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Kettensägen-Mann hatte bei seiner Festnahme Waffen-Arsenal bei sich

Kettensägen-Mann hatte bei seiner Festnahme Waffen-Arsenal bei sich

News Team
25.07.2017, 20:51 Uhr
Beitrag von News Team

+ Franz Wrousis richtet Blutbad in Schaffhausen an
+ Er griff mit einer Kettensäge an
+ Tatort war die Niederlassung einer Krankenkasse
+ Stadt wieder für Verkehr freigegeben
+ Täter kam aus dem Wald

11:02 Uhr: Bei Festnahme schwer bewaffnet

Die Polizei gibt Details zur Festnahme des Kettensägen-Mannes bekannt. Dutzende Einsatzkräfte seien am Zürichsee vor Ort gewesen. Franz W. habe sich widerstandslos festnehmen lassen. Der schon früher wegen Verstößen gegen das Waffengesetz aufgefallene Mann hatte zwei Armbrüste und Holzpflöcke dabei. Die Kettensäge, mit der er in Schaffhausen wütete, hatte er nicht bei sich.
Die Waffen trug er in einem Plastiksack.

Heute Mittag soll es eine erste Befragung des Beschuldigten geben.

20:43 Uhr: Der Kettensägen-Mann ist gefasst!

Die Polizei hat den Kettensägen-Mann gefasst. Er wurde in Thalwil am Ufer des Zürichsees festgenommen. Der Täter hatte zwischen Schaffhausen und dem Ort der Festnahme rund 65 Kilometer zurückgelegt. Wie der Waldmensch die Strecke bewältigte ist noch unklar. Die Erstürmung eines Busses gegen Mittag war ohne Erfolg geblieben,

Am Mittwoch gibt es um 10 Uhr eine Pressekonferenz zu der Fahndung.

Dies teilte die Schaffhauser Polizei und die Kantonspolizei Zürich mit. Weitere Auskünfte will sie bis dahin nicht geben.

11:12 Uhr: Internationale Fahndung mit neuen Fotos

Jetzt wird international nach dem Kettensägen-Mann von Schaffhausen gefahndet. Die Polizei hat zwei neuen Fotos herausgegeben, die Frank Wrousis so zeigen, wie er heute aussieht. Die Polizei warnt vor dem psychisch angeschlagenen Täter: Nicht nähern! Sofort die Ermittler unter 110 (in Deutschland) oder 052 624 24 24 bzw. 117 (in der Schweiz informieren)

+++ Update, 25. Juli 2017, 09:45 Uhr +++


Der Mann mit der Kettensäge, der am Montagvormittag in Schaffhausen (Schweiz) fünf Menschen zum Teil schwer verletzte, ist noch immer auf freiem Fuß. Noch schlimmer: Die Polizei tappt völlig im Dunklen. Die Fahndung im Grenzgebiet zu Deutschland in der Nacht auf Dienstag mit Dutzenden Polizisten blieb ohne Erfolg.

Polizeieinsatzleiter Ravi Landolt sagte:

Wir haben keine Ahnung, wo er sich aufhält.


Bislang wurde nur das Auto des Verdächtigen Franz Wrousis (51) gefunden. Die Schweizer Polizei glaubt, der 51-Jährige könnte sich nach Deutschland abgesetzt haben. Schwer bewaffnet.

Der Mann führt die Kettensäge offenbar noch mit sich.


Mehrfach vorbestraft

Wrousis ist schon länger ohne festen Wohnsitz, soll sich hauptsächlich im Wald aufgehalten haben. Er ist nach Einschätzung der Behörden äußerst aggressiv, psychisch labil und sehr gefährlich. Außerdem wurde Wrousis bereits mehrfach wegen unerlaubten Waffenbesitzes verurteilt.

Einen Terrorhintergrund schloss die Polizei aus. Hinweise werden unter der Rufnummer 0526328390 entgegen genommen.
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+++ Öffentlichkeitsfahndung, 24. Juli 2017 +++


Die Polizei jagt denm Kettensägen-Angreifer von Schaffhausen. Am Montagvormittag griff er in einem Bürohaus einer Krankenkasse CSS Mitarbeiter an. Fünf wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Die Altstadt war über Stunden hinweg abgeriegelt worden.

Der Mann floh in einem weißen VW Caddy, der inzwischen gefunden wurde. Die Fahndung nach dem Mann läuft noch. Es ist nicht klar, ob er das Tatwerkzeug noch bei sich hat.

Inzwischen steht die Identität des Gesuchten fest: Es handelt sich um Franz Wrousis

Der Kettensägen-Mann von Schaffhausen hauste ganz in der Nähe in seinem Auto im Wald bei Uhwiesen ZH. Das berichtet das Portal 20 Minuten. Ruedi Karrer, Gemeindepräsident von Uhwiesen, sagte: "Ich ging mehrfach mit meinem Hund an ihm vorbei." Der Mann habe verwirrt gewirkt. "Er sagte zu meinem Hund, er habe eine tolle Frise."

Er habe etwa drei Wochen im Wald gehaust, manchmal sei er mit seinem Sackkarren zum Einkaufen in die Stadt marschiert. Man habe ihn für harmlos gehalten, so Karrer. Andere Spaziergänger berichten hingegen, sich von ihm bedroht gefühlt zu haben. Er brüllte sie an und beleidigte sie. Daraufhin riefen sie die Polizei.

Der Täter hatte wohl in einem Streit mit der Versicherung gelegen. Die Polizei gibt keine Entwarnung. Es ist nicht bekannt, wo sich Franz Wrousis aufhält.

Der Mann ist mehrfach vorbestraft (2014 und 2016). Beide Male war es eine Widerhandlung gegen das Waffengesetz.

Die Bevölkerung ist aufgerufen, umgehend die Polizei zu kontaktieren, wenn der Mann gesichtet wird.

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1 Kommentar

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Die Eilmeldung ist überrissen - Die Journalisten sind bei der Beurteilung der Situation im "Aufhänger" wahrscheinlich überfordert - der nachfolgende Text entspricht der Pressemitteilung der Polizei. Meine Mücke wird zu einem Elefanten heraus stilisiert.
  • 26.07.2017, 18:03 Uhr
  • 0
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