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"Tatort"-Studie: Diese Berufsgruppen stellen die meisten Mörder!

"Tatort"-Studie: Diese Berufsgruppen stellen die meisten Mörder!

News Team
08.06.2017, 10:55 Uhr
Beitrag von News Team

Seit 1970 wurden bereits über 1000 Folgen "tatort" ausgestrahlt. Das Vergleichsportal Netzsieger (www.netzsieger.de) hat 47 Jahre Serien-Historie ausgewertet und ermittelt, welche Berufsgruppen im "tatort" besonders zum Morden neigen. Die gesamte gesellschaftliche Bandbreite ist vertreten, einige Berufe ragen allerdings heraus.

1023 Folgen, 33 Städte und 1.156 Täter - und nur einmal ist der Mörder von Beruf Gärtner. Doch welche Berufsgruppen morden besonders häufig? Dieser Frage ist das Vergleichsportal Netzsieger (www.netzsieger.de) nachgegangen und hat sämtliche Folgen analysiert.

Führungskräfte im Fokus

Die mit Abstand mörderischste Berufsgruppe sind Unternehmer, Manager und Selbstständige. Die Brötchengeber meuchelten bundesweit 109 Mal, am häufigsten aber in München. Mit 16 mörderischen Unternehmern führt die bayerische Landeshauptstadt nicht nur in dieser Statistik: Ganze 118 Mörder trieben ihr Unwesen, die die Kommissare von Veigl über Riedmüller bis zum Duo Batic und Leitmayr in 99 Episoden verfolgten. Ob Kiesgrubenbesitzer, Inhaber einer Sicherheitsfirma oder der Leiter eines Knabenchors: Auch in Stuttgart sind knapp 30 % der Mörder Führungskräfte.

Im realen Leben ist laut aktueller Kriminalstatistik Berlin die kriminellste Stadt Deutschlands. Die Autoren der Berliner Tatorte sehen das wohl ganz ähnlich, denn die mörderischste Gruppe sind hier Berufskriminelle mit 15 Tätern. Auch in Hamburg und Frankfurt sind rund ein Drittel aller Mörder Ganoven, bundesweit gab es genau 100 Berufskriminelle. Damit liegt diese Berufsgruppe bzw. diese tagesfüllende Tätigkeit an zweiter Stelle.

Morden statt Hausaufgaben

Auf dem dritten Platz findet sich auch kein klassischer Beruf wieder: 54 Schüler und Schülerinnen schlugen, stachen und schossen sich durch fast 50 Jahre Tatort - in Ludwigshafen ist die Zukunft der Bundesrepublik sogar die mörderischste Gruppe.

49 Täter schützen die Allgemeinheit in der Regel vor eben solchen Tätern: Zwar schaffen es Polizisten in keiner Stadt auf den ersten Platz, allerdings belegen Autobahnpolizisten, Polizeischüler und sogar drei Kommissare (Dortmund, Hannover und Stuttgart) bundesweit Platz vier. Dabei war ihr bevorzugtes Mordinstrument ihre Dienstwaffe. Keiner wirklichen Tätigkeit geht die fünftplatzierte Gruppe nach. 40 Arbeitslose trieben als Mörder im Tatort ihr Unwesen, wobei Köln mit sieben arbeitssuchenden Killern Spitzenreiter ist.

Mörder sowie Opfer größtenteils männlich

Etwa drei Viertel aller erfassten Tatort-Mörder sind männlich. Auch bei den Mordopfern ist das Verhältnis von weiblichen und männlichen Opfern recht ähnlich. Alles in allem kamen 1057 Männer und 485 Frauen zu Tode. 124 Ermordete konnten nicht eindeutig identifiziert werden, dazu gehören 49 Opfer des finalen Blutbads im Wiesbadener Tatort "Im Schmerz geboren" oder die 25 Opfer eines abergläubischen Sägewerkbesitzer im Kieler Tatort "Tango mit Borowski".

Kurioses

Obwohl die meisten Mordopfer in über 1000 Folgen Tatort von Unternehmern, Kriminellen sowie Schülern erschossen, stranguliert oder erschlagen wurden, hatten einige Autoren weitaus kuriosere Ideen, wie ihre fiktiven Opfer aus dem Leben scheiden sollten und vor allem, welche Berufe deren Mörder ausüben.

So meuchelte ein Steilwand-Fahrartist (95), der Generalkonsul des fiktiven Emirats Kumar (916), eine Wahrsagerin (847), die Leiterin eines deutsch-afrikanischen Begegnungszentrums (Folge 809), eine schwedische Spionin (760), eine Zirkuseignerin (900), eine Referentin im Bundesgesundheitsministerium (682), ein Kaninchenzüchter (551), die Internatsleiterin einer Eliteschule (573) und eine Pop-Sängerin (653).

Zwar gilt "Du sollst nicht töten!" für alle Schafe Gottes, insbesondere aber für die Hirten der Herde: Nichtsdestotrotz verletzte eine Nonne das Gebot (Folge 324) ebenso wie ein Mönch (444) und ein Pfarrer (890).

Einen der skurrilsten Tode hingegen ereilte eine Frau in der Folge "Erntedank e.V." (693), die zu Tode erschreckt und beim anschließenden Sturz von einer Skulptur aufgespießt wurde. Das war nicht die einzige höchst inhumane Todesursache, die die Kriminaloberkommissarin Lindholm aus Hannover aufklären musste. In Folge 711 kam im Erkundungsbergwerk Gorleben eine Leiche zum Vorschein, die regelrecht gepökelt wurde

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1 Kommentar

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wize.life ist auch ein Unternehmen in München ... hmm ... das wäre doch vielleicht mal was, für den nächsten Tatort
  • 08.06.2017, 11:18 Uhr
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