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Vollsperrung der Autobahn: Schlimmer Unfall fordert Todesopfer - Polizei bit ...

Vollsperrung der Autobahn: Schlimmer Unfall fordert Todesopfer - Polizei bittet um Hinweise

News Team
19.08.2017, 16:41 Uhr
Beitrag von News Team

In der Nacht zu heute (19.08.2017) ist es auf der BAB 2 gegen 01:10 Uhr in der Gemarkung Auetal zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 42 Jahre alter Mercedes-Fahrer hat dabei tödliche und ein 21-Jähriger leichte Verletzungen erlitten.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der 42-Jährige mit seinem Mercedes ML 500 auf der BAB 2 aus Nordrhein-Westfalen kommend in Richtung Hannover unterwegs gewesen.

Kurz vor dem Rasthof Auetal kam er aus bislang unbekannter Ursache auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, geriet nach rechts von der Fahrbahn und kollidierte mit der Schutzplanke. Anschließend rutschte der Wagen zurück über alle drei Fahrstreifen in die Mittelschutzplanke.

Ein Nachfolgender Renault-Fahrer fuhr mit seinem Megan durch die Trümmerteile auf der Fahrbahn und steuerte umgehend die Rastanlage an, um die Rettungskräfte zu alarmieren.

Ein etwa zur gleichen Zeit herannahender 21-Jähriger konnte in der Dunkelheit mit seinem VW T4 (besetzt mit insgesammt vier Personen) dem Mercedes nicht mehr ausweichen - bislang ist unklar, ob dieser bereits stand oder noch am Schleudern war - und kollidierte mit dem Wagen.

Der Mercedes-Fahrer - er war offenbar nicht angeschnallt - wurde während des Unfallgeschehens aus dem Fahrzeug auf die Fahrbahn neben der Mittelschutzplanke geschleudert. Die hinzu gerufenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 42-Jährigen feststellen.

Der 21 Jahre alte VW-Fahrer hat sich leichte Verletzungen am Arm zugezogen, musste jedoch nicht rettungsmedizinisch versorgt werden.

Die BAB 2 war bis 06:20 Uhr in Richtung Berlin voll gesperrt. Der Verkehr wurde bis etwa 08:30 Uhr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, da noch Ausbesserungen an der Fahrbahn vorgenommen werden mussten.

Aufgrund des unklaren Unfallhergangs hat der Verkehrsunfalldienst (VUD) Hannover umgehend einen Sachverständigen hinzugezogen und sucht nun dringend Zeugen.

Hinweise nimmt der VUD unter der Rufnummer 0511 109-1888 entgegen.

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