Kurz nach Mitternacht des 2. April, rief ein Student, der mit seiner Freundin in Siegaue gecampt hatte völlig aufgelöst die Polizei an. Er sagte, dass seine Freundin gerade "von einem Schwarzen mit einer Machete" vergewaltigt werde und er Angst habe, der Mann könnte die 23-Jährige umbringen. Die unverständliche Reaktion der Polizistin:

Sie wollen mich nicht verarschen, oder?

Verzweifelter Freund war auf sich allein gestellt


Als der verzweifelte junge Mann das vehement verneint, verspricht die Polizistin, eine Streife vorbeizuschicken. Dann legt sie mit den Worten "Danke, tschö" auf. Ohne dem Mann einen Rat an die Hand zu geben, wie er sich verhalten solle.

Der 26-Jährige war völlig auf sich allein gestellt, während seine Freundin ein Martyrium erleiden musste. Als der Vergewaltiger von der jungen Frau abließ, flüchtete das Paar und rief schließlich in Sicherheit noch einmal die Polizei.

Erst nach 20 Minuten kommt die Polizei


Wieder gab es keine Hilfe sondern der Verweis, sich an die Polizeistelle in Siegburg zu wenden. Lange 20 Minuten später war dann auch die Streife vor Ort.

Ein Sprecher der Bonner Polizei gab gegenüber der "Rheinischen Post" zu, dass das Verhalten der Beamtin nicht angemessen gewesen sei. Auch der zweite Anruf sei nicht sachgerecht behandelt worden. Dennoch hätte man das Verbrechen nicht verhindern können.

Konsequenzen für das indiskutable Verhalten der Polizei gibt es offenbar keine, außer "eine interne Nachbereitung, um die Prozesse zu verbessern."
-------------------------------------------------------------------------------

Mann zertrümmert Frau das Gesicht

Mehr zum Thema

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren