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Polizei gibt Rat zu Suizid-Spiel Blue Whale auf WhatsApp und warnt vor Panik ...

Polizei gibt Rat zu Suizid-Spiel Blue Whale auf WhatsApp und warnt vor Panikmache

News Team
03.07.2017, 11:06 Uhr
Beitrag von News Team

Das Spiel "Blue Whale" lockt angeblich Jugendliche in den Selbstmord. Wie "Bild" berichtet, soll es mit dem Tod von 100 Jugendlichen allein Russland in Verbindung stehen.

Die Polizei warnte einerseits vor dem Spiel. Gleichzeitig ruft sie dazu auf, Ruhe zu bewahren.

Eine angeblich hochgefährliche Internet-Challenge macht derzeit Schlagzeilen und das ist genau das Problem - Die Challenge bekommt gerade durch die massive Medienberichterstattung Aufwind und so werden vor allem Jugendliche darauf aufmerksam.

In Deutschland gebe es nur vereinzelte Fälle von Selbstverletztungen durch das Spiel.

Eltern sollten den Medienkonsum und das Verhalten ihrer Kinder beobachten und bei Veränderungen hellhörig sein. Je nach dem Alter des Kindes können Themen auch offen angesprochen werden. Denn wenn sie in den Medien oder auf den gängigen Sozialen Netzwerken präsent sind, haben die Kinder schon oft vor den Eltern Kenntnis davon.

Bei auffälligen Verhaltensänderungen eurer Kinder solltet ihr euch Hilfe holen, z.B. bei der Nummer gegen Kummer, die sowohl ein Kinder- und Jugendtelefon (116 111) als auch ein Elterntelefon (0800 111 0550) betreibt.

Deshalb KEINE Panik! Ruhe bewahren, Informationen einholen und dann handeln.

Was ist Blue Whale?


Das Spiel kursiert wie ein Kettenbrief. Lässt sich ein Schüler darauf ein, erwarten ihn 50 zunehmend schwierigere Aufgaben. Ein Gegenüber gibt ihm Aufgaben, die im Selbstmord gipfeln.

Der Russe Philipp Budeikin (21) soll der Kopf hinter dem Spiel sein. Er stand in St. Petersburg wegen Anstiftung zum Suizid in 15 Fällen vor Gericht und nannte Opfer „biologischen Müll“.

Eine der Aufgaben soll auch darin bestanden haben, sich einen Blauwal in den Arm zu ritzen. Dazu kursiert dieses Foto im Internet.

Die "Daily Mail" berichtet, dass sich in Portugal zuletzt eine 18-Jährige wegen des Spiels von einer Eisenbahnbrücke in den Tod stürzte.

Wie die Polizei mitteilte, hat die Mutter einer rheinland-pfälzischen Schülerin Alarm geschlagen, da sie eine merkwürdige Nachricht auf dem Handy ihrer Tochter entdeckt hatte. Ein unbekannter Absender warnte vor dem Spiel „Blue Whale-Challenge“. Jedoch soll diese Warnung offenbar genau das Gegenteil erreichen und die Kinder dazu bringen sich für den Kettenbrief zu interessieren

Die Polizei nimmt die Gefahr durch das Spiel ernst. Sie bat die Schulleitung , Eltern mit einem Brief zu warnen.

Die Rektorin der Grundschule in Riegelsberg schickte beispielsweise einen Warnbrief an die Eltern, wie der "Express" berichtet. Darin heißt es, es gebe bereits rund 130 Tote. In dem Warn-Brief steht wörtlich:

Die betroffenen Personen erhalten eine WhatsApp-Nachricht, die als Warnung vor diesem Spiel getarnt ist. Durch das Öffnen der Nachricht erhält man aber letztlich Zugang zum Spiel. Es besteht aus 50 Aufgaben, die den Spieler immer mehr in ihren Bann ziehen. Sie werden von Tag zu Tag intensiver und gefährlicher. Das Spiel gipfelt in der letzten Aufgabe mit dem Selbstmord. Es ist belegt, dass dieser letzten Aufgabe weltweit bereits etwa 130 Kinder und Jugendliche Folge geleistet haben.

Die Kettenmail fordert zum Weiterleiten auf. Die Polizei rät dringend dazu, die Nachricht NICHT zu öffnen und sofort zu löschen. Eltern sollten unbedingt mit ihren Kindern über das gefährliche Spiel reden und sie davor warnen.
Wessen Kind so eine Nachricht aufs Handy bekommt, sollte sich direkt an seine örtliche Polizeibehörde wenden!

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