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Report des Grauens: 547 Regensburger Domspatzen wurden missbraucht

Report des Grauens: 547 Regensburger Domspatzen wurden missbraucht

News Team
18.07.2017, 11:36 Uhr
Beitrag von News Team

Rechtsanwalt Ulrich Weber stellt am Dienstag seinen Abschlussbericht zu den Missbrauchsfällen bei den Regensburger Domspatzen vor, wie FOCUS Online berichtet.

Insgesamt werden der Untersuchung zufolge 547 Opferaussagen als "sehr plausibel" eingestuft.

Von ihnen seien 500 Opfer tätlicher Gewalt geworden und 67 Opfer sexuellen Missbrauchs geworden. Einige Opfer seien von beiden Formen von Gewalt betroffen gewesen.

Strafrechtlich sind die Taten verjährt. Aus kirchenrechtlicher können Taten verfolgt werden, wenn die Beschuldigten damals Priester waren.

Es sei oft darum gegangen, "den Willen der Schüler zu brechen, ihnen die Individualität zu nehmen", sagte Anwalt Weber. Einige Opfer hätten ihre Zeit bei den Domspatzen als „Gefängnis, Hölle und Konzentrationslager“ bezeichnet.

Die Opfer sollen mit je 20.000 Euro entschädigt werden.

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