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WhatsApp-Spiel Blue Whale soll Schüler in den Selbstmord treiben - Es gibt e ...

WhatsApp-Spiel Blue Whale soll Schüler in den Selbstmord treiben - Es gibt eine Festnahme!

News Team
30.06.2017, 17:10 Uhr
Beitrag von News Team

Das Spiel "Blue Whale" lockt angeblich Jugendliche in den Selbstmord. Wie "Bild" berichtet, soll es mit dem Tod von 100 Jugendlichen allein Russland in Verbindung stehen.

Das Spiel kursiert wie ein Kettenbrief. Lässt sich ein Schüler darauf ein, erwarten ihn 50 zunehmend schwierigere Aufgaben. Ein Gegenüber gibt ihm Aufgaben, die im Selbstmord gipfeln. In Deutschland warnen bereits vereinzelt Schulen und die Polizei vor dem tödlichen Trend.

Jetzt gibt es eine Festnahme im Zusammenhang mit dem Spiel, wie "Bild" am Freitag berichtet.

Die Jugendliche stamme aus der Region Petropawlowsk-Kamtschatski in Kamtschatka. Sie soll nach dem Kontakt mit einem der Initiatoren des Spiels darauf getrimmt worden sein, im Internet labile junge Menschen ausfindig zu machen.

Sie soll eine 18-Jährige dazu bewegt haben, von einem Hochhaus springen zu wollen. In letzter Minute sei die junge Frau auf dem Dach gerettet worden.


Auch Philipp Budeikin (21), der mutmaßliche Kopf hinter dem Spiel, ist Russe. Er stand in St. Petersburg wegen Anstiftung zum Suizid in 15 Fällen vor Gericht und nannte Opfer „biologischen Müll“.

Eine der Aufgaben soll auch darin bestanden haben, sich einen Blauwal in den Arm zu ritzen. Dazu kursiert dieses Foto im Internet.

Die "Daily Mail" berichtet, dass sich in Portugal zuletzt eine 18-Jährige wegen des Spiels von einer Eisenbahnbrücke in den Tod stürzte.

Wie die Polizei mitteilte, hat die Mutter einer rheinland-pfälzischen Schülerin Alarm geschlagen, da sie eine merkwürdige Nachricht auf dem Handy ihrer Tochter entdeckt hatte. Ein unbekannter Absender warnte vor dem Spiel „Blue Whale-Challenge“. Jedoch soll diese Warnung offenbar genau das Gegenteil erreichen und die Kinder dazu bringen sich für den Kettenbrief zu interessieren

Die Polizei nimmt die Gefahr durch das Spiel ernst. Sie bat die Schulleitung , Eltern mit einem Brief zu warnen.

Die Rektorin der Grundschule in Riegelsberg schickte beispielsweise einen Warnbrief an die Eltern, wie der "Express" berichtet. Darin heißt es, es gebe bereits rund 130 Tote. In dem Warn-Brief steht wörtlich:

Die betroffenen Personen erhalten eine WhatsApp-Nachricht, die als Warnung vor diesem Spiel getarnt ist. Durch das Öffnen der Nachricht erhält man aber letztlich Zugang zum Spiel. Es besteht aus 50 Aufgaben, die den Spieler immer mehr in ihren Bann ziehen. Sie werden von Tag zu Tag intensiver und gefährlicher. Das Spiel gipfelt in der letzten Aufgabe mit dem Selbstmord. Es ist belegt, dass dieser letzten Aufgabe weltweit bereits etwa 130 Kinder und Jugendliche Folge geleistet haben.
Die Kettenmail fordert zum Weiterleiten auf. Die Polizei rät dringend dazu, die Nachricht NICHT zu öffnen und sofort zu löschen. Eltern sollten unbedingt mit ihren Kindern über das gefährliche Spiel reden und sie davor warnen.
Wessen Kind so eine Nachricht aufs Handy bekommt, sollte sich direkt an seine örtliche Polizeibehörde wenden!

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